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US-Einheiten töten aus Versehen Cousin von Präsident Hamid Karsai

Am Mittwoch wurde bei einer Erstürmung eines Hauses im Distrikt Dand in der Provinz Kandahar durch US-Einheiten versehentlich ein Cousin des afghanischen Präsidenten Hamid Karsai getötet.

Der Tod von Haji Yar Mohammad Khan wurde vom jüngeren Bruder des Präsidenten, Ahmad Wali Karsai, bestätigt. US-Spezialeinheiten landeten per Helikopter in der Nacht, um eine Razzia durchzuführen. Dabei kam es zu dem folgenschweren Vorfall, der jetzt genau untersucht werden soll.

Bereits letzte Woche wies Präsident Karsai, nach dem unbeabsichtigten Tod von neun Kindern, die Entschuldigung von General Petraeus als "unzureichend" und "nicht länger akzeptabel" zurück.


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WebReporter: Uli_Muenchen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Tod, Präsident, Versehen, Cousin, Hamid Karsai
Quelle: www.monstersandcritics.com

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.03.2011 12:58 Uhr von Uli_Muenchen
 
+12 | -3
 
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Dieser erneute Vorfall könnte die die Situation in Afghanistan noch deutlich verkomplizieren. Wenn sich nun auch noch die vorläufige Regierung (wenn auch nur aus persönlichen Gründen) immer mehr gegen die ISAF bzw. NATO stellt, ist de-facto dort nichts mehr zu gewinnen
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10.03.2011 13:05 Uhr von think_twice
 
+28 | -3
 
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auch die russen haben da früher nix gewonnen.

es bleibt das Vietnam des 21. Jahrhunderts.
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10.03.2011 13:07 Uhr von kirgie
 
+11 | -0
 
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jaja: Karsai wird von den USA gestützt, wenn die einen neuen Präsidenten wollen, dann finden sie auch einen.
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10.03.2011 13:57 Uhr von maxyking
 
+11 | -21
 
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10.03.2011 16:29 Uhr von mort76
 
+8 | -1
 
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think twice, genau gesagt ist die UDSSR an diesem Krieg Pleite gegengen.
Deja vue...
Jetzt stehen die Amis da und sind ebenfalls pleite, besiegt von jenen Waffen, die sie den Afghanen lieferten, um die Russen zu besiegen.
So haben die Afghanen im Prinzip zwei Supermächte besiegt...das ist ja nun eine ganz schöne Leistung für einen so kleinen Staat.
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10.03.2011 16:47 Uhr von Floxxor
 
+2 | -3
 
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aber das waren ja nicht nur Afghanen die ganzen Kämpfer sind der radikale Abschaum aus dem ganzen Kontinent, der nichts als Kämpfen gelernt hat, und das scheint das Problem da zu sein
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10.03.2011 18:24 Uhr von ElChefo
 
+4 | -9
 
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globi: "Was machen die US-Soldaten in Privathäusern?"

Was machen die Taliban und Konsorten, wenn sie aus Menschenmengen heraus kämpfen und in Dörfern und auf Marktplätzen Bomben legen?

"Was macht die US-Armee in Afghanistan?"

UN-Resolution 1368 befolgen und den Petersberger Prozess durchsetzen.

"Was machen wir in Afghanistan?"

UN-Resolution 1368 befolgen und den Petersberger Prozess durchsetzen.

"Soldaten sind da um zu töten"

Blödsinn.

"Ein Soldat ist kein "Präzisionswerkzeug""

Was sonst? Nun komm mir nicht mit der "Breitschwert"-Analogie. Die war schon im Film nur zum Schmunzeln gut.
Gegenfrage: Welche anderen aussenpolitischen Instrumente kennst du, die angesichts der mittlerweile fast 21-jährigen Besatzung Afghanistans wirken würden?

"Falls du es noch nicht bemerkt hast: In einem Krieg sterben Menschen ... der überwiegende Teil ist dabei "Kollateralschaden"!"

Du kennst die Statistik? Die, in der belegt wird, das 76% der Kollateralschäden auf das Konto der tschetschenischen, arabischen, ägyptischen, türkischen, deutschen, tadjikischen, usbekischen, pakistanischen, libanesischen, syrischen und jemenitischen Besatzer gehen?
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10.03.2011 20:14 Uhr von ElChefo
 
+3 | -4
 
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1984: "wer sagt denn das die taliban die bomben legen und nicht die amis so wie sie es auch schon in vietnam taten um das vietnamesische volk von den vietcong zu entfernen und sie zu dämonisieren?"

Ich, gerade eben. Wir waren da, wir haben zugeschaut. ...und stellenweise gelacht, wenn sie sich dabei selbst in die Luft gejagt haben, weil die mittlerweile wohl auch die Einstellungskriterien absenken.

"bisher zeichnen sich die taliban sehr stark dadurch aus das sie militärische ziele mit eiserner disziplin und persönlichen mut angreifen."

Das Einzige, was sie mit eiserner Disziplin und persönlichem Mut angreifen sind Schulmädchen, wie etwa letztes Jahr in Kunduz. Es zeugt auch von persönlichem Heldenmut, wenn sie sich neben Bussen voller Abflieger ins Nirvana pusten, Sanitäter abschiessen und Marktplätze mit Nagelbomben räumen - letzteres auch ohne, das dort westliche Soldaten anwesend sind. Manchmal sind sie sogar so episch, das sie Frauen nachts aus ihren Häusern zerren und steinigen. Oder erschiessen, wenn der Ehemann vielleicht doch was zu zetern hat.

"auch die taliban völlig abhängig davon das sie die bevölkerung unterstützt,"

So sehr, das etwa 60% der IEDs in der Kunduz-Provinz (ausser Chahar Darreh, da sinds nur 30% dank dem Khel-Stamm und dessen Verbindung zu Hesb-i-Islami Gulbuddyin) von den Anwohnern an ISAF gemeldet werden, wenn nicht gar schon selbst abgebaut? Zeugt von nicht gerade sehr herzlichem Rückhalt. Aber: Es zeugt auch davon, das die Taliban und ihre Kumpels eben doch dank der - man muss es leider sagen - internationalen Unterstützung über den Iran, Usbekistan, Tadjikistan und Pakistan unabhängig handlungsfähig sind.

"so wie sie es sehr erfolgreich in den vergangenen jahren taten"

Siehe oben. Die Zahlen hab ich mir nicht aus den Fingern gesogen, die stammen aus den Jahren 2008-2010, direkt aus den ASICs von Mazar und Kunduz.

"klar, die statistiken die von den kriegsführenden parteien erstellt werden"

Ich denke mal, AIHRC und Rotes Kreuz/Halbmond sowie Ärzte ohne Grenzen sind keine kriegführende Partei. Sind die Taliban und alle ihre assoziierten Gruppen nebenbei auch nicht. Es sind gewöhnliche Verbrecher - nur schwerer bewaffnet.

Krieg das bitte endlich mal in deinen Kopf. Es gibt TROTZ Systempresse und Truthern noch Fakten.
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11.03.2011 04:29 Uhr von Sonric
 
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liest sich so wie "kann ja mal passieren"
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11.03.2011 04:59 Uhr von Funkensturm
 
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in Deutschland würde es gleich heißen "treten sie zurück"

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