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Weil sie Vegetarier sind - Paar darf kein Kind adoptieren

Ein Ehepaar aus Griechenland darf auf Grund seiner Einstellung, sich vegetarisch zu ernähren, kein Kind adoptieren. Der Fall geht nun vor Gericht. Die zuständige Behörde verbietet die Adoption eines Kindes, weil man befürchtet, dass das Kind nicht ausgewogen ernährt werde.

Der Leiter des Sozialamtes von Heraklion (Kreta) teilte am Donnerstag mit: "Wir haben die medizinische Fakultät der Universität von Kreta konsultiert, und diese sagte uns, dass zum Ernährungsplan von Kindern Fleisch und Fisch gehört. Wir wollen niemanden diskriminieren, aber wir mussten das prüfen".

Das Paar geht mit diesem Fall vor Gericht, da es diese Entscheidung nicht akzeptiert. Die Gerichtsverhandlung ist voraussichtlich am 16. März.


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WebReporter: Darknezz
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Kind, Paar, Ernährung, Adoption, Vegetarier
Quelle: derstandard.at

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.03.2011 13:28 Uhr von Den.Duebel.machen
 
+24 | -14
 
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Richtig so!!!! NIEDER MIT DEN ÖKOS!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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11.03.2011 13:52 Uhr von Dracultepes
 
+23 | -2
 
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Man kann sich Vegetarisch gut ernähren ohne Mangel. Die Frage ist nur ob man das einem antun will bevor es ausgewachsen ist.
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11.03.2011 14:15 Uhr von Sarkastomat
 
+10 | -1
 
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Aha und was wäre gewesen, wenn besagtes Paar selbst ein Kind gezeugt hätte? Ich glaube mal irgendwo gehört zu haben, dass auch die Gattung der Gemüsefresser dazu in der Lage ist. Wollen die jetzt sämtlichen Vegetariern die Kinder wegnehmen? Was für n Blödsinn...
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11.03.2011 14:31 Uhr von Patreo
 
+4 | -8
 
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Ist unrecht Kein Amt darf Eltern das Sorgerecht entziehen, weil diese nicht gerne Fleisch essen (wobei auch bei übermäßigen Genuss von Fleisch und der Qualität von günstigem Fleisch der Gesundheitswert stark bezweifelt werden darf) oder ihnen die Adoption verweigern.
Sollen die Eltern eine Auflage einhalten, dass sie nur zum Biobauern gehen, damit das Fleisch keine Genmanipulation hat?

Die Eltern dürfen ihr Kind auch ohne Fleisch erziehen, ebenso wie die Kinder Ego Shooter spielen oder Kampfsport betreiben oder Süßigkeiten essen dürfen.
Sowas nennt man Erziehung. In welche Bahnen das Kind dann gerät ist was anderes. Aber die Eltern dürfen es ihren Kindern erlauben.

Die Tatsache, dass das Kind Mangelerscheinungen bekommt halte ich für unrealistisch.

Jake Shields 1,83m ca 85kg Kampfgewicht: Einer der besten Kämpfer der UFC. Hat noch nie Fleisch gegessen.
http://www.sherdog.com/...

Bleiben wir bei der Schiene

Mac Danzig.
1,73m 75kg Kampfgewicht sogar Veganer
http://www.sherdog.com/...

Andere Sportarten?

http://nutritionnibbles.blogspot.com/...

Es sind Sportler wie Carl Lewis und Scott Jurek dadrunter, die einen Kalorienbedarf von 4000-7000 pro Tag haben.

Letztere genannte Personen haben sich freiwillig dafür entschieden das ist wahr und jeder der gerne Fleisch isst sollte es auch weiterhin, ob des Geschmacks oder der Gesundheit weiterhin machen.

Den zukünftigen Eltern hier jedoch, die Adoption zu verwehren halte ich für falsch und bin mir sicher, dass diese den Rechtsstreit für sich entscheiden werden.
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11.03.2011 14:35 Uhr von Huggin
 
+9 | -1
 
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Das Essverhalten allein macht weder gute noch schlechte Eltern aus! Aber die Vermutung das ein Kind von einem Vegetarier-Paar nicht ausreichend mit Tierischen, für den Menschen wichtigen Eiweißstoffen, versorgt wird liegt nahe! Wenn jemand sich ungesund ernähren will, Bitteschön, aber die Kinder sollten selbst entscheiden dürfen was sie Essen wollen!
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11.03.2011 14:50 Uhr von Patreo
 
+3 | -4
 
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Wenn Kinder entscheiden. Wenn ein 5 Jähriges Mädchen die Entscheidung hätte zwischen einem Salat mit einem gebratenem Fischfilet und einem Happy Meal mit anschließendem Milchshake was würde sie dann nehmen?


Die Resultate sehen wir aus Amerika Neuseeland und England.
http://24.media.tumblr.com/...

oder

http://biomedme.com/...

keiner würde übergewichtigen Eltern Adoption verbieten.
Keiner würde Eltern, die dicke Kinder haben, das Sorgerecht entziehen.

