10.03.11 15:32 Uhr
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Traurige Zahlen und Fakten zur Kinderpornografie im Internet veröffentlicht

Der Dachverband von Beschwerdestellen über illegale Inhalte im Internet INHOPE (International Association of Internet Hotlines) veröffentlichte am gestrigen Mittwoch einen erschütternden Jahresbericht über das Thema Kinderpornografie im Internet.

Seitdem man im letzten Jahr eine Datensammelstelle für web basierte, pornografische Missbrauchsfälle von Minderjährigen etabliert hat, sind insgesamt 24.047 Berichte eingetroffen, welche nun ausgewertet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. Dabei kamen einige unangenehme Fakten zutage.

Laut dem Bericht hatten 71 Prozent der Opfer die Pubertät noch nicht erreicht, vier Prozent waren Kleinkinder. 87 Prozent des Materials war kostenfrei abrufbar, nur 45 Prozent wurden innerhalb von zwei Tagen gelöscht. Bei acht Prozent dauerte es sogar länger als zwei Wochen. Der komplette Bericht kann auf inhope.org eingesehen werden.


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WebReporter: drmccoy20
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, Zahl, Kinderpornografie, Fakt
Quelle: www.gulli.com

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.03.2011 15:32 Uhr von drmccoy20
 
+12 | -4
 
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87% frei einsehbar und nur 45% zügig gelöscht. Junge Junge Junge. Da hat unsere sauber umgesetzte Netzsperrpolitik ja richtig eingeschlagen. Über die Schwarzziffern, welche in diesem Bericht nicht auftauchen, möchte ich gar nicht nachdenken...
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10.03.2011 15:39 Uhr von b0ns4i
 
+24 | -1
 
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Würde besser klappen: wenn man auch mehr Leute z.B. für das Löschen einsetzen würde bei der Polizei.

Aber die werben ja lieber mit ihrer eigenen Inkompetenz für das Zensursula Gesetz.

Genauso läuft es ja bei der VDS. Gesetze müssen kommen, damit die Polizei Arbeit halt bequemer wird...

Zum Thema Netzsperren noch am Rande:
Wenn wir das Internet zensieren würden, dann wären 100% aller Seiten noch online, die Täter würden überhaupt gar nicht verfolgt, weil sie nichts mehr zu befürchten hätten und der Missbrauch von Kindern würde somit quasi straffrei gestellt.

Das sollte jeder im Hinterkopf behalten, wenn er lieber zensieren will als zu löschen!
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10.03.2011 16:46 Uhr von maretz
 
+2 | -0
 
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@B0ns4i: Nö - mehr Polizisten würden da ehrlich gesagt wenig bringen.

Wichtiger ist es das man vernünftig ausgebildete Personen an die richtige Stelle setzt UND einen Weg sowohl durch Strafverfolgung wie auch durch Politik findet. Was bringt es dir z.B. wenn du 1000 Polizisten hinsetzt die für die Verfolgung zuständig sind - der Server auf dem die Bilder/Filme liegen aber 100m hinter der deutschen Grenze (in welcher Richtung auch immer) stehen? Schon können deine 1000 Polizisten nur dumm aus der Wäsche gucken...

Genauso bringt es wenig wenn die Politik sich tolle Netzsperren ausdenkt - die jeder halbwegs intelligente Computer-Nutzer in 5 Minuten umgeht und dabei sogar seine Spuren noch automatisch schön verwischt?

Von daher muss die Forderung wenn sein das man eben vernünftig ausgebildete Personen in die Politik bringt - die auch Grenzübergreiffende Lösungen mit anderen Ländern finden. DANN kommt erst die Polizei ins Spiel - und auch da müssen die richtigen Leute sitzen. Hier ist der Informatiker dann mehr gefragt als der Polizist - da es dem möglich ist auch mal eigene Dinge zu entwickeln und so seine Arbeit zu beschleunigen -> der "08/15-Sachbearbeiter" muss dagegen die Links erst mühsam in einzelarbeit durchgehen...

Solange BEIDES nicht erfüllt wird - solange wird sich da nich viel tun...
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10.03.2011 16:48 Uhr von CoffeMaker
 
+6 | -1
 
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"Seitdem man im letzten Jahr eine Datensammelstelle für web basierte, pornografische Missbrauchsfälle von Minderjährigen etabliert hat, sind insgesamt 24.047 Berichte eingetroffen,"

Ich frag mich wo diese Leute surfen , das letzte mal wo bei mir ein Popup mit KiPo-Inhalt im Zuge eine stinknormalen Pornoseite aufging war Ende der 90iger Jahre.

Heißt also diese Leute müssen ja direkt danach suchen, weil so ohne weiteres stößt man nicht auf solche Seiten.
Sowas ist normalerweise für Privatpersonen verboten, weil kann sich ja jeder rausreden "er wollte ja nur ermitteln".

