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Schwere Vorwürfe gegen Bundeswehr in Afghanistan

Der Polizeichef des Distrikts Kundus im Norden Afghanistans erhebt schwere Vorwürfe gegen die deutsche Bundeswehr. Angeblich hätten die Soldaten vergangenen Mittwoch eine Frau erschossen und eine weitere verletzt.

Laut Polizeichef Gulam Mahidin hätte eine Patrouille der Bundeswehr das Feuer in der Gegend um Durman eröffnet und dabei eine Frau getroffen.

Ein Sprecher der Bundeswehr entgegnete, dass die Patrouille von Panzerfäusten attackiert wurde. Kurz darauf wäre ihnen eine verletzte Frau übergeben worden, die allerdings keine Schussverletzung aufwies. Ärzte kümmerten sich um die Frau, die aber kurz darauf ihren Verletzungen erlag.


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WebReporter: Kreiszeitung
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Afghanistan, Bundeswehr, Vorwurf, Patrouille
Quelle: www.kreiszeitung.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.03.2011 11:09 Uhr von think_twice
 
+2 | -3
 
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es ist KRIEG,

Raus aus Afganistan !!!
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10.03.2011 12:10 Uhr von Aweed
 
+2 | -1
 
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wie oft soll man es noch sagen: was machen die denn da ? was haben wir damit zu tun ? deutschland schiebt jedem hilfe in den arsch sei es in form von geldern als "hilfspakete" an das ausland oder in form von truppen in einen krieg der uns nichts angeht
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11.03.2011 00:29 Uhr von ElChefo
 
+0 | -1
 
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Mal rein formell es geht hier um EINEN Polizeichef EINES Distrikts in der Provinz Kunduz. DER Polizeichef der Provinz ist jemand anderes. Steht nebenbei auch in der Quelle nicht viel anders.

Es sei vielleicht auch angemerkt, wie der Belgarath schon schrieb, das der Polizeichef des Distrikts Chahar Darreh einen Fehler monierte, nicht einen Vorwurf wegen eines Verbrechens äusserte. In etwa so, das ein Schaden entstanden ist, der berichtigt gehört.

Am Rande, das konnte man im Spiegel - ebenso wie in der Quelle - lesen, ist es wohl eher so, das die Frau an vollkommen anderen Verletzungen gestorben ist als an Schusswunden.

Hintergründig angemerkt:
Solche Vorwürfe haben in Afghanistan eine etwas andere Bedeutung als hier. Es ist ein rein kompensatives Rechtsgeschäft. Auch rational betrachtet: Von wem kann man Kompensation erwarten? Wessen kann man habhaft werden, den man in Regress nehmen kann?
Ebenfalls sollte man sich vor Augen halten, welchen Stellenwert ein Menschenleben dort in Anspruch nimmt.

...ich will hier nicht den Tod eines Menschen "verniedlichen", rechtfertigen oder in seiner Bedeutung herabsetzen, lediglich will ich auf die etwas andere Werteauffassung in diesem Land hinweisen.

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