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Forscher finden heraus, warum Männer keinen Penisknochen mehr haben

Viele Primaten und Raubtiere besitzen einen Penisknochen, der ihnen einen lang anhaltenden Liebesakt garantiert.

Dem Menschen ist er aber im Laufe der Evolution abhanden gekommen. Warum das so ist, haben nun Forscher der Stanford University klären können: Eine spezielle DNA-Steuersequenz ging im Laufe der Zeit verloren.

Die Wissenschaftler vermuten, dass man den Penisknochen bei monogamen Beziehungen einfach nicht mehr benötigte. Zudem existiert die Theorie, dass ein Anzeichen von Erektionsstörungen für die Frauen wichtig war, um die Gesundheit eines potenziellen Vaters der Nachkommen beurteilen zu können.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Mensch, Forscher, Penis, Knochen
Quelle: www.spiegel.de

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36 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.03.2011 14:31 Uhr von shuyakra
 
+66 | -6
 
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Zum Glück gibts keinen Knochen mehr, sonst hätten wir ja ne Dauerlatte
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10.03.2011 14:35 Uhr von Kockott
 
+28 | -57
 
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10.03.2011 14:43 Uhr von CoffeMaker
 
+34 | -8
 
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Das letzte ist Quatsch, der Geruchssinn war dafür zuständig eventuelle Krankheiten zu riechen, das ist bis heute noch ein entscheidenes Kriterium bei der Partnerwahl und kommt nicht von ungefähr.

Auch die Theorie das es wegen monogamen Beziehungen zurückgebildet hat ist nicht einleuchtend.
Ich tippe eher das der Penisknochen ein besseres "Einfädeln" ermöglicht ohne dabei die Hände benutzen zu müssen bzw. schneller zur Sache zu kommen auch wenn der Penis nicht ganz eregiert ist.

Das mit dem langen Liebesakt ist auch Quatsch. So schnell wie möglich und so oft wie möglich, nicht der Genuß spielt in der Natur die Rolle. Davon mal abgesehen nützt es nicht nen Ständer zu haben wenn die Sensoren überreizt sind.

Die Natur rationalisiert das meiste weg wenn es nicht mehr gebraucht wird und durch die ständige Entwicklung war es nicht mehr zwingend notwendig sich wie die Karnickel zu vermehren da der Mensch kaum noch Feinde hatte auf deren Speiseplan er stand.

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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10.03.2011 14:50 Uhr von Schwertträger
 
+12 | -6
 
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Wäre schon praktisch, so ein Knochen, bisweilen. :-))
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10.03.2011 14:53 Uhr von Schwertträger
 
+18 | -3
 
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@Coffemaker: >kaum noch Feinde hatte auf deren Speiseplan er stand.<

Wir stehen schon noch drauf, nur hat der Plan recht häufig die Zusatznotiz "auf Grund von Beschaffungsschwierigkeiten ausverkauft". :-))

Aber Du hast Recht. zumindest die großen Feinde haben wir zahlenmässig sehr weit dezimiert.
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10.03.2011 15:13 Uhr von Babykeks
 
+8 | -5
 
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Und bei der häßlichen Trulla von Höhle 5 war pl Und bei der häßlichen Trulla von Höhle 5 war plötzlich die komplette Männerschaft der Sippe nicht mehr "gesund"... ;)
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10.03.2011 15:19 Uhr von spatenkind
 
+14 | -6
 
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weil die Männer immer mehr verweichlichen :D
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10.03.2011 15:40 Uhr von Jonny0r
 
+14 | -4
 
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weil die männer immer mehr und länger Arbeiten gehen müssen um die endlose geld gier von vater staat zu stillen :P
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10.03.2011 15:44 Uhr von cob060691
 
+5 | -1
 
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coffemaker: Das mit den monogamen Beziehungen macht allerdings durchaus Sinn.
Da eine monogame Beziehung vorhanden ist, wird wohl das Weibchen das Männchen nach einem Merkmal für eine hohe Fitnessmaximerung aussuchen -> die Erektionsfunktion
Außerdem benötigt man nicht einen solchen Knochen, da man keinen Harem hat, der dauerhaft in einer bestimmten Zeit begattet wird.
Das Gleiche gilt bei Promiskuität.

