14.03.11 09:25 Uhr
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China hat die atomare Aufrüstung beschlossen

Im neuen Fünf-Jahres-Plan der Regierung wurde die massive atomare Aufrüstung beschlossen. Bis 2020 sollen die Atomkapazitäten das achtfache übersteigen.

Zunächst sollen bis 2015 die Kapazitäten der 13 bestehenden Atomreaktoren von 10,8 auf 40 Gigawatt erhöht werden. Bis 2020 soll es dann noch mal auf über 80 Gigawatt verdoppelt werden.

Von den knapp 3.000 chinesischen Delegierten stimmten 2.778 für den Ausbau der Kernenergie. 56 stimmten dagegen, während sich 38 Abgeordnete enthielten. Zu einer offenen Diskussion kam es nicht - wie in China üblich.


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WebReporter: syndikatM
Rubrik:   Politik
Schlagworte: China, Energie, Atomkraft, Aufrüstung, Kernenergie
Quelle: www.abendblatt.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.03.2011 09:38 Uhr von supermeier
 
+20 | -3
 
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Sobald auf diesem Planeten: ein Mensch vernüftig wird, kriechen sofort 1000 dumme und machtgeile Subjekte aus ihren Löchern.

Wie kann sich eine solch unausgereifte und unterwentwickelte Spezies wie die Menschheit schon so lange behaupten?
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14.03.2011 09:43 Uhr von IceWolf316
 
+50 | -1
 
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Also: den Titel kann man falsch verstehen. Es geht ja augenscheinlich darum die Kapazität ihrer Atomkraftwerke auszubauen, nicht darum ihr nukleares Arsenal aufzurüsten.
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14.03.2011 10:45 Uhr von syndikatM
 
+3 | -32
 
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14.03.2011 11:17 Uhr von Gleed
 
+20 | -0
 
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@syndikatM: Unter atomarer Aufrüstung versteht man IMMER die Aufrüstung im militärischen Sinn. Aber beim Abendblatt steht es auch falsch im Titel.

Wenn du nicht glaubst, dass der Titel falsch ist: einfach mal googlen.

Ich hab die Nachricht auch nur angeklickt, weil ich dachte: was zum Teufel, die wollen mehr Atomwaffen?
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14.03.2011 11:21 Uhr von IceWolf316
 
+9 | -0
 
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@syndikatM: Naja leider ist der Fachterminus atomare Aufrüstung durch den Kalten krieg geprägt und zwar mit dem Aufrüsten des atomaren Waffenarsenal....
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14.03.2011 11:26 Uhr von burAK-47
 
+9 | -0
 
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2.778 dafür + 56 dagegen + 38 Enthaltungen = 3000 Stimmen?!
Nach meiner Rechnung müssten 128 Politiker verschwunden sein :D

Ich gebe jedoch IceWolf316 recht, die Überschrift wurde gewollt so reißerisch formuliert, sodass man im ersten Moment wirklich denkt, es gehe um das nukleare Arsenal.
Klicks ftw! :-O

[ nachträglich editiert von burAK-47 ]
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14.03.2011 11:39 Uhr von Rivfader
 
+0 | -4
 
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Wer hoch fliegt der fällt auch tief.
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14.03.2011 11:41 Uhr von jackblackstone
 
+0 | -1
 
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war doch klar, nach der kupfer hamsterung haben sie ja angefangen alles uran aufzukaufen was sie in die finger bekommen haben und den preis innerhalb 2 jahren auf das 5 fache getrieben.
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14.03.2011 12:29 Uhr von uhrknall
 
+0 | -0
 
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atomare Aufrüstung vs AKWs? Ich habe auch erst an die Rüstungsindustrie gedacht, als ich die Überschrift sah. Aber es geht um Strom...

Ich könnte mir vorstellen, dass China vielleicht in Zukunft Japan durch ihre Nähe mit Strom aushelfen könnten. Wie heikel solche Anlagen in Japan selbst sind, wissen wir ja jetzt leider.
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14.03.2011 14:14 Uhr von kirgie
 
+4 | -0
 
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@syndikatM: Die chinesischen Kernreaktoren werden aber nicht aufgerüstet sondern Ausgebaut.

Wenn man nach "atomarer Aufrüstung" googelt findet man außer dieser Nachricht keine Beispiele für "atomare Aufrüstung" von Kernreaktoren.

Und da du versuchst deine Wahl zu verteidigen ist die Überschrift wohl absichtlich irreführend um mehr Leser anzulocken.
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14.03.2011 14:25 Uhr von str8fromthaNebula
 
+0 | -1
 
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viele menschen: brauchen viel strom !und mit holz oder gas die leute beheizen wird extrem teuer..
aber vielleicht sollte denen mal einen erzählen was in japan los is..
bin ich froh das ich solche entscheidungen nich treffen muss

[ nachträglich editiert von str8fromthaNebula ]
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14.03.2011 14:45 Uhr von BuddhaStyleZ
 
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Was für eine Ironie.

