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Japan: Atomkraftwerke durch Erdbeben gefährdet - Anwohner evakuiert

Nach dem schweren Beben und dem Tsunami an der Küste Japans sind nun 2.000 Anwohner in der Nähe der Atomanlage aufgefordert worden, im Umkreis von zwei Kilometern um Fukushima das Gebiet zu räumen.

Der japanische Regierungschef Naoto Kan hat Atomalarm ausgerufen. Jedoch sind noch keine radioaktiven Lecks in der Nähe der Atomkraftwerke festgestellt worden. Nach Angaben der Regierung hatten sich während des Erdbebens bereits elf Atomkraftwerke abgeschaltet.

Der atomare Notfall wurde ausgerufen, damit Maßnahmen durch die Behörden leichter erfolgen können.


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WebReporter: Chriss0
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Japan, Erdbeben, Katastrophe, Tsunami, Anwohner, Atomanlage
Quelle: www.tagesspiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.03.2011 15:48 Uhr von Den.Duebel.machen
 
+1 | -6
 
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Wird Zeit das Deutschland: ein paar Milliarden spendet.
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11.03.2011 15:57 Uhr von anderschd
 
+3 | -4
 
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Wieder ein Grund, den Ölpreis zu treiben. Wann komm die Meldung?
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11.03.2011 16:34 Uhr von shadow#
 
+4 | -5
 
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@anderschd: Würdest du Nachrichten lesen, hättest du bemerken können dass der Ölpreis derzeit aufgrund des Erdbebens gefallen ist.
Note 6 für dumme Polemik.
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11.03.2011 17:00 Uhr von anderschd
 
+2 | -0
 
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@shadow: Würdest du lesen können, hättest bemerkt, dass mein Kommentar für die die nächsten Tage-Wochen bestimmt ist.
Note 6 auch für dich, wegen dummen Geschwafel.

Warten wir es ab.

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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11.03.2011 17:09 Uhr von Rechthaberei
 
+1 | -0
 
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Aktueller Stand 17:00 Uhr: Die Batterien liefern nur noch Energie für wenige Stunden, erklärte die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) in Köln unter Verweis auf japanische Angaben. "Im allerschlimmsten Fall droht dann eine Kernschmelze", sagte GRS-Sprecher Sven Dokter. Was genau passieren könne, sei aber aufgrund der unklaren Lage noch nicht zu beurteilen. Die japanische Regierung ließ vorsichtshalber tausende Menschen aus der Region evakuieren.

Die Behörden fürchten offenbar eine radioaktive Verstrahlung, nachdem es bei der Kühlung des abgeschalteten Reaktors zu Problemen gekommen war. Techniker schalteten ein Notkühlsystem ein. Ministerpräsident Naoto Kan hatte Atomalarm ausgerufen.

http://www.gmx.net/...
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11.03.2011 17:58 Uhr von usambara
 
+0 | -1
 
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"im Umkreis von 2 Kilometern...": das schützt vielleicht vor der Druckwelle der Explosion, die Todeszone beträgt aber 50km und mehr.
In einem Erdbebengebiet und dazu noch direkt am Meer gebaut: http://media8.news.ch/...


[ nachträglich editiert von usambara ]
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11.03.2011 18:31 Uhr von Mixuga
 
+1 | -0
 
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Entwarnung? Ein Lastwagen mit entsprechendem Gerät soll eingetroffen sein, um das Problem zu beheben. Ob das ausreicht ist wohl immer noch fraglich. Die beiden Betroffenen Reaktoren sind danach jedenfalls schrottreif und der deutschen Atomindustrie wird dieser Vorfall wohl den politischen Todesstoß versetzen.

Aber jetzt mal zur technischen Seite: Erdbebensicher mögen die japanischen Kernkraftwerke sein, aber nicht tsunamisicher. Wenn man sich mal die Bilder anschaut und nachdenkt, was so ein Tsunami in einem Kraftwerk direkt an der Küste anrichtet, dann ist wohl jedem klar, warum die Reaktorkühlung ausgefallen ist...
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11.03.2011 18:46 Uhr von Rechthaberei
 
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Aktueller Stand 18:45 Uhr: Im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi im Osten Japans versuchen Mitarbeiter in einem verzweifelten Wettlauf gegen die Zeit, die ausgefallenen Kühlsysteme wieder in Gang zu bringen. Es droht eine Kernschmelze. Das geht aus einem Lagebericht des Bundesumweltministeriums hervor, der an die Atomaufsichtsbehörden der Bundesländer gegangen ist. Der Bericht liegt den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe hervor.
Darin heißt es mit Bezug auf die japanische Atomaufsichtsbehörde JNES, dass es nach dem Erdbeben im AKW zum gefürchteten „Stationblackout“ (Ausfall der gesamten Stromversorgung) gekommen ist. Danach ist nicht nur die Hauptstromversorgung ausgefallen. In den Blöcken 1 bis 3 sind auch die Notstromdiesel nicht angelaufen. Das Notkühlsystem des Atomkraftwerks laufe auf Batteriebetrieb. In zwei Blöcken ist die Kapazität der Batterien jedoch nahezu erschöpft, heißt es. In Kreisen von deutschen Atomaufsichtsbehörden heißt es, die Situation sei sehr ernst. Vor Ort würde fieberhaft nach Ersatz-Dieselaggregaten gesucht.
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11.03.2011 19:07 Uhr von Mixuga
 
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@Rechthaberei: Ich hab es geahnt... Die Entwarnung war nur Beschwichtigung.
Ja es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, bis keine Nachzerfallswärme mehr abgegeben wird. Aber wenigstens verringert jede Stunde, die der reaktor noch zusammengehalten werden kann den Umfang der Katastrophe...

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