11.03.11 23:49 Uhr
 4.736
 

Japan: Im Atomkraftwerk Fukushima droht die Kernschmelze

Bei dem durch das Erdbeben beschädigten Atomkraftwerk Fukushima droht nach neuesten Erkenntnissen eine Kernschmelze. Nach Medienberichten seien die gemessenen Werte tausend mal höher als normal.

So seien auch in der Umgebung des AKWs wesentlich höhere Werte festgestellt worden. Die Gegend um den Meiler wurde auf einen Evakuierungsring von zehn Kilometern erweitert.

Die Menschen sollten sich umgehend in Sicherheit bringen. Premierminister Naoto Kan will das Kraftwerk morgen früh besichtigen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Japan, Gefahr, Erdbeben, Fukushima, Atomkraftwerk, Kernschmelze
Quelle: www.spiegel.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Syrien: Islamischer Staat (IS) nimmt wichtige Gasfelder ein
Justiz: Immer mehr islamistische Straftäter in deutschen Gefängnissen
Bulgarien: Zugunglück - Gastanks explodiert, mindestens vier Tote

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
12.03.2011 00:48 Uhr von cheetah181
 
+7 | -1
 
ANZEIGEN
Und noch ein Kraftwerk: [00.12 Uhr] Laut Betreiberunternehmen Tepco weisen jetzt auch drei Reaktoren an der zweiten Anlage, Fukishima 2 (Daini), Störungen auf. Dem Unternehmen zufolge könne der Druck in einigen Reaktoren nicht mehr kontrolliert werden. Die japanische Regierung hat daraufhin auch dieser Anlage den Notstand ausgerufen. Fukushima 2 liegt rund elf Kilometer von der Anlage Fukushima 1 (Daiichi) entfernt, in der von einem beschädigten Reaktor Druck abgelassen werden soll.
Kommentar ansehen
12.03.2011 00:58 Uhr von Rechthaberei
 
+1 | -3
 
ANZEIGEN
Tausendmal plux X bedeutet bereits GAU und: Super-Gau wäre dann mit Explosion.
Explodiert auch der zweite Reaktor dann ist das ein doppelter Super-Gau und damit dürfte die Verstrahlung größer werden als die in Tschernobyl und im Südural.
Zwar wurden bei dem Unfall nur einige Prozent der Strahlungsmenge der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl freigesetzt. Da die radioaktiven Stoffe aber auf einem weitaus kleineren Gebiet niedergingen, waren die Folgen ähnlich verheerend.

http://www.stern.de/...
Kommentar ansehen
12.03.2011 01:08 Uhr von lina-i
 
+20 | -13
 
ANZEIGEN
Alle Meldungen einer Kernschmelze: sind nur Panikmache ahnungsloser Reporter.

Die Gefahr einer Kernschmelze bestand und besteht zu keinem Zeitpunkt. Die Bremsstäbe der Kernreaktoren wurden gleich zu Beginn des Bebens sofort in den Reaktorkern gefahren um den Reaktor aus zu schalten. Die Restwärme des Reaktors konnte aber durch den Ausfall der Kühlsysteme nicht abgeführt werden, wodurch der Druck im Reaktor stark anstieg. Dies kann zur Folge haben, dass der Überdruck im Reaktor in die Umwelt abgelassen werden muss, wenn das Kühlsystem nicht reaktiviert werden kann. Auch kann der Überdruck im Reaktorkern so stark ansteigen, dass die Hülle des Kerns oder des Primärkreislaufs reisst. Dann entweichen radioaktive Stoffe in das Reaktorgebäude und verseuchen dieses. Damit gelangt aber noch nichts ín die Umwelt.

Nebenbei... Welcher Premierminister ist sooo dämlich und begibt sich freiwillig in die Gefahr, durch den Besuch eines angeblich radioaktiv verseuchten Gebietes oder hier sogar des Kernkraftwerks selbst verstrahlt zu werden?

Auch würde mich interessieren, was das für Werte sind, die 1000 mal höher als normal seien und wo diese gemessen wurden. Diese Aussage ist in dieser Form wertlos.