Das eine Asiatische Land erlebt die schlimmste kathastrophe die man sich vorstellen kann durch AKWs.

Und das ander Asiatische Land will Atomar aufrüsten.
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14.03.2011 15:09 Uhr von Khayarouni
 
+1 | -1
 
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"Atomare Aufrüstung im Schatten des Super-GAU": lautet der Originaltitel der Quelle. Die Message der Original-News hat damit eine vollkommen andere Bedeutung als der SN-Beitrag. Der Originalartikel im Hamburger Abendblatt hebt die paradoxe Entscheidung der Chinesen angesichts der Katastrophen in Japan hervor. Der SN-Beitrag verschweigt dieses wesentliche Element des Originalartikels. Die Katastrophe in Japan wird bei SN ignoriert ... journalistisch bereichernd ist das jedenfalls nicht :lol:
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14.03.2011 15:27 Uhr von Pilot_Pirx
 
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also manchmal sind: die Chinesen völlig merkbefreit *kopfschüttel*
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14.03.2011 15:30 Uhr von Matilde
 
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Ach armes China 40 neue AKWs. Und da wird noch gegrinst und Beifall geklatscht. Aber wer sein Volk unterdrückt wird auch so handeln. Ich vergesse den "Platz des Friedens" nie!
In Afrika wird gebuddelt auf Deubel komm raus, und alles nur, damit sie den allerneuesten Tinneff haben wie wir im Westen, natürlich nicht die Landbevölkerung, die darf arm bleiben, aber ein AKW, das darf sie bestimmt bekommen!
Was wir kaufen müssen, ist ja schon fast alles Made in China. Sollten wir mal boykottieren diese Käufe.

[ nachträglich editiert von Matilde ]
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14.03.2011 15:57 Uhr von maretz
 
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tja: dann hoffen wir mal das zufällig einer von den "oberen Herrschaften" daneben steht wenn denen mal der Reaktor um die Ohren fliegt. Denn scheinbar scheinen die einfach nicht begreiffen zu wollen wie Riskant das Spiel ist. Ok, ggf. kommen die ja jetzt auf die Idee die Reaktoren auf eine Erdbebenstärke von 10 auszubauen. Und was passiert wenn dann plötzlich mal nen A380 da ne Notlandung drauf machen darf? Oder wenn ganz simpel einige Menschliche Fehler in Kette gehen?

Naja, scheint ja da recht einfach zu sein: Dann gehen halt nen paar zig Tausend Menschen bei Hops - egal, ist ja nur das niedere Arbeitsvolk. Denn ich WETTE sogar das die Reaktoren recht weit von den Amtssitzen der Chefetage des Landes entfernt stehen werden... Und auch deren private Wohnsitze werden nicht unbedingt in direkter Nachbarschaft zu den Reaktoren liegen...
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14.03.2011 17:03 Uhr von Matilde
 
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@globi123: 17 Probleme weniger reicht aber nicht.
Weisst Du wie entfernt Frankreich nur ist? Och, bei einem GAU atmest Du das aber ganz klar ein. Wenn Deutschland kein einziges AKW mehr hat, um uns rum ist alles bestens bestückt und höchst gefährlich wird es immer bleben!
Nochwas, was machen wir mit dem Saustall Asse? Ist nur EIN Saustall......
Hoffentlich war Dein gesamter Beitrag ironisch gemeint.;-)

[ nachträglich editiert von Matilde ]
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14.03.2011 18:33 Uhr von Dracultepes
 
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Vllt werden die Chinesen auch einfach passende Kabel dahaben um die Generatoren im Falle eines Falles auch anschließen zu können.
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14.03.2011 18:37 Uhr von Phoenix88
 
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china ist nicht ganz dicht - die fressen ja auch urin-eier, affenhirne und tote babys... bähh
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14.03.2011 21:30 Uhr von Semper_FiOO9
 
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die ganze Welt macht sich grad wegen den Katastrophen in Japan ins Höschen (allen voran unsere liebe Opposition) ....und den Chinesen fällt nichts besseres ein als erstmal kräftig aufzurüsten in ihrem "5 Jahresplan" ... wer hat eigentlich einer so große kommunistische Diktatur ein Veto-Recht und einen ständigen Sitz im Weltsicherheitsrat gegeben???

