14.03.11 14:40 Uhr
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Japan-Katastrophe: TV-Wiederholungen erzeugen Gleichgültigkeit beim Zuschauer

Der Sozialforscher Jörg Bergmann hat davor gewarnt, immer die gleichen Bilder der Katastrophen in Japan zu wiederholen. Diese TV-Bilder ließen die Zuschauer abstumpfen.

Man schaue hilflos auf die selben Montagen und verliere die zeitliche Zuordnung dazu: "Es ist fast so eine Art Blockade, die dadurch erzeugt wird, so ähnlich vielleicht sogar wie es den Opfern selbst geht, die angesichts der Situation handlungsunfähig werden", so Bergmann.

Bei der Katastrophe in Japan durch ein Erdbeben der Stärke 9,0 und einem anschließen Tsunami sind wahrscheinlich über 10.000 Menschen gestorben. Darüber hinaus existiert die Gefahr einer atomaren Katastrophe.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: TV, Japan, Katastrophe, Zuschauer
Quelle: de.news.yahoo.com

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.03.2011 14:48 Uhr von syndikatM
 
+5 | -9
 
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ist doch alles nur noch show: was soll man zwischen stündlichen busenblitzern und bei debatten über michelangelos penis auch schon noch empfinden? oder so vorspielen wie der tv moderator der mit betrübter mimik den betroffenen spielt und beim nächsten kameraumschwung strahlend über katie xyz´s brustvergrößerung spekuliert.
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14.03.2011 15:17 Uhr von Bildungsminister
 
+6 | -1
 
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Ich gebe zu das ich heute auch schon die ein oder andere Nachrichtensendung oder Seite ausgelassen habe, schlicht weil es wirklich zu einer Überreizung führt wenn man ständig von den gleichen Weltuntergangsszenarien torpediert wird. Das liegt aber nicht primär an den Wiederholungen als solches, bzw. der Thematik, sondern daran das die meisten Medien gleich immer den schlimmsten Fall herauf beschwören, wenig differenziert wird, und für die Quoten noch eine Schippe oben auf gelegt wird.

Heute morgen habe ich einen Bericht gesehen der die Menschen in Japan beleuchtet hat und wie diese mit all dem Elend umgehen. Denn fern ab der Nachrichten über Atommeiler und welche Gefahr uns von diesen droht, sind es doch die menschlichen Schicksale die das eigentlich Tragische sind. In diesem Moment bekommt man das wahre Elend zu sehen und da kann man auch nicht mehr gleichgültig bleiben.

Es ist aber doch am Ende so das Medien schnelllebig sind, und damit auch wir als Gesellschaft. Heute ist Japan der große Aufmacher und in 2 Wochen ist es dann wieder ein Guttenberg oder E10. Die Sau wird so lange durchs Dorf getrieben wie es die Quoten zulassen. Wer berichtet heute noch über Haiti? Ja selbst Tunesien und Lybien verschwinden langsam aus den Schlagzeilen.

Ich glaube aber nicht das die meisten wirklich gleichgültig sind. Viel mehr ist es doch so das jeder sein Päckchen zu tragen hat und jeder eigene Probleme bewältigen muss. Das bedeutet aber nicht das es einem *piep*-egal ist. Es ist nicht unmittelbar Betroffenen aber auch nicht geholfen wenn sie nun in Trauer versinken. Trotzdem verharmlost das was dort passiert ist niemand, bzw. die wenigsten, und es bleibt trotz allem eine Tragödie und nicht minder sind Folgen schändlich.
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14.03.2011 16:19 Uhr von KamalaKurt
 
+0 | -0
 
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Ich bin auf der gleichen Seite wie der Sozialforscher. Gott ei dank habe ich nun hier in Thailand auch "deutsches Fernsehen und nicht nur DW-TV, das seine news nur alle Tage einmal refreshed. Deshalb habe ich auch tagelang kein Fernseher mehr eingeschaltet und habe mich über Internet (Aber nicht Bild,de) auf dem Lauenden gehalten.
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14.03.2011 16:57 Uhr von anderschd
 
+1 | -3
 
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Nichtssagende News: über diese Katastrophe aber auch. Und da gibt es einige heut schon.

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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14.03.2011 19:01 Uhr von Marco Werner
 
+5 | -0
 
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Wenn man sich mal die Berichterstattung auf NTV, N24 & Co ankuckt,könnte man meinen,im 30sek-Takt würde irgendwas neues vor Ort passieren. Da werden die Sachen,die nachts um 2 passiert sind, nachmittags um 4 noch immer mit dem Vermerk "Breaking News" in der gleichen Art präsentiert...eine ewige Dauerschleife. Spätestens wenn man das ne Stunde laufen hatte, hat man alles mindestens 3x gehört und schaltet entnervt ab.
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14.03.2011 23:15 Uhr von Enny
 
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Zuviele Informationen: Stimmt, es sind zuviele und immer die gleichen Informationen.
Man muss einfach umstellen.

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