[ nachträglich editiert von lina-i ]
Kommentar ansehen
12.03.2011 01:08 Uhr von guidoo1966
 
+9 | -5
 
ANZEIGEN
Ich glaube: Wenn die Dinger wirklich hochgehen, wars das mit den Akws.Auch hier in Deutschland.Diese Technik kann man keiner denkenden Bevölkerung mehr verkaufen.
Kommentar ansehen
12.03.2011 01:18 Uhr von Rechthaberei
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
12.03.2011 01:41 Uhr von cheetah181
 
+8 | -0
 
ANZEIGEN
lina-i: Auch wenn der Reaktor heruntergefahren ist kann es durch die Restwärme bzw. die Nachzerfallswärme noch zur Kernschmelze kommen. Vor allem, da die Brennstäbe angeblich schon aus dem Wasser ragen sollen ( http://www.spiegel.de/... )
Mag aber sein, dass man diese Gefahr durch die Reduzierung des Drucks senken kann.

Die "Werte" in der News sind tatsächlich ziemlich nichtssagend. Es geht hier um die Radioaktivität im Kontrollraum von Fukushima 1. Außerhalb des Kraftwerks soll 8-fach erhöhte Radioaktivität gemessen worden sein.

Quelle:
http://www.spiegel.de/...

"Nebenbei... Welcher Premierminister ist sooo dämlich und begibt sich freiwillig in die Gefahr, durch den Besuch eines angeblich radioaktiv verseuchten Gebietes oder hier sogar des Kernkraftwerks selbst verstrahlt zu werden?"

Ein japanischer. Samuraischwerter sind ja nun nicht mehr verfügbar, um rituellen Selbstmord zu begehen. ;)

Oder aber er bekommt einen Schutzanzug oder sieht von seinem Plan ab, wenn er hört, dass sich die Lage verschlimmert hat.
Kommentar ansehen
12.03.2011 02:13 Uhr von Anti-Zombie
 
+7 | -0
 
ANZEIGEN
@cheetah181: Sofern die Brennstäbe schon aus dem Wasser ragen, ist es durchaus gut möglich, dass außerhalb des Reaktors und außerhalb des AKWs eine erhöhte Radioaktivität gemessen werden kann. Das Wasser dient nämlich als Moderator um die sehr schnellen freigewordenen Neutronen zu verlangsamen, damit sie einen außreichend großen Wirkungsquerschnitt haben um in andere Kerne einzudringen (thermische Neutronen). Wenn jetzt aber dieser Moderator nicht mehr im ausreichenden Maß vorhanden ist, kann es sein, dass diese Neutronen fast ungehindert durch die Stahlbetonwände treten und z.B. außerhalb auf Wassermoleküle treffen. Hierbei werden dann Protonen aus dem Wasserstoff "herausgeschlagen" und diese wirken dann ähnlich wie Alpha-Strahlung (ionisierend und sehr gefährlich) und sind auch mit einem Geiger-Müller-Zählgerät nachzuweisen.

Ich hoffe bloß, dass die es schaffen, das Kühlsystem wieder zu starten, sonst sehe ich echt schwarz für Japan...
Kommentar ansehen
12.03.2011 02:23 Uhr von Rechthaberei
 
+1 | -3
 
ANZEIGEN
Ja für Japan sind es wettermäßig auch nach Gau aus: denn regenloser Ostwind allein wäre gut:

http://www.wetter.de/...

Immerhin wird jetzt in der ganzen Welt die Atomkraft noch kritischer gesehen und strenger gehandhabt und das es in Japan passierte, denn in kaum einem anderen Land ist die Chance besser das der Fallout ins Meer geht. Die Fischfangindustrie wird natürlich anders denken.



[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
Kommentar ansehen
12.03.2011 03:03 Uhr von lina-i
 
+7 | -4
 
ANZEIGEN
@ cheetah181: Wenn die Brennstäbe aus dem Wasser ragen, ist entweder der Primärkreislauf undicht oder es war von vornherein zu wenig Kühlmittel im Kreislauf. Beides ist bei den japanischen Atomkraftwerken aber nicht der Fall.