Wo sind die Amis mit ihrer "Kommunistenphobie" wenn man sie braucht?
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14.03.2011 23:52 Uhr von Floxxor
 
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@Siel: Was Demokratien Wert sind, siehst du, wenn neben dir ein Land existiert, das keine hat. Stell dir mal vor, Holland wäre eine Diktatur, dann wäre man froh nicht dort zu leben. Nur weil China weiter weg ist, macht es einen Unterschied? Nur in der Vorstellung.
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15.03.2011 00:07 Uhr von ElChefo
 
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globi: China hat sich mit Maos Kulturrevolution an die Wand gefahren - eben mit dem programmatischen Leitbefehl "Grosser Sprung". Seitdem erholen sie sich halt in kleinen Häppchen - die sehen für uns nur grösser aus, da einerseits der Rasen beim Nachbarn immer grüner ist und andererseits das Land einfach so gross ist, das selbst faktisch grosse Entwicklungen relativ nur geringes Fortkommen ermöglichen - ohne das es für uns so erscheint.
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15.03.2011 02:14 Uhr von Matilde
 
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@globi123: Zitat:
"weshalb auch heute noch der Atomstrom subventioniert wird und das auch noch für mindestens 1 Million Jahren! Man muss die Endlagerkosten, die Inflation und Co mit rein rechnen und da kommt ein "Desaster" als Ergebnis raus!"

Absolut richtig!
Nur: AKWs sind Geldmaschinen, deshalb sollen sie lange lange laufen, Aussage eines Kenners der Materie! Die Dinger produzieren noch und nöcher Geld und wir müssen immer höhere Strompreise zahlen, ist doch super für diese Geldgeier. Ne, sowas lassen die nicht so locker fallen!
Die Chinesen wissen, dass das Geldmaschinen sind, so einfach ist das. Ahpah, was machen denen da die verstrahlte Leutchen aus, die schlachten ihre eigene Jugend ab, wenn die nicht pariert nach deren Gusto! Ewiger Frieden, Platz!
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15.03.2011 12:52 Uhr von ElChefo
 
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globi: Mh, an sich würde ich dir ja zustimmen,... allerdings reden wir ja von China. Da ist alles etwas anderes. Einen "chinesischen Grössenwahn" vor allem "den" Chinesen zu unterstellen ist leichtfertig, gerade vor dem Hintergrund, das der Großteil der Chinesen deutlich provinziell und agrarisch ausgerichtet lebt.

Auch der Staudamm ist ein schlechtes Beispiel - ein solches Land mit einer solchen Masse an Menschen - denen man ja erstmal grundlegende Lebensqualität sichern möchte, zu denen Strom nun mal gehört - muss Kraftwerke in etwas anderen Dimensionen planen und bauen als etwa Deutschland oder als krasses Beispiel, Luxemburg.

Natürlich kann man vieles kritisieren - man sollte nur nicht ausser Acht lassen, das bei aller Kritik auch mal Alternativen aufgezeigt werden müssen.
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15.03.2011 14:24 Uhr von ElChefo
 
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globi: Aber genau davon rede ich doch...

...nur...

Diese Hobby-Hochöfen wurden mit Koks betrieben, das staatlich organisiert wurde. Soweit der "gute" Part. Der Schlechte war das "warum": Import-Stahl war der Schwer-Industrie-Konstruktion vorbehalten - man hat ja gemerkt, das man hinterherhinkt.

Das nun diese Hochöfen samt Essen von Hobby-Giessern betrieben wurden, die ihr letztes Hab und Gut da rein schmissen ist das eine, das andere ist die Kommunalisierung, die Umorganisation der gesamten Gesellschaft in "Familien" a 20-25000 Personen.

Man - also, die Führung - wollte halt nicht einsehen, das kreatives Potential kein mangelndes Fachwissen ausgleicht.

Dasgleiche gilt doch auch für die Agrarproduktion. Die Leute waren so damit beschäftigt, alles was sie haben, einzuschmelzen, was über die Unbrauchbarerklärung von rund 3Mio Tonnen Eisen zu den gigantischen Einbußen bei der Bestellung und Ernte geführt hat.

...soweit sind wir ja auch auf Par. Aber: Die grossen Schritte, die wir da grad sehen, sind doch nur die Annäherung an unseren technischen Stand, auf dem halt fast nur noch feine, diffizile Fortschritte getätigt werden. Das ist halt Chinas grosse industrielle Revolution - nicht nur in den Handelszentren, sondern halt überall um sich greifend. Man muss sich dabei doch vor Augen halten, das "die" Chinesen, die wir im Fernsehen sehen, östlich der Chengdu-Harbin-Linie wohnen, die Masse allerdings westlich davon lebt - in provinzieller, nahezu mittelalterlicher Umgebung. Das sind halt auch Chinesen - aber die müssen auch erstmal "chinesischen" Lebensstandard erreichen, bevor ganz China an den Westen anknüpfen kann.

Von daher sehe ich diesen Grössenwahn höchstens als eine demographische Umschreibung der Volksmasse, mit der die Zentralregierung umgehen muss - auf blatant amateurhafte Art, womit wir wieder konform gehen, siehe "Selbstzerstörung".

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