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Schock in Bad Berleburg: Helios schließt Klinik

Die Bombe platzte am Mittwochnachmittag: Der Helios Kliniken-Konzern schließt die Herz-Kreislaufklinik am Standort Bad Berleburg zum 31. Dezember dieses Jahres.

Wie Konzerngeschäftsführer Jörg Reschke und Regionalgeschäftsführer Sascha John in einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz mitteilten, seien 138 Arbeitsplätze "in Gefahr". Mitarbeiter und Ärzte reagierten überrascht. Bislang war von möglichen Schließungsmaßnahmen nichts durchgesickert.

Die Nachricht kam plötzlich. Die Konzernspitze machte aber deutlich, dass die Klinik seit 2005 Verluste von über acht Millionen Euro eingefahren habe.


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WebReporter: poepsi
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Klinik, Schock, Bad, Schließung, Bad Berleburg
Quelle: www.derwesten.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.03.2011 15:16 Uhr von RicoSN
 
+34 | -2
 
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tja: dies passiert wenn man das Gesundheitswesen in die Wirtschaft ausgliedert. es geht nur um Gewinne, der Mensch interessiert nicht mehr.
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13.03.2011 15:40 Uhr von shadow#
 
+5 | -3
 
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@RicoSN: Das hat diesmal nichts mit der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung zu tun.
Der Ort hat als Kurort immer noch eine völlig überdimensionierte Gesungheitsindustrie.
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13.03.2011 16:51 Uhr von svk66
 
+3 | -3
 
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@RisoSN: Du ahst zwar teilweise recht, aber irgendwann ist ein Krankenhaus nichtmehr tragbar, Dann haben die kein Geld das sie ausgeben können, und bevor das passiert wirds besser geschlossen
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13.03.2011 20:12 Uhr von no_trespassing
 
+2 | -1
 
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Viele kostenintensive Einrichtungen nicht tragbar: Es gibt zahlreiche Unternehmen, die können aufgrund der Kostenintensität gar nicht privatwirtschaftlich getragen werden.

Dazu gehört

- die Telekom (deswegen geht der Ausbau des Netzes auc so langsam voran);

- die Krankenhäuser (fast jedes würde privatwirtschaftlich Defizite aufweisen);

- die Sozialen Wohnungsgesellschaften (die unterhaltslastigen Großbauten können nicht einfach auf die Mieter umgelegt werden - sonst wäre es keine Sozialwohnungen mehr);

- Eisenbahn (Unterhalt von Gleisen und Fahrmaterial kann nicht allein von Ticketerlösen finanziert werden).

Sprich: Bei diesen Industrien macht ein Verkauf an Private keinen Sinn, da diese eben dann gezwungen sind, Preise zu erhöhen oder aber durch Investitionsstau und Mitarbeiterentlassung dies auszugleichen.
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13.03.2011 22:37 Uhr von Armes_Deutschland
 
+7 | -0
 
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Unser Krankenhaus wurde von der Helios Gruppe: aufgekauft.
Es war ein wirtschaftlich sehr gutes Krankenhaus,was bereits vorher eine GmbH war,die der Stadt gehört und satte Gewinne einfuhr.
Nach der Übernahme wurde sofort mit den Entlassungen begonnen.
Die Mitarbeiter bekommen zur Zeit teilweise 30% unter Tarif.
Und das obwohl die Helios Gruppe ihren Gewinn im letzten Jahr um 32% gesteigert hat.
Ich hasse die Helios Gruppe,alles Arschlöcher.

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