Die betroffenen japanischen Atomkraftwerke sind durch das Beben vom Stromnetz getrennt, von anderen Kraftwerken kann kein Strom bezogen werden. Weiterhin scheinen die Schäden durch das Beben so groß zu sein, dass die Notstromaggregate nicht funktionieren und die externen Kühlmittelkreise (Meerwasser) beschädigt wurden.

Die Kühlmittelkreisläufe im Innern des Reaktors sind intakt und werden durch Batterien oder mobile Stromgeneratoren gespeist. Das Problem ist in der Tat die Wärme.

Bevor es aber zu einer Kernschmelze kommt, muss die Temperatur so weit ansteigen, dass die Metallkonstruktion des Reaktorkerns schmilzt. Dazu reicht aber die Restenergie, die im abgeschalteten Reaktor gespeichert ist, wie auch die Nachzerfallswärme nicht aus.

Ich darf daran erinnern, dass der Reaktor in Tschernobyl nicht abgeschaltet werden konnte, da auch die Lager für die Bremsstäbe bereits verformt waren, als diese in den Reaktor geschoben wurden. Es wurden sogar vorher alle Bremsstäbe aus dem Reaktor entfernt. Nur deshalb kam es damals zur Kernschmelze.

Die Probleme im Reaktor beginnen aber an anderer Stelle. In mit Wasser gekühlten Reaktoren kann es bei Temperaturen um 900 °C zu einer chemischen Reaktion von Kühlwasser - zum Beispiel mit den Bremsstäben - kommen. In Verbindung mit Luftsauerstoff kommt es zur gefährlichen Knallgasbildung, die den Primärkreislauf aufsprengen kann.

Weiterhin steigt mit der Temperatur der Druck des Kühlwassers. Da die Reaktorwärme durch die zerstörten externen Kühlkreise nicht abgeführt werden kann, steigt der Druck im Primär- und Sekundärkreislauf. Bevor der Druck die geschlossenen Systeme zerstört, wird der Überdruck durch Sicherheitsventile in den Reaktorraum abgelassen. Da die Kühlmittel im Primärkreislauf, meist auch das im Sekundärkreislauf radioaktiv belastet sind, wird damit radioaktives Material im Reaktorraum verteilt und bei dessen Beschädigung die Umwelt gegeben. Dieses kontrollierte Ablassen des Überdrucks verhindert auch, dass bei einem Platzen des Kühlkreislaufs das Kühlmittel schlagartig verdampft und den Reaktorkern freilegt.

Zuletzt bleibt nur die Notkühlung durch Flutung des Reaktorraums mit Meerwasser. Dazu müssen aber die Wasserleitungen zum Meer intakt sein. Diese Reparaturmaßnahmen werden derzeit absoluten Vorrang haben.

Die Gefahr einer radioaktiven Verseuchung der Umgebung ist gegeben, von einer Kernschmelze sind die Reaktoren meilenweit entfernt.
Kommentar ansehen
12.03.2011 03:18 Uhr von lina-i
 
+6 | -1
 
ANZEIGEN
@ globi123: Deine Wünsche in allen Ehren...

Nur wie soll Japan seinen Energiebedarf decken?
Japan hat keine Bodenschätze in Form von Kohle und Gas. Auch besteht Japan nur aus Bergen, die aus dem Wasser ragen. Es stehen nicht ausreichend Flächen zur Verfügung, um die Sonnenenergie zu nutzen. Wasserkraft kann auch nur eingeschränkt genutzt werden, da größere Staudämme nicht erdbebensicher gebaut werden können.

Japan ist abhängig von der Kernenergie und kann sie auch durch nichts ersetzen. Es gibt keine Alternativen. Dein Wunsch wird daher leider ein Traum bleiben.
Kommentar ansehen
12.03.2011 03:54 Uhr von lina-i
 
+3 | -4
 
ANZEIGEN
@ globi123: Es geht nicht um die Pumpen. Die Wasserleitungen zum Meer sind anscheinend zerstort. Pumpen werden auch genug da sein, für die Stromversorgung gibt es mobile Stromaggregate, die auch per Hubschrauber (nur am Tage möglich) transportiert werden können.

Zum Gau wird es nicht kommen. Denn das ist die Reaktorkernschmelze.