Eltern dürfen anhand ihrer Erfahrung bestimmen was für die Kinder ihrer Meinung nach Gut oder Schlecht ist.
Es gibt Eltern die verbieten ihren Kindern Schokolade zu essen.
Es gibt Eltern die zwingen Kinder nach 21 Uhr ins Bett.
Und auch gibt es Eltern die mit ihren Kindern auf Rock Festivals gehen
Das sind Rechte der Eltern.
Ich weiß nicht wie wir da eine Erlaubnis haben darüber zu urteilen

Die Aufsichtspflicht der Eltern wird meiner Meinung nach nicht durch Vegetarismus beeinträchtigt

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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11.03.2011 17:21 Uhr von Patreo
 
+2 | -0
 
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Es kommt sicherlich auf das Maß an: Natürlich machen Eltern das. Eltern beinflussen uns. Wenn der Vater das Kind zu einem Spiel mitnimmt oder die Mutter es für Klavierunterricht einschreibt.
Sobald die Eltern einer Religion zugehören. Was ist Taufe denn anderes? Wird aber erlaubt.
Soll es doch.
Dürfen nun katholische Eltern keine Adoption durchführen.

Dieser Aspekt alleine fügt natürlich dem Kind keinen ,,größeren " (in manchen Ländern wäre natürlich die Ausübung sehr schwierig) den Schaden zu aber wie wäre es mit der gegenteiligen Rechtfertigung:
Eltern mit Übergewicht dürfen auch keine Kinder adoptieren, weil sie ein ungesundes und gestörtes Verhältniss zum Essen haben und das auf ihr Kind projezieren.
Welche gesundheitlichen oder sozialen Schäden erleidet das Kind?
Vegetarismus sieht man zumindest keinem Kind in der Schule an. Übergewicht leider ja (und unabhängig ob das Kind sich selbst wohlfühlt oder nicht wird es dem Spott anderer preisgegeben)
Und das Fleisch was Kinder in jungen Jahren bevorzugen ist meist ENTFREMDET.
Gesichtsmortadella, Hackbällchen, Burger, Hot Dog.


Die gesundheitlichen Schäden für das Kind wenn es Vegetarier sein sollte sind nicht bewiesen, die sozialen ebenso.

In der Nachricht an sich steht ja auch
Der Mediziner, auf den sich die Behörde beruft, kritisierte die Ablehnung der Adoption. Solange die Vegetarier dem Kind nicht ihre Ernährungsweise aufzwängen, sehe er keine Probleme, sagte der Forscher Antonis Kafatos. Ein Kind müsse unter anderem Fisch, Meeresfrüchte und Milchprodukte essen, Fleisch sei nicht das Wichtigste, fügte er hinzu.



Ich selbe esse ab und zu Fleisch und habe auch Tiere geschlachtet auf Farmen aber dennoch finde ich a priori die Eltern zu verdammen als ziemlich fragwürdig.
Ich bin mir auch sicher, dass das Kind es bei diesen Menschen deutlich besser hat als die Aussicht auf weitere Jahre im Heim.

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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14.03.2011 10:33 Uhr von Serverhorst32
 
+0 | -1
 
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Richtig so Kinder sollten nicht unter dem Öko-Wahn ihrer Eltern leiden müssen.

Natürlich kann man auch ohne Fleisch gesund leben mit Tofu und ähnlichem. Die Frage ist aber ob man das Kindern zumuten sollte. Ich denke nicht.
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02.05.2011 22:05 Uhr von cheetah181
 
+0 | -0
 
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wieder die Radikalen :D: Letztes mal habe ich mich in einem ähnlichen Kommentar mit radikalen Vegetariern angelegt, diesmal sind es wohl wieder die Fleischesser, die maßlos übertreiben...

"Aber die Vermutung das ein Kind von einem Vegetarier-Paar nicht ausreichend mit Tierischen, für den Menschen wichtigen Eiweißstoffen, versorgt wird liegt nahe!"

Hurra für Halbwissen. Es ist sehr wohl möglich, sich gesund vegetarisch zu ernähren (wesentlich schwieriger sieht das bei Veganern aus). Ob die Eltern sich da genug auskennen, ist eine andere Frage. Aber die Frage ob nicht-Vegetarier ihre Kinder gesund ernähren ist nicht weniger wichtig...

Vielleicht sollte es ja einen Eltern-Führerschein geben.

"Natürlich kann man auch ohne Fleisch gesund leben mit Tofu und ähnlichem. Die Frage ist aber ob man das Kindern zumuten sollte. Ich denke nicht."

Es ist klar, dass es für einen Fleischesser (mich auch) nach einem Verzicht klingt, sich rein vegetarisch zu ernähren. Aber das Kind wird wohl kaum etwas vermissen, was es nie gekannt hat.
Kommt natürlich auch auf das Alter an, aber ich bezweifle, dass hier ein Kind vom Fleisch "entwöhnt" werden soll und rechne den Eltern mal soviel Toleranz zu, die Ernährungswünsche des Kindes zu akzeptieren.

[ nachträglich editiert von cheetah181 ]

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