14.03.11 07:02 Uhr
 1.074
 

Atomkraftwerke: Angela Merkel lehnt Diskussionen über Laufzeitverlängerungen ab

Nach den Unfällen in den japanischen Atomkraftwerken hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel für eine Überprüfung der Atomkraftwerke ausgesprochen.

Eine Diskussion darüber, ob die Laufzeitverlängerung für die Atomkraftwerke neu überdacht werden sollten, lehnte sie aber ab.

Nach dem GAU, bei dem die Kanzlerin als studierte Physikerin genau weiß um was es geht, bezeichnete sie die Lage in Japan als ernst. Trotzdem wolle sie "nicht alle Fragen jetzt diskutieren."


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: leerpe
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Angela Merkel, Atomkraftwerk, Diskussion, Laufzeit
Quelle: www.derwesten.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Sahra Wagenknecht gibt Russia Today Interview und kritisiert Angela Merkel
Angela Merkel wohl auch gegen weitere EU-Beitrittsverhandlungen mit Türkei
Heidelberg: Flüchtlingsjunge aus Afghanistan dankt Angela Merkel

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
14.03.2011 07:18 Uhr von Curschti
 
+17 | -2
 
ANZEIGEN
Wenn man sich vor der Atomlobby ausgezogen hat, ist diese Reaktion verständlich. Aber im Ernst, niemand ist ja so blöde zu fordern die AKWs von heute auf morgen abzuschalten, sondern nur alle, wie vereinbart, bis 2020.... Jedes Jahr darüber hinaus ist eine verpasste Chance für erneuerbare Energie, 1000 Tonnen Radioaktiven Mülll pro Jahr mehr und ordentlich Knete für die Betreiber...
Kommentar ansehen
14.03.2011 07:37 Uhr von Airnu
 
+20 | -3
 
ANZEIGEN
Alle AKW abschalten! Wieso müssen die Kraftwerksbetreiber nicht für ihren verursachten Müll und deren Endlagerung bezahlen?
Nein, das übernehmen ja freundlicherweise die netten Steuerzahler, die diesen tollen Atomstrom gerne haben möchten...
Irgendetwas läuft sehr falsch in diesem Staat!
Kommentar ansehen
14.03.2011 07:59 Uhr von usambara
 
+12 | -1
 
ANZEIGEN
Warum überprüfen sind die deutschen AKWs über nacht jetzt unsicherer geworden?

Beispiele für einige KKW mit rein rechnerisch verlängerten Laufzeiten:

* Isar 1 statt 2012 bis 2020
* Unterweser statt 2013 bis 2021
* Grafenrheinfeld statt 2015 bis 2029
* Grohnde statt 2019 bis 2033
* Isar 2 statt 2021 bis 2035
* Brokdorf statt 2022 bis 2036
Kommentar ansehen
14.03.2011 08:58 Uhr von Hucken
 
+6 | -3
 
ANZEIGEN
typisch merkel: erstmal alles auf die lange bank schieben statt irgendetwas zu entscheiden.
aussitzen und abwarten bis das thema nicht mehr in der presse aufkommt, problem gelöst ... wäre ja nicht das erste mal

klar sind die AKWs an und für sich sicher unter normalbetrieb

das problem bei AKWs ist jedoch, WENN etwas passiert, dann sind die konsequenzen sehr schwerwiegend. bei uns wird es sicher keine erdbeben stufe 9 wie in japan geben, aber lasst nur mal einen terroristen einen höheren IQ als 70 haben und schon schauts ziemlich mies aus
Kommentar ansehen
14.03.2011 09:17 Uhr von Finalfreak
 
+4 | -3
 
ANZEIGEN
Es müssten neue AKWs gebaut werden. Ich finde es wird Zeit das mal ein neues AKW gebaut wird, dann könnten locker 3 alte abgeschaltet werden.
Komplett vom Atomstrom kommen wir so schnell nicht weg,
überlegt doch mal die schalten alle ab, dann hätte wir zu wenig Strom und müssten den importieren und die Preise würden rapide steigen.
Kommentar ansehen
14.03.2011 10:04 Uhr von jens3001
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
Airnu: "Wieso müssen die Kraftwerksbetreiber nicht für ihren verursachten Müll und deren Endlagerung bezahlen?
Nein, das übernehmen ja freundlicherweise die netten Steuerzahler, die diesen tollen Atomstrom gerne haben möchten..."


Ääh.. bezahlst du für die Entsorgung deines Hausmülls? Oder Sondermülls?

Ich meine nicht die vergleichsweise lächerlichen Müllgebühren, die allein schon fürs Abholen draufgehen.

ich rede wirklich von "Entsorgung" bzw. "Endlagerung".


Ich stimme aber zu das es nicht sein kann das die Laufzeiten verlängert werden.
Statt dessen mehr Energie und Geld in die Erforschung und Verbeserung alternativer Energiequellen investieren.

Was war das? Irgendwo in Südfrankreich, an der Grenze zu Spanien wird in einem internationalen Projekt an Fusionsenergie geforscht.
Wieso das nicht intensivieren?

Solarenergie und Windkraft sehe ich persönlich eher als Lückenfüller, bzw. unterstützende Energiequellen, nicht als Ersatz für Atomkraft.
Kommentar ansehen
14.03.2011 10:58 Uhr von Maverick Zero
 
+3 | -3
 
ANZEIGEN
Kasperltheater: Au Backe, in Japan gibts eine Naturkatastrophe, die Kraftwerke beschädigt und bei uns entsorgen die Menschen ihr Gehirn. Au weia...
Im Radio erklären unsere "Großen" schön feierlich, dass sie eine Expertenkommission zusammenstellen wollen, die den Geschehnissen in Fukushima auf den Grund gehen sollen. Ja ne, ist klar... Das machen die Japaner bitte schön selbst. Diese Kommission wird ihre Ergebnisse so bekommen wie der Rest der Deutschen: Aus der Bild Zeitung in Arial 172pt.
Diese ganze Atomdebatte ist ohnehin hirnrissig: Klar ist das mit den Brennstäben nach wie vor ungeklärt. Aber genau deswegen hätte man mal ein Bisschen Geld in die Forschung stecken müssen. Hier wurde schon das Projekt des Fusionskraftwerks ITER angesprochen. Vielversprechend aber... tja... leider wurden die Mittel drastisch gekürzt. Sehr schön. Ist ja auch böse(tm). Das ultimative Böse ist die Atomkraft.
Hätte man in den letzten 20 Jahren so viel Geld in die Nuklearforschung gesteckt wie man es bei den "regenerativen Energiequellen" getan hat, dann hätten wir inzwischen längst eine schicke Lösung.
Davon abgesehen werden rund 40% (je nach Quelle) des Strombedarfs durch Kernkraftwerke gedeckt. Deutschland kauft sogar von Nachbarländern ein, die mit Atomkraft arbeiten. Was passiert denn, wenn wir jetzt unsere AKWs abschalten? Dann kaufen wir vermehrt Strom ein, für den im Ausland weitere Kraftwerke gebaut werden (müssen).
Fakt ist doch: Wir brauchen Strom. Irgendwie muss der erzeugt werden. Und solange wir nicht flächendeckend Windräder aufstellen wollen oder Hessen in einen riesigen Stausee verwandeln wollen, solange brauchen wir eine realistische Energiequelle.
Fusionskraftwerke wären evtl eine Lösung, aber die sind ja böse... ähm.. ich meinte böse(tm), weil sie ja im Endeffekt auch wieder Atomkraftwerke sind...

[ nachträglich editiert von Maverick Zero ]
Kommentar ansehen
14.03.2011 11:02 Uhr von supermeier
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Niemand riskiert einen gut dotierten Posten: nach seinem politischen Ende nur wegen einer Laufzeitverlängerung.
Kommentar ansehen
14.03.2011 11:31 Uhr von jackblackstone
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
was erwartet man von jemanden der aus der atom-lobby kommt?
von jemanden der wissentlich gefälchte gutachten unterschrieben hat?
von jemanden der wissentlich nicht geeignete endlager zugelassen hat?
von jemanden der von denen damals finanzierrt wurde?

natürlich, dass sie nach ihrem amt weiter für sie arbeitet....

Refresh |<-- <-   1-9/9   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Sahra Wagenknecht gibt Russia Today Interview und kritisiert Angela Merkel
Angela Merkel wohl auch gegen weitere EU-Beitrittsverhandlungen mit Türkei
Heidelberg: Flüchtlingsjunge aus Afghanistan dankt Angela Merkel


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?