Je länger ein Störfall aber dauert, um so mehr klingt der Reaktorkern aber auch ab und heizt immer weniger. Dadurch wird es leichter, ihn zu kühlen. Vorher greifen eine Reihe von Sicherheitsmaßnahmen, die diesen GAU verhindern. Dazu gehört auch das kontrollierte Ablassen des gasförmigen Kühlmittels aus den Kühlkreisläufen, damit Kühlmittel nachfließen kann. Ein Platzen des Kühlkreislaufs, wie es einige Nachrichtensender berichten, ist durch Überdruckventile ausgeschlossen.

In Tschernobyl wurden absichtlich verschiedene Sicherheitssysteme manuell abgeschaltet. In Japan haben bisher alle Sicherheitssysteme funktioniert, sofern sie unbeschädigt sind. Die Gefahr, dass radioaktive Kühlmittel(-gase) austreten, ist aber lange noch nicht gebannt. Es wird noch Tage dauern, bis man den Kern so weit abgekühlt hat, dass ein Austritt von radioaktiven Produkten ausgeschlossen werden kann.

Die Idee mit den Feuerwehrpumpen ist zwar nicht schlecht, aber...
1. die Infrastruktur (Straßen) sind zerstört. Wie kommt eine Ausreichende Anzahl an Feuerwehren zum Meer?
2. Die Entfernung vom Reaktor zum Meer ist so groß, dass die Leistung der Pumpen in den Fahrzeugen nicht ausreicht, um ausreichend Wasser zu fördern. eventuell tropft es nur aus den Schläuchen.
3. Den Adapter Feuerwehrschlauch auf Kühlmittelflansch gibt es noch nicht. Noch nicht....

[ nachträglich editiert von lina-i ]
Kommentar ansehen
12.03.2011 08:35 Uhr von Mecando
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@lina-i oder andere Wissende :): Wenn man den Berichterstattungen glauben mag, so ist ja der fehlende Strom das Problem, welches zu einer evtl. kritisch hohen Temperatur im Reaktor führt.

Als Laie frag ich mich dann allerdings, wieso es kein weiteres Notsystem gibt, welche die vorhandene Hitze in Energie wandeln kann.
Das würde zum einen kühlen, und zum anderen Energie für weitere Kühlvorgänge liefern.
Sollte doch nicht all zu schwer zu realisieren sein.
Kommentar ansehen
12.03.2011 08:42 Uhr von usambara
 
+3 | -4
 
ANZEIGEN
16 Jahre lang wurden Berichte über Störfälle von der Betreiberfirma gefälscht.
Nun droht die Kernschmelze in 2 AKWs gleichzeitig.
Atomkraft ist todsicher...

[ nachträglich editiert von usambara ]
Kommentar ansehen
12.03.2011 08:50 Uhr von Mecando
 
+3 | -6
 
ANZEIGEN
@Atomkraftgegner: Gibt es sinnvolle Alternativen zu Atomkraft?
Ist eine ernst gemeinte Frage...
Kommentar ansehen
12.03.2011 09:03 Uhr von usambara
 
+4 | -7
 
ANZEIGEN
@Mecando: ganz Mittel-Japan steht kurz vor der totalen Verseuchung und mehrere Millionenstädte (vielleicht auch Tokio) werden unbewohnbar- und du stellst die Frage woher dein Strom kommt...
Geh Sushi-essen...
Kommentar ansehen
12.03.2011 09:08 Uhr von Mecando
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
@usambara: Und? Scheinbar kannst du auch keine qualifizierte Antwort darauf geben, oder hab ich was in deinem Kommentar überlesen?
Kommentar ansehen
12.03.2011 09:31 Uhr von rZr1337
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Teile vom AKW eingestürzt: Nun sollen ja schon Teile vom AKW eingestürzt sein laut n24

edit: es soll sogar eine Explosion gewesen sein mit Verletzten..

[ nachträglich editiert von rZr1337 ]
Kommentar ansehen
12.03.2011 12:50 Uhr von guidoo1966
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
@lina-i: Tja,so kann man sich irren...
Kommentar ansehen
12.03.2011 13:09 Uhr von Slingshot
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
@ heikenpeiken: Und du bist dann ein Granatenarschloch oder wie?
Kommentar ansehen
13.03.2011 01:40 Uhr von Matilde
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Mecando: Wasserkraft, Solarenergie.

