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Chaos und Panik: Augenzeuge dringt bis zum Kraftwerk Fukushima vor

Auf eigene Faust ist jetzt der Unternehmer und frühere Journalist Yasumitsu Yamada bis zum havarierten Atomkraftwerk Fukushima vorgedrungen. Niemand habe ihn ab- oder aufgehalten berichtet er. Weiter gebe es keinerlei Strasssensperren wie in den Medien berichtet wird.

Was er berichtet klingt erschütternd: Überall Chaos, Panik und Menschen, die in Turnhallen und Schulen flüchten. Viele von ihnen seien vollkommen verstört und vielfach ohne genaue Informationen, da die Regierung versucht, Berichterstattung und Bilder aus dem Unglücksgebiet zu verhindern.

Ihn wollte man ebenfalls daran hindern, Fotos zu machen. Seinen Angaben zufolge befinden sich in der evakuierten 20-Kilometer-Zone noch viele ältere Menschen, die sich weigerten zu gehen. Weiter im Norden gebe es berichte von Dutzenden im Wasser schwimmenden Leichen.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Chaos, Fukushima, Panik, Kraftwerk, Augenzeuge
Quelle: www.welt.de

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