14.03.11 06:52 Uhr
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Wie hochtoxisch ist Reaktor 3 zu Reaktor 1 von Fukushima I laut Greenpeace?

Greenpeace befürchtet im Fall des Reaktors 3 für Mensch und Umwelt das katastrophalste was passieren kann, da dort zum Zeitpunkt des Tsunamis zuletzt mit Plutonium an den Brennstäben gearbeitet wurde.

Im Nachbarreaktor 1 war dagegen nicht das viel giftigere Plutonium eingesetzt, zudem ist Reaktor 3 auch um 2/3 größer als Reaktor 1 und hat damit eine höhere Restwärme mit längerer Kühlungsdauer.

Während also in Reaktor 1 nur Uran für den Betrieb benutzt wurde kam im größeren Reaktor 3 MOX, eine Plutonium-Uran-Mischung, zum Einsatz, die dazu noch einen niedrigeren Schmelzpunkt bis zur Kernschmelze hat.


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WebReporter: Rechthaberei
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Fukushima, Atomkraftwerk, Greenpeace, Uran, Reaktor, Plutonium
Quelle: www.oekonews.at

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14.03.2011 06:52 Uhr von Rechthaberei
 
+1 | -6
 
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Es kommt primär wohl darauf an was in den Atomkraftwerken gerade zum Einsatz kam hinsichtlich Zeiträumen von
Jahrhunderten.
Dieses Super-Tschernobyl in Japan wird somit noch unvergeßlicher für die Menschheitsgeschichte sein wie der spektakuläre elfte September, die Mondlandung oder der erste Abwurf von Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki.
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14.03.2011 08:34 Uhr von rubberduck09
 
+8 | -2
 
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Die Überschrift Das ist kein Deutsch.
Da kriegst ja Hirnverbiegungen bei!
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14.03.2011 09:18 Uhr von usambara
 
+3 | -0
 
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AKW Grohnde in Niedersachsen verwendet auch MOX-Plutonium-Brennstäbe
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14.03.2011 11:10 Uhr von Liebi
 
+2 | -8
 
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Keine Alternative zu Atomenergie. Das ist leider vor allem in Japan so. Alles andere müssten sie teuer importieren, was die Wirtschaft an Stromkosten niemals stemmen könnte.

Selbst Deutschland ist noch nicht reif für den Atomausstieg, auch wenn es viele mit ihrer rosanen "Ich bin dagegen"-Brille nicht wahr haben wollen.
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14.03.2011 13:09 Uhr von Sh@dowknight99
 
+4 | -0
 
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@Liebi: Jein, allein mit Wind/Gezeitenkraft könnte man hier einiges an alternativer Energie produzieren. Zumal doch v.a. in den hohen Gebirgszügen Japans der Wind recht konstant wehen sollte.
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14.03.2011 13:24 Uhr von shadow#
 
+1 | -3
 
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@Rechthaberei: "...wird somit noch unvergeßlicher für die Menschheitsgeschichte sein..."

Überhaupt nicht.
Interessiert kein Schwein, weil Japan weit weg ist.
Auch wenn das Geschehen einigermaßen kritisch betrachtet wird: Die deutschen AKWs sind sicher, da es ja weder Tsunamis noch Erdbeben gibt. Dass einfach nur der Strom ausfallen muss, wird ignoriert.
Bei CNN hatte man bis gestern noch das Gefühl dass es zum ganz normalen Betrieb gehört dass Reaktorgebäude explodieren...
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14.03.2011 15:00 Uhr von Matilde
 
+1 | -0
 
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Bitte: zu bedenken:
die Rheinschiene hat schon einige kleinere Beben mitgemacht. 3 habe ich selbst erleben dürfen. Da mal googeln oder siehe unten.
Ausserdem ist die Eifel voll von Vulkanen, die sich rühren können. Die Frage ist nur: wann...
aber dieses wann ist von uns Menschen nicht so klar zu beantworten. Auch in Japan war es bekannt und viel mehr gefährlicher als sonst wo (ausser Kalifornien).

http://de.wikipedia.org/...

http://www.bgr.bund.de/...

Schleierhaft wird mir immer bleiben warum Plutonium an 1. Stelle dort benutzt wurde, Halbzeitwert: 24.000 Jahre

[ nachträglich editiert von Matilde ]

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