Aber man darf nicht 40 Jahre pennen und nix tun. In den 70iger Jahren gab es schon Demos und die berühmten Aufkleber, Plakate: "Atomkraft Nein Danke".
Nichts haben diese hirnlosen Geldgierer in der Zwischenzeit alternativ wirklich geschaffen um Atomkraft rigoros abschalten zu können!
Heute müssen die Enkel der Demonstranten es durchdrücken, dass diese Geldgeier aufhören oder solch ein grauenhafter Vorfall ändert Ansichten einiger Einsichtiger. Aber das ist wohl naiv von Politikern so etwas anzunehmen.
Kommentar ansehen
13.03.2011 07:16 Uhr von Mecando
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
@Matilde: Das sind keine Alternativen, denn mit ihnen alleine können wir weder heute noch in naher Zukunft unseren Bedarf an Energie decken.
Zudem ist Solarenergie nicht unbedingt so sauber wie man glaubt. Zum einen verschlingt die Herstellung der Solaranlagen (Photovoltaik) jede Menge Energie, und zum anderen nutzen viele Produzenten immernoch das günstige aber giftige Cadmium.
Zudem ist das Recycling von Altanlagen auch noch nicht das Gelbe vom Ei.

Alternativen sind für mich Wege, welche auch praktisch die Atomkraft, und die Kohlekraftwerke gleich mit, ersetzen können.
Und das können die regenerativen Energien bisher in keinster Weise.

Zumal bei Wasser- und Windenergie auch wieder Umweltschutzverbände sturmlaufen:
Windparks und Vogelflugrouten...
Stauseen und die Landschaft / Verlangsamung von Flußläufen...
Meeresströmungsturbinen und die Unterwasserwelt...

Atomausstieg ja, aber doch bitte nicht so unrealistisch und von Heut auf Morgen.
Kommentar ansehen
13.03.2011 21:13 Uhr von Mecando
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
@phemunch: Das glaubst du nicht ernsthaft selber oder?
Deutschland deckt derzeit etwa 10% seines Energiebedarfs mit erneuerbare Energie. Bei der Kernenergie sinds ebenfalls um die 10%.

Das bedeutet wir müssten die Menge des ´Ökostroms´ mal eben verdoppeln. Und das nur um die Kernenergie zu ersetzen.
Und da mag ich mir garnicht ausmalen wie unsere Landschaft ausähe wenn wir die fossilen Brennstoffe auch noch ersetzen wollen, was wir früher oder später müssen. Denn die sind nicht weniger schädlich als Abfälle der Kernenergie.

Zudem, was würde wohl passieren wenn wir uns morgen von der Kernenergie verabschieden?
Wir würden unseren benötigten Strom importieren, höchstwahrscheinlich von einem Land, dass mal eben ein paar neue Reaktoren baut, nur ums uns zu versorgen.
Wir lösen das Problem nicht, wir verschieben es nur.

Wie gesagt: Atomstrom abschaffen? Ja! Aber doch bitte mit Sinn und Verstand.

[ nachträglich editiert von Mecando ]
Kommentar ansehen
14.03.2011 02:54 Uhr von Matilde
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Mecando: Hast Du denn auch alternative Vorschläge oder beschränkt sich Deine Meinung nur auf Kritik?
Ich kenne hier genug Häuser, die sich autark mit Solarenergie versorgen und noch Überschuss produzieren!

Wir haben sogar Stromüberschuss hier in Deutschland der verkauft wird.
Aber ad hoc kann man nicht aus der Atomkraft aussteigen, das stimmt.
Es muß ein Übergang her...da fällt mir mal so ein, wie wäre es eigentlich, mal den Strom streng zu sparen?
Es wird immer noch Schindluder mit dem Verbrauch getrieben!

Refresh |<-- <-   1-23/23   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Falschnachricht bei Facebook: Grünen-Politikerin Künast stellt Strafanzeige
Cyber-Kriminalität: Deutsche fürchten Identitätsklau beim Onlineshopping
Syrien: Islamischer Staat (IS) nimmt wichtige Gasfelder ein


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?