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Keine guten Berufschancen für Physiker mit Bachelor

Physiker mit Bachelorabschluss haben schlechtere Berufschancen als Kollegen mit Master oder Diplom. Der Bachelor gelte gar als unvollständig. Das kam bei einer Studie zu Tage, die die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) am Montag in Dresden vorstellte.

Zwar sind die Berufsaussichten für Physiker eher gut, allerdings lehnen trotzdem 90 Prozent der Unternehmen den Bachelor ohne weiteren Abschluss ab. Bemängelt wurde vor allem die geringe Praxisorientierung.

In Deutschland sind derzeit 93.000 Physiker im Berufsleben. Von den etwa 4.000 Physikstudenten streben ein Viertel davon den Bachelorabschluss an.


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WebReporter: syndikatM
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Beruf, Abschluss, Bachelor, Physiker, Diplom
Quelle: www.freiepresse.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.03.2011 16:49 Uhr von fallobst
 
+4 | -1
 
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"Physiker mit Bachelorabschluss haben schlechtere Berufschancen als Kollegen mit Master oder Diplom."

ne, mach sachen.... unglaublich.

die ersten bachelor-studenten sind halt, nicht nur in physik, die versuchskaninchen und armen schweine.

die politiker sind eben zu dumm und zu geizig für vernünftige bildungspolitik. und die unis waren eben lange zeit einfach zu stur und stolz, um den übergang entsprechend vernünftig zu gestalten, anstatt bis zuletzt sich zu wehren und dann in einer nacht-und-nebel-aktion mal schnell die bachelor-studiengänge zu designen... also quasi nur die zeit zu kürzen und den stoff mehr oder minder beizubehalten.

habs selbst als bachelor erlebt, von daher...
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14.03.2011 17:07 Uhr von derSchmu2.0
 
+1 | -4
 
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Bachelor ist nix anderes als ne Ausbildung im Hoersaal....und da liegt auch schon das Problem...normalerweise findet ne Ausbildung im Hoersaal (Schule etc) UND in einem Betrieb statt.
Ich persoenlich konnte da auch gut meine MATA Ausbildung mit dem identischen Bachelorstudiengang vergleichen...einfach laecherlich das Ganze....

Aber unsere achso studierten und intelligenten Damen und Herren Politiker wussten es mal wieder besser. Bildung wird auch dann besser, wenn man den Bildungsweg in knappere Zeitintervalle presst und dem nen internationalen Titel gibt, da das international absolut als guter deutscher Bildungstitel genannte Diplom ja angeblich international nicht so der Bringer ist, wie Bachelor und Master...ich bin schon echt froh, dass ich auf die letzten Tage vorm Auslaufen des Studienganges noch mein Diplom gepackt hab...
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28.03.2011 13:15 Uhr von Sh@dowknight99
 
+2 | -1
 
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@derSchmu2.0: ".. Bachelor ist nix anderes als ne Ausbildung im Hoersaal"

halte ich für Quatsch. Die meisten Unis/FHs hatten in den Anfängen den Diplomstoff komprimiert in den Bachelor geschoben. Die Klausuren und der gelernte Stoff waren sowohl im Vordiplom, als auch im Bachelor absolut identisch. Das einzige, was den Bachelor vom Diplom unterschied war die Wahl eines Kernfaches, welches im Diplom erst im siebten Semester anstand.

Mitterweile ist ja komplett auf Bach./Mast. umgestellt, und die Vorlesungen in Module aufgeteilt, der Stoff selbst ist aber immernoch extrem kompaktiert, auch wenn die Schwerpunkte etwas anders liegen.

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