[ nachträglich editiert von cob060691 ]
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10.03.2011 15:51 Uhr von Alice_undergrounD
 
+16 | -3
 
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stell man sich ml vor man bricht sich: den, dann muss man echt mit nem gips rumlaufen da unten :D

oder man hat die glasknochenkrankheit, jedes mal beim sex *klirr schepper* ach neeeee nich schon wieder -.-
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10.03.2011 16:06 Uhr von Hartz IV
 
+1 | -2
 
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Die Natur ist auch nicht perfekt! Oder vielleicht war es Gott? Dann wäre es ein Beweis dafür, dass er sich auch irrt.
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10.03.2011 16:12 Uhr von Wurzelheini
 
+2 | -2
 
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@Kockott: al dente oder wie
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10.03.2011 16:51 Uhr von CrazyWolf1981
 
+5 | -2
 
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Seit: der Mensch sich Hunde hält, die gern mal Knochen verbuddeln oder knabbern, musste die Evolution ja was unternehmen.
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10.03.2011 18:34 Uhr von cheetah181
 
+1 | -2
 
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CoffeMaker: "Das letzte ist Quatsch, der Geruchssinn war dafür zuständig eventuelle Krankheiten zu riechen, das ist bis heute noch ein entscheidenes Kriterium bei der Partnerwahl und kommt nicht von ungefähr."

Nicht Krankheiten, sondern genetische Unterschiede potentieller Partner, die vorteilhaft sind, z.B. für das Immunsystem.


Ich halte das letzte Argument überhaupt nicht für Quatsch, sondern für plausibler als die "monogamen Beziehungen" als Ursache. Das mag zwar möglich sein, folgendes spricht aber eher dagegen:

1. müsste dann der Penisknochen so starke Nachteile allein aufgrund der monogamen Beziehungen haben, dass sich diese Mutation durchgesetzt hat und alle Menschen mit Penisknochen-Genen ausgestorben sind.
2. davon abgesehen, dass man sich nichtmal sicher ist, ob Monogamie beim Menschen angeboren oder kulturell geprägt ist, würden einzelne, die dieses System "hintergehen" Vorteile haben und die "Fremdgeh-Gene" dann weitergeben.
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10.03.2011 19:08 Uhr von cob060691
 
+1 | -1
 
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cheetah: Paarungssysteme sind aber nie angeboren, momentan ist die Monogamie bei uns zum Teil kulturell bedingt, aber sie entstand durch verschiedene Faktoren die auf Männchen, aber hauptsächlich auf Weibchen eingewirkt haben. Außerdem ist der kulturelle Faktor lediglich eine für die Paarungssysteme richtungsgebende Situation.

Insgesamt hat man aber auch Nachteile wenn man einen Penisknochen hat. Schon alleine die Beweglichkeit ist stärker eingeschränkt und das fördert doch nur, dass das Fehlen dieses Knochens positiv selektiert wird.
Außerdem muss man in Betracht ziehen, dass Merkmale immer ein "Kompromiss" zwischen natürlicher und sexueller Selektion sind.

[ nachträglich editiert von cob060691 ]
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10.03.2011 20:27 Uhr von murcielago
 
+1 | -0
 
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im titel steht "forscher finden heraus" und im text steht " sie vermuten".

ja was denn nun?
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10.03.2011 20:29 Uhr von Nashira
 
+4 | -0
 
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uralte these: steht schon seit jahren bei wiki und stammt aus dem jahr 1994:

"Der Evolutionsforscher Richard Dawkins stellte die kontrovers diskutierte Hypothese auf, dass der Mensch den Penisknochen im Lauf der Evolution verloren habe, weil Männer ohne Penisknochen den Frauen ein Prüfen der Gesundheit des paarungswilligen Mannes ermöglicht haben sollen. Denn Erektionsstörungen seien häufig eine Folge verschiedener physischer oder psychischer Krankheiten und Faktoren (beispielsweise Diabetes mellitus oder Stress). Da eine durch einen Penisknochen erzeugte Erektion keine solche Beurteilung zuließe, könnten sich die Frauen bevorzugt mit Männern gepaart haben, deren Gesundheit sie besser einschätzen konnten. Dies sei der nötige Selektionsdruck zur Reduktion des Penisknochens gewesen."

