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Dortmund: Viele Taxifahrer nehmen Blindenführhund nicht mit

Eine 53 Jahre alte Frau aus dem Dortmunder Vorort Brackel ist fast blind und daher auf einen Blindenführhund angewiesen. Die 53-Jährige fährt sehr oft mit dem Taxi und dies führt zu Problemen.

Die Frau berichtet, dass viele ausländische Taxifahrer ihre Labradorhündin Sarah nicht mitnehmen wollen. "Viele lehnen gleich mit den Worten "Nix Hund" ab, ich sage dann schon mal "Doch Hund", so die Frau. Dabei sind die Taxifahrer verpflichtet, Blindenführhunde kostenlos mitzunehmen.

Darüber hinaus erklärt die Brackelerin, dass viele ausländische Taxifahrer nicht richtig Deutsch sprechen und aus diesem Grunde das Navigationssystem nicht einschalten. Gerade eine fast blinde Frau könne dann den Weg des Taxis kaum nachvollziehen.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Dortmund, Fahrer, Problem, Taxi, Taxifahrer, Blindenhund
Quelle: www.ruhrnachrichten.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.03.2011 17:22 Uhr von Reinhard9
 
+13 | -0
 
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Sanktionieren: Ich wäre dafür, dem Taxi-Betreiber die Konzession für einen Monat zu entziehen und dem Fahrer 2500 Euro Strafe auf zu brummen.
Ist eine Schande, Blinde zu diskriminieren.
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09.03.2011 17:31 Uhr von Seridur
 
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09.03.2011 18:49 Uhr von shadow#
 
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Das Navi schaltet doch keiner an Die die keine Blindenhunde mitnehmen sind trotzdem Arschlöcher!
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13.03.2011 10:40 Uhr von BHuxol
 
+3 | -0
 
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@Seridur: Hää?

1. Gibt es eine gesetzliche Beförderungspflicht für Blindenführhunde.
2. Haben die meisten Taxiunternehmen dafüreine Selbstverpflichtung, die die Fahrer unterschreiben müssen.
3. In einigen Religionen gelten Hunde zwar als unrein, das gilt aber normalerweise nicht für Arbeitshunde. Im Islam z.B sind Blindenführhunde zu ehren, notfalls auf eigene Kosten zu transportieren oder zu pflegen.
Diese Auskunft stammt von einem hundehassenden türkischen Kollegen!

Unsere Taxiunternehmen hier in der Stadt sind da auch knallhart. Wer einen Blindenführhund nicht transportiert, findet sich, unabhängig von Geschlecht, Nationalität oder Religion, am nächsten Tag beim Arbeitsamt wieder.
Die einzigen Ausnahmen sind eine Handvoll Fahrer mit Tierhaarallergie, bei denen treibt dann das Ordnungsamt auch kein Bussgeld ein. Aber da die Zentralisten Fahrer und Kunden im Regelfall kennen, gibt es da im Regelfall sowieso keine Überschneidungen.

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