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Wissenschaftler kritisieren die Schatzsuche der "Bild"-Zeitung in Südamerika

Über 100 Wissenschaftler haben die sogenannte Schatzsuche der "Bild"-Zeitung in Guatemala kritisiert. Vom 2. bis zum 10. März berichtete die Boulevard-Zeitung über die Expedition eines Ex-Realschulrektors, der auf der Suche nach "versunkenen Goldtafeln" war.

In einer Stellungsnahme der Wissenschaftler über die Universität in Bonn war zu lesen, dass die "Bild"-Zeitung mehrfach dazu aufgefordert wurde, diese Unternehmung einzustellen.

Die Wissenschaftler sehen durch die Informationen über angebliche Goldschätze die historischen Maya-Stätten gefährdet, weil solche Gerüchte schon früher zur Zerstörung von historischen Anlagen durch Plünderer geführt.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Bild, Kritik, Zeitung, Wissenschaftler, Südamerika, Schatzsuche
Quelle: www3.uni-bonn.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.03.2011 12:06 Uhr von Leeson
 
+49 | -2
 
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Ist doch egal hauptsache die "Bild" hat ihre Schlagzeile ;)
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14.03.2011 12:36 Uhr von shadow#
 
+22 | -1
 
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Halb so schlimm: Ausserdem locken sie keine Plünderer an, sondern SIND die Plünderer, angelockt durch frühere Artikel in der südamerikanischen Presse.
Dafür gibt es in Guatemala aber zum Glück das Militär, die alle Vollidioten incl. BILD von diesem See vertreibt.
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14.03.2011 12:45 Uhr von DeepForcer
 
+41 | -5
 
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naja: mögliche Plünderungen können ausgeschlossen werden, da die Bild leser doch gar nicht wissen wo Guatemala überhaupt liegt... :o)
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14.03.2011 12:47 Uhr von farm666
 
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