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Japan: IAEO bestätigt kritische Zustände beim Atomreaktor in Fukushima

Das Bundesumweltministerium haben Nachrichten aus Japan über die internationale Atomaufsicht IAEO erreicht, welche besagen, dass die Kühlung im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi nur noch wenige Stunden ausreichen könnte.

Das Atomkraftwerk liegt 180 Kilometer vom Epizentrum des Erdbebens entfernt. Radioaktive Strahlung ist noch nicht gemessen worden. Mittlerweile sind 2.800 Menschen aus dem Gebiet evakuiert.

Dennoch ist die Situation kritisch, denn ein Atomreaktor muss gekühlt werden. Fällt diese Kühlung aus, kann auch im "heruntergefahren" Zustand immer noch eine Katastrophe passieren. Es wird zurzeit noch mit einer Verschärfung der Situation gerechnet.


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WebReporter: Chriss0
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Japan, Gefahr, Erdbeben, Fukushima, Kühlung, Atomreaktor, IAEO
Quelle: www.derwesten.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.03.2011 17:34 Uhr von Mankind3
 
+6 | -1
 
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Wollen wir mal hoffen das sie das in dem AKW wieder in den Griff bekommen, das letzte was man jetzt braucht wäre ein 2. Tschernobyl.

[ nachträglich editiert von Mankind3 ]
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11.03.2011 17:45 Uhr von C^Chris
 
+3 | -0
 
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Schei**e Schei**e Schei**e: Beim Tschernobyl GAU war ich grade ein paar Tage alt und hab schön Draußen gelegen...

Ich bin mir sicher die setzen alles was Möglich ist in Bewegung um das Kühlsystem aufrecht zu erhalten, hoffen wir das es klappt!
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11.03.2011 18:05 Uhr von Mankind3
 
+3 | -1
 
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Weder auf n24 noch auf Ntv wurde was von einer entwarnung gesagt...

Woher bitte hast du deine Info bertl?

edit: auch CNN oder BBC sagt nix wegen entwarnungen...auf BBC steht sogar das der Druck im reaktor sich erhöht hat.

[ nachträglich editiert von Mankind3 ]
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11.03.2011 18:15 Uhr von anderschd
 
+3 | -0
 
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Erst das Beben, dann das Wasser: jetzt auch noch AKW Probleme. Man, denen bleibt aber auch nichts erspart.
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11.03.2011 19:03 Uhr von usambara
 
+3 | -0
 
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Radioaktivität in beschädigtem AKW steigt eine Wiederaufbereitungsanlage ist auch auf Notstrom.
„Hier liegen rund 3000 Tonnen hochradioaktiver abgebrannter Brennstoff“, sagt der international tätige Atomexperte Mycle Schneider. Das entspreche etwa der Menge an Brennstoff, die in 25 bis 30 Atomreaktoren gelagert wird. „Wenn die Brennstäbe nicht gekühlt werden, entzünden sie sich selbst“, erklärt Schneider.
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11.03.2011 19:30 Uhr von anderschd
 
+1 | -0
 
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Was ich nicht verstehe. Sollte eine Notstromversorgung nicht für solche Fälle ausgelegt sein? Bis halt keine Kühlung mehr nötig ist.
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11.03.2011 19:34 Uhr von Mankind3
 
+0 | -0
 
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notstrom: Das Problem ist, diese eigentlich Notsystem ist beim erdbeben auch ausgefallen. Ansonsten würde das nicht über die Notbatterien laufen.
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11.03.2011 19:45 Uhr von Mankind3
 
+0 | -1
 
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BBC ticker: aus dem BBC newsticker:

<<
1841: The situation at the nuclear reactor at Fukushima seems to be worsening. Japanese authorities are now to release radioactive vapour to ease pressure, AP news agency reports. Engineers are trying to fix the cooling system to the main reactor, damaged in the quake. >>
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11.03.2011 20:10 Uhr von Mankind3
 
+1 | -2
 
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bertl: dann schau mal auf die Uhrzeit...deine News ist von 17:07 Uhr. Das von BBC ist von 19:41 Uhr (1841 +1h).

Und in keinem Nachrichtensender ist atm. von einer entspannung in Fukushima die Rede, egal ob N24,N-TV oder den englischen Sendern.
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11.03.2011 20:11 Uhr von Mixuga
 
+1 | -2
 
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@bertl058: Diese Entwarnung kannste knicken. Damit können nicht die Kühlsysteme für alle drei Reaktoren versorgt werden. Ich hab in N24 die Bilder des überfluteten Kraftwerks gesehen. Es wäre ein Wunder, wenn alles noch in den Griff zu kriegen ist. Die "Entwarnung" ist lediglich eine Beschwichtigung der japanischen Behörden...
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11.03.2011 20:20 Uhr von anderschd
 
+1 | -1
 
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Mankind3: Ich kenne die japanischen Bauvorschriften nicht, denke aber dass ein Kühlsystem 2 mal abgesichert ist, mindestens.

Man liest zweierlei. Fehlt nun Kühlmittel oder ist das System ausgefallen, oder beides?

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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11.03.2011 20:29 Uhr von Mixuga
 
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@anderschd: In einem vom Tsunami überfluteten Kraftwerk nutzt nicht mal das übliche dreifach reduntante System. Das Kraftwerk ist erbebensicher aber machtlos gegen den Tsunami.

[ nachträglich editiert von Mixuga ]
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11.03.2011 20:30 Uhr von anderschd
 
+1 | -0
 
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Aha. Von Wasser hab: ich noch nix gelesen. Also im Kraftwerk.

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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11.03.2011 20:33 Uhr von mia_w
 
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Haben die Behörden eigentlich: noch den Durchlick?
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11.03.2011 20:35 Uhr von Mixuga
 
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@anderschd: Ich hab in N24 die Bilder des überfluteten Kraftwerks gesehen und da wundert man sich, dass die Reaktoren 4 bis 6 überhaupt sauber gekühlt werden können. Die reaktoren 1 bis 3 machen nach wie vor Probleme...
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11.03.2011 20:44 Uhr von anderschd
 
+1 | -0
 
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Das wird eine Atomdebatte auslösen, denke ich. In so einem Gebiet dieses Risiko.
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11.03.2011 20:49 Uhr von Mixuga
 
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Das ist Irrsinn wie kann man ein Atomkraftwerk direkt an der Küste in einem besonders tsunamigefährdeten Gebiet bauen? Kostenfrage! Durch dir Kühlung im zweiten Kreislauf mit Meerwasser spart man die Kühltürme. *stirnklatsch*

[ nachträglich editiert von Mixuga ]
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11.03.2011 21:16 Uhr von usambara
 
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Morgen werden wir wissen, ob die Kernschmelze eintritt.
Mittlerweile sollen die Not-Batterien leer sein.
Wenn das Eintritt, wird das dicht besiedelte Japan nur
eine günstige Windrichtung retten.
Luftlinie AKW->Tokio 200km

[ nachträglich editiert von usambara ]
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11.03.2011 23:16 Uhr von lina-i
 
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@ Mixuga: Japan sind mehrere Inseln, die fast ausschließlich durch Gebirge geprägt sind. Ein Kraftwerk ist an der Küste immer sicherer als im Gebirge, wo ein Erdrutsch viel stärkere Schäden verursacht als ein Tsunami. Auch steht im Notfall das Meerwasser als unerschöpfliche Kühlmittelquelle zur Verfügung, im Gebirge steht diese Menge an Kühlmitteln nicht zur Verfügung (Stausee -> Dammbruchgefahr). Das hat nichts mit Kosten zu tun, sondern mit Sicherheit.

Die Gefahr einer Kernschmelze bestand zu keinem Zeitpunkt. Die Bremsstäbe wurden gleich zu Beginn des Bebens sofort in den Reaktorkern gefahren um den Reaktor aus zu schalten. Die Restwärme des Reaktors konnte aber durch den Ausfall der Kühlsysteme nicht abgeführt werden, wodurch der Druck im Reaktor stark anstieg. Dies kann zur Folge haben, dass der Überdruck im Reaktor in die Umwelt abgelassen werden muss, wenn das Kühlsystem nicht reaktiviert werden kann. Mit dem Ablassen des Überdrucks in die Umwelt wird auch radioaktives Material in die Umwelt abgegeben.
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12.03.2011 09:35 Uhr von Mixuga
 
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@lina-i: "Die Gefahr einer Kernschmelze bestand zu keinem Zeitpunkt."

Stunden Später klingt dieser Satz fast schon makaber...

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