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Deutsche Atomtechniker befanden sich während Katastrophe in Fukushima

Zehn Atomtechniker aus Deutschland befanden sich zum Unglückszeitpunkt in dem havarierten Atomkraftwerk in Fukushima. Sie hatten dort ein Verfahren zur Prüfung von Schweißnäthen vorgestellt als das Erbeben begann. Zwei der Techniker berichteten nun in Deutschland ihre Erlebnisse.

Die Techniker befanden sich zum Unglückszeitpunkt im Kontrollraum des AKW. Der 34-jährige Gordon Huenies erzählt, dass ihm das Beben unendlich lange vorkam und er in dieser Zeit nur noch "pure Angst" verspürte. Angst vor einer radioaktiven Verstrahlung kam ihm dabei aber nicht in den Sinn.

Die Männer hielten sich während des Bebens gegenseitig fest. Eine Flucht war durch das enorme Schwanken nicht möglich. Die japanischen Arbeiter strahlten dagegen eine beruhigende Disziplin und Gelassenheit aus. Die Techniker konnten nach der Evakuierung und 52-stündiger Odyssee das Land verlassen.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Deutschland, Technik, Katastrophe, Fukushima
Quelle: www.welt.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.03.2011 18:16 Uhr von The_Quilla
 
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ah ja: Die japanischen Arbeiter strahlten dagegen eine beruhigende Disziplin und Gelassenheit aus.
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14.03.2011 21:16 Uhr von derNameIstProgramm
 
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@Terrorstorm: "... aber dass diese Leute hier nun sagen "Angst vor Strahlung kam uns nicht in den Sinn" und gleichzeitig die ersten sein, die im Flugzeug sitzen, grenzt an Ironie. "

Wieso? Ein Deutschen, der kaum an Erdbeben gewöhnt ist, wird so ein starkes Erdbeben sicherlich erschrecken und Angst einflößen. Warum man in so einem Moment auch noch die Rationalität haben sollte, an das Atomkraftwerk zu denken, erschließt sich mir leider nicht. Ich gehe davon aus, dass sie direkt nach dem Beben realisiert haben, dass es noch eine zweite Gefahr gibt.

Aber ich bin mir sicher, dass dich so ein kleines Beben nichtmal ansatzweise erschrocken hätte, und du natürlich als allererstes ans AKW gedacht hättest.
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14.03.2011 22:26 Uhr von realsatire
 
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Vermutlich sind die Techniker nicht wegen des: Erdbebens evakuiert worden, sondern wegen der Tsunamiwarnung. Selbst wenn es im Kraftwerk ungefährlich ist, werden Zufahrtstraßen unpassierbar.
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15.03.2011 02:30 Uhr von Matilde
 
+1 | -0
 
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Versteh ich! "Angst vor einer radioaktiven Verstrahlung kam ihm dabei aber nicht in den Sinn."
Wieso auch, er glaubt schliesslich als Fachmann an seine Arbeit und hat keinen Zweifel an die Sicherheit der AKWs, logo.
Aber: Erdbeben....das kennt er nicht, da hat er Angst. Ist doch verständlich, oder...
Immerhin war er da um dort mit "noch mehr Sicherheit" zu helfen, mit einem neuen Verfahren zur Prüfung von Schweissnähten. Ob die alten undicht waren.....wurden....würden...es ist zu spät!
Und es ist grauenhaft diese Selbstüberschätzung der Menschheit.
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16.03.2011 14:01 Uhr von derNameIstProgramm
 
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@Terrorstorm: "Dann sollen die hier aber nicht son Quatsch erzählen von wegen keine Sorge. Hätten die Herren keine Sorgen, hätten sie sich in Tokio ein Hotelzimmer genommen. Nur, und nur, um die Aussage ging es mir. Nichts weiter."

Lies doch bitte einfach nochmal die News, dort findest du folgende zwei Sätze:

"Der 34-jährige Gordon Huenies erzählt, dass ihm das Beben unendlich lange vorkam und er in dieser Zeit nur noch "pure Angst" verspürte. Angst vor einer radioaktiven Verstrahlung kam ihm dabei aber nicht in den Sinn. "

Die Aussage "radioaktive Verstrahlung kam ihm dabei aber nicht in den Sinn" bezieht sich dabei nur auf die Zeit während des Bebens. Dass er sich danach der radioaktiven Gefahr bewusst wurde ist wohl leicht einzusehen und erklärt auch die schnell Abreise.

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