Richard Dawkins: Das egoistische Gen. Ergänzte und überarbeitete Neuauflage. 2. Auflage. Heidelberg, 1994 (ISBN 3-86025-213-5)


das mit den stillgelegten genen ist allerdings neu.
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10.03.2011 21:52 Uhr von cheetah181
 
+1 | -1
 
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cob060691: "Paarungssysteme sind aber nie angeboren, momentan ist die Monogamie bei uns zum Teil kulturell bedingt, aber sie entstand durch verschiedene Faktoren die auf Männchen, aber hauptsächlich auf Weibchen eingewirkt haben."

Damit widersprichst du dir aber gerade selber, denn entweder ist etwas angeboren oder kulturell bedingt.
Außerdem gibt es ja auch Beispiele aus der Natur: ich glaube zum Beispiel nicht, dass Höckerschwäne ihre Monogamie den Küken "beibringen". ;)
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11.03.2011 01:01 Uhr von the_dark_shadow
 
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falsche Überschrift !!! "Forscher finden heraus..."

leider nicht! "Die Wissenschaftler vermuten ..."

Also lautet der Inhalt der News : Forscher finden heraus, warum Männer keinen Penisknochen mehr haben - weil er im laufe der Evolution abhanden gekommen ist !
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11.03.2011 01:05 Uhr von cheetah181
 
+1 | -1
 
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eher irreführend: Ganz falsch ist die Überschrift nicht. Man hat herausgefunden, welche Gene für den Verlust des Knochens verantwortlich waren.

Die (alten) Vermutungen sind nur Füllmaterial, weil man mehr zum Thema schreiben wollte, vermute ich.
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11.03.2011 01:06 Uhr von Splinderbob
 
+1 | -0
 
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lol: "Zudem existiert die Theorie, dass ein Anzeichen von Erektionsstörungen für die Frauen wichtig war, um die Gesundheit eines potenziellen Vaters der Nachkommen beurteilen zu können."

Und dann vererbt die das mal einfach net weiter. Typisch Frau xD
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11.03.2011 09:46 Uhr von Morf
 
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Na prima sone Theorie kann ich mir auch zusammen reimen.

Zu dem andren Krempel: Monogamie ist sich nicht entscheidend für Homo Sapiens

Als Selektionsmechanismen kommen verschiedene Dinge in Frage:
1. Der aufrechte Gang sorgte für eine stärkere Gefahr von Verletzungen des Knochens => eine solche dürfte einem Todesurteil für die Fortpflanzung gleichkommen
2. Die mit dem aufrechten Gang verbundene Verkippung des Beckens (bei der Frau) sorge dafür, dass Mann mit Knochen zu unflexibel für eine erfolgreiche Begattung war
3. Mit Knochen waren Unzulänglichkeiten zwar auch nicht zu erkennen, aber wichtiger ist, dass sie einen nicht an der Paarung hinderten und damit u.U. die Nachkommen der Knochenträger stärker degenerierten bzw. krankheitsanfälliger waren

Ich persönlich halte 2. und 1. für wahrscheinlich, 3. hat wenn dann eher eine untergeordnete Rolle gespielt, da Erektionsstörungen meist erst im Alter auftreten und man bis dahin schon eine Menge Kinder gezeugt haben kann. Es ergibt sich also kein Auslesevorteil der Knochenlosen.
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11.03.2011 14:11 Uhr von cob060691
 
+1 | -0
 
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cheetah: Ich widerspreche mir nicht, denn wenn dich die Umwelt beeinflusst, ist es weder angeboren, noch kulturell bedingt...

Es gibt genügend Beispiele in der Natur, dass eine Art in verschiedenen Populationen verschiedene Paarungssysteme aufweist.
Somit richtet sich das Paarungssystem nach zb Nahrungsvorkommen oder Räuberdruck.

[ nachträglich editiert von cob060691 ]
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11.03.2011 20:27 Uhr von raterZ
 
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LOL: was sind das denn für forscher? wer will denn wissen, ob unsere vorfahren monogam waren?

echte looser.
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11.03.2011 20:44 Uhr von cob060691
 
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@raterZ: Du bist der echte Verlierer, denn "Loser" wird mit einem "o" geschrieben. "Looser" heißt nämlich "lockerer", da "loose" "locker" heißt. xD
Naja aber intelligente Menschen würden gerne wissen, was vor unserer Zeit los war.

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