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Die Lust der Großstädter am Landleben

Immer mehr Städter flüchten aus dem stressigen Alltag auf das Land. Im Gegensatz zur Stadtflucht allerdings meistens nur noch für ein Wochenende. Das Land bietet nämlich längst nicht mehr die stille Harmonie für das es bekannt ist.

Der Trend ist auch bei den Prominenten angekommen. Neben Liz Hurleys Bio-Bauernhof baut Obamas Frau Michelle längst Gemüse im Garten des Weißen Hauses an. Was in den USA vorgemacht wird, fand in Deutschland ihre Nachahmer unter einiger Prominenz.

Doch manch einer zweifelt auch an diesem Vorhaben und sieht eine Verklärung über das Land. Ländliche Gemeinden werden zu Pendler-Dörfern, argwöhnt Journalist Axel Brüggemann. Tante-Emma-Läden versucht man vergebens. Statt Gemüsegärten und Ställe gehen die Dorfbewohner zum Einkaufen in die Großstadt.


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WebReporter: syndikatM
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Stadt, Land, Bauernhof, Landflucht, Gemüsegarten
Quelle: www.aerztezeitung.de

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10.03.2011 06:48 Uhr von syndikatM
 
+1 | -3
 
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Die Sehnsucht manch gestresster Großstädter nach idyllischem Landleben steht im völligen Kontrast zur Wirklichkeit vieler Dorfgemeinden. Die Arbeitslosigkeit, fehlenden Einkaufsmöglichkeiten, der Zusammenbruch sozialer Strukturen. Wo früher viele Bauernhöfe waren ist jetzt ein Großbauer, falls überhaupt noch. Wer nur ein Wochenendhaus auf dem Land hat, kann da schon weit entspannter sein.
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10.03.2011 08:02 Uhr von freakfx
 
+3 | -1
 
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kann ich nachvollziehen allerdings ist es bei mir etwas anders rum. ich bin auch pendler.
ich fahre tgl. aus der großstadt berlin.. ins brandenburger land hinaus und arbeite dort in zwei dörfern (je ca. 1500 einwohner).
für mich ist es total entspannend, den tag da draußen zu verbringen. aber ich bin dann auch wieder froh, abends in der stadt zu sein.

dennoch haben auch wir uns ein wochenendhaus am see angeschafft. einfach um malfür ein wochenende mal völlig abzuschalten.
wir versuchen dann aber auch, unsere lebensmittel in den dörrfern zu beschaffen.
eier kann man meist noch bekommen, kartoffeln geht auch noch. aber dann hörts auch schon fast wieder auf.
dann muss man gut suchen, um eine ordentliche fleischerei zu finden, nen guten bäcker usw.

aber es lohnt sich meist...

ich mag das dorfleben, aber liebe meine stadt spandau :-D
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10.03.2011 08:43 Uhr von BK
 
+2 | -1
 
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00-100-001222-00: Der Bezug zu Obama ist gerade zu lächerlich....

Und das die Menschen schon seit Jahrzehnten in die ländlichen Gegenden fahren ist auch normal...

Sorry ich halte diese Nachricht für Schrott...
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10.03.2011 11:03 Uhr von wrazer
 
+3 | -0
 
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@tsunami13: In was für einen Dorf wohnst du denn, dass ihr 5 Läden habt. Bei uns im Dorf gibt es einen Bäcker und einen Lebensmittelhandel. Meines erachtens nach reicht das für den täglichen Bedarf. Ich geh da zwar nicht oft hin, aber anstehen muss ich da auch nicht. So ein Laden sehe ich auch eher für ältere Leute oder welche, die nicht extra bis in die Stadt fahren wollen.

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