@Author , 24000 Seiten hört sich erstma viel an, allerdings auf das gesamte Internet ist das ein Prozentanteil im Nullkommabereich. Hier wird wieder etwas übertrieben zumal ich nicht wissen will wie alt das Material war, das meiste dürfte so 20-30 jahre alt sein.

Im großen ganzen haben die Betreiber des Internets sowie die polizeilichen Behörden die sich damit befassen gute Arbeit geleistet (und das ganze ohne eine Zensur einführen zu müssen). Diese Leistung sollte man wie gesagt anhand der Größe des Internets nicht schlecht machen. Gleichzeitig gehts hierbei auch um 24000 Meldungen, heißt das die Seitenzahl noch geringer ausfallen dürfte da garantiert Doppel oder Dreifachmeldungen mit bei sind.
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10.03.2011 16:49 Uhr von drmccoy20
 
+0 | -1
 
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@DerBelgarath: Ich bin eigentlich vollkommen Ihrer Meinung. Die Ausdrucksweise war vielleicht etwas unglücklich gewählt...
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10.03.2011 16:52 Uhr von drmccoy20
 
+0 | -4
 
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@CoffeeMaker: Natürlich ist es nur ein kleiner Bruchteil der verfügbaren Internetseiten. Aber macht es dieser Fakt legitimer? Meiner Meinung nach eigentlich nicht.
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10.03.2011 17:01 Uhr von CoffeMaker
 
+4 | -0
 
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"Natürlich ist es nur ein kleiner Bruchteil der verfügbaren Internetseiten. Aber macht es dieser Fakt legitimer? Meiner Meinung nach eigentlich nicht. "

Darm geht es nicht. Es geht darum das mit dieser Meldung übertrieben wird. Es gab schon mal eine Hetzkampangne die zum Ziel hatte Zensurmechanismen zu installieren wo bei jedem Menschenrechtler die Alarmglocken leuteten.

Wenn es danach geht werden rund 90% der Mißbrauchsfälle innerhalb der Familie begangen, was aber nicht heißt das man jetzt die Familien mit Videokameras in der Wohnung überwacht.

Ziel erkannt? Die Freiheit ist ein zu kostbares Gut als das man sie wegen Hetzkampagnen oder wegen Straftaten die andere begehen aufs Spiel setzt.
Zumal dabei auch den Erfolg der Arbeit der Behörden schmälert die den ganzen Tag beschäftigt sind diese Seiten vom Netz zu nehmen.

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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10.03.2011 17:30 Uhr von lina-i
 
+1 | -7
 
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Was definiert INHOPE als Kinderpornogrfie? Das was in der Statistik als Kinderpornografie aufgelistet ist, wird in einigen Ländern ganz legal zum Verkauf angeboten. Daher ist eine Löschung gar nicht möglich, egal, wie viele Polizisten eingestellt werden.

Besonders extrem trifft das ausgerechnet eine große Industrienation: JAPAN

In diesem Land werden -nach deutscher Gesetzgebung- ganz legal Kinderpornoprodukte produziert. Darsteller dieser "Jugendidole" sind Kinder zwischen 9 bis 17 Jahren, die bis auf ein Pflaster nackt in eindeutig sexuellen Posen gezeigt werden.

Diesem Land kann nur mit massivem politischen Druck begegnet werden, damit diese Produkte gesetzlich verboten werden und die weitere Herstellung durch hohe Strafen unterbunden wird. Websperren in irgend einer Form sind als Zugangssperren vollkommen ungeeignet, da diese Produkte nicht nur auf vielen Webseiten zum Verkauf angeboten werden sondern in vielen Tauschbörsen frei verfügbar sind und auch auf (fast) allen Sharehostern lagern.

Eine Websperre würde nur das Gewissen unserer Politiker beruhigen, durch ihre Untätigkeit werden jedoch weiterhin Kinder gequält. Nur die Einführung eines weltweit gültigen gesetzlichen Verbots mit gleichlautenden Inhalten und drastischen Strafen kann Kinder wirkungsvoll schützen und die Herstellung derartiger Produkte (hoffentlich) unterbinden.
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10.03.2011 18:00 Uhr von CoffeMaker
 
+3 | -1
 
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@lina-i: Das ist keine Pornographie, weil Kinderpronographie ist in Japan auch verboten. Was die da machen ist vielleicht moralisch nicht nachvollziehbar aber das ist das Schnüffeln an Schulmädchenschlüppern auch nicht.
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10.03.2011 18:39 Uhr von sonikku
 
+3 | -0
 
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@coffeemaker: Es ging eher darum, dass lolicon-zeug und vermutlich einiges "J-Idol"-Material hier als Kinderpornographie eingestuft würde, was selbstverständlich völlig absurd ist.
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10.03.2011 20:03 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -3
 
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@CoffeMaker: Man kann durchaus schon ohne danach zu suchen über solch ein Material stolpern.
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10.03.2011 20:14 Uhr von lina-i
 
+0 | -5
 
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An die Kinderpornofans zur Abschreckung: ihrer verharmlosenden Kommentare:

Seit der Änderung des § 184b StGB vom 31. Oktober 2008, in Kraft getreten am 5. November 2008, ist auch das Verbreiten, Besitzen etc. sogenannter Posing-Fotos grundsätzlich strafbar. Gemeint sind damit Fotos mit Abbildungen von Kindern, die ihre unbedeckten Genitalien oder ihr unbedecktes Gesäß in "aufreizender Weise zur Schau stellen". Derartiges Zur-Schau-Stellen erfüllt regelmäßig die Tatbestandsalternative "sexuelle Handlungen von Kindern" in § 184b Abs. 1 StGB (neue Fassung). Allerdings wird in der juristischen Literatur die Auffassung vertreten, dass das Gesetz in diesem Punkt - entgegen der mutmaßlichen Regelungsabsicht des Gesetzgebers - immer noch Lücken hat.[31] Nach dieser Auffassung sind weiterhin alle Fälle straflos, in denen ein Kind zwar in aufreizender Körperhaltung abgebildet ist, aber nicht handelt, sondern ohne seinen Willen in Positur liegt (oder sitzt oder steht). Das sei vor allem bei Posituren von schlafenden Kindern der Fall oder bei Posituren, die durch vorherige Fesselung eines Kindes erzwungen wurden, außerdem bei Nahaufnahmen der Genitalien oder des Gesäßes, weil derartige Fotos nicht zweifelsfrei erkennen lassen, ob nicht möglicherweise einer der zuvor genannten Fälle vorliegt.[32] Gerichtsentscheidungen zu diesen Fragen gibt es derzeit (Stand: 9. Dezember 2010) noch nicht.
Quelle: http://de.wikipedia.org/...

Noch einmal:
Das willentliche Posen von nackten Kindern (unter 14 Jahre) vor einer Kamera, wo nur das Geschlechtsteil (Schamlippen) durch ein Pflaster angedeckt ist, ist in Deutschland Kinderpornografie.

Das Berühren von mit einem Badeanzug bekleideten Jugendlichen (14 bis 17 Jahre) mit einem Vibrator vor einer Kamera ist in Deutschland Jugendpornografie.
Herstellung, Besitz, Beschaffung und Anstiftung steht in Deutschland unter Strafe.
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10.03.2011 20:27 Uhr von Dracultepes
 
+2 | -2
 
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@lina-i: Ja die ganzen bösen Fans hier.

Urselchen ist die einzige gute.
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10.03.2011 21:01 Uhr von lina-i
 
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@ Dracultepes: Wenn du meinen ersten Kommentar hier gelesen hättest, würdest du nicht solch dämlichen Kommentar abgeben.

Nirgends habe ich geschrieben, dass ich für Websperren bin. Auch bin ich kein Fan von Zensursula von den Laien.
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10.03.2011 21:04 Uhr von DerMaus
 
+2 | -0
 
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Warum schaffen es Banken Pishingseiten weltweit binnen Stunden vom Netz zu nehmen und unsere Regierung braucht für fast die gleiche Arbeit Wochen oder schafft es garnicht??
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10.03.2011 21:17 Uhr von Dracultepes
 
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@lina-i: Hier erlauben sich welche einen Vorgang in Deutschland anzuzweifeln und genau wie Urselchen wird dann die Kinderpornokeule geschwungen.

Jap müssen Kinderpornofans sein nur weil sie sagen das der Gesetzgeber mal wieder Mist gebaut hat.

Das ist genau die Argumentation mit der Urselchens Fanbase Leute mundtot machen will.
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12.03.2011 11:35 Uhr von lina-i
 
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Wenn ich sehe, dass: hier Fotos au einem Familienabum, die zur Erinnerung dienen mit Filmen gleichgesetzt werden, bei denen die sexuellen Handlungen an jugendlichen oder aufreizenden Posen von fast unbekleideten Kindern eindeutig der Befriedigung??/Erregung der sexuellen Gelüste der Männer dient, ist es Zeit, dass die Regierug schnellstens handelt und dieses Verhalten abstellt.

Ih vestehe überhaupt nicht, dass es hier überhaupt Befürworter für die Verbreitung solch perversen Materials gibt. Auch wenn ich kein Fan von irgendwelchen Sperren bin, die Ansichten, die hier vertreten werden, dass das Material, wo Kinder kommerziell ausgebeutet werden, damit Männer sich befriedigen können, harmlos ist, zeigt, dass der Zugang zu diesen Materialien schnellstens und egal mit welchen Mitteln unterbunden werden muss.

Wenn du den durch ein Pommes verdeckten Schniedel des Bart Simpson als Kinderpornografie erachtest uder mir solche Gedanken unterschiebst, liegst du verkehrt. Zu keiner Zeit hat sich Bart in dieser Sequenz aufreizend bewegt, auch war es nicht der Zweck des Filmes Männer sexuell zu erregen.

Dies ist aber bei den oben genannten Filmen eindeutig der Fall, sie werden in Japan in Erotikvideotheken sowie im Internet zusammen mit Erotikfilmen vertrieben.

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