09.03.11 15:49 Uhr
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Impotenz bei Männern durch Schmerzmittel hervorgerufen

Im "Journal of Urology" und im "Journal of Sexual Medicine" wurden Studien über den Zusammenhang zwischen der Einnahme von Medikamenten und auftretenden Erektionsproblemen bei Männern veröffentlicht. Es wurden für diese Beobachtungsstudie Daten von rund 82.000 Männern verwendet.

Antidepressiva und Medikamente gegen hohen Bluthochdruck, aber auch Mittel gegen vergrößerte Vorsteherdrüse beeinflussen die Libido negativ. Grund ist der Eingriff in den männlichen Hormonhaushalt. 4,2 Prozent der Probanden beobachteten Erektionsprobleme, verzögerte Ejakulation oder Libidoverlust.

Aber auch gängige Schmerzmittel können eine Erektionsschwäche begünstigen. 35 Prozent der Männer, die regelmäßig Schmerzmittel einnehmen, haben Erektionsstörungen. Ohne Schmerzmittel lag die Rate bei 24 Prozent. Hier rätseln die Forscher noch an der Ursache.


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WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Impotenz, Schmerzmittel, Erektionsproblem
Quelle: www.welt.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.03.2011 15:49 Uhr von Klopfholz
 
+4 | -0
 
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Da fällt mir spontan ein: Schmerz – schaltet den Spalt ab. Aber hey, kein Problem heute. Eine Pille für den Schmerz und eine für den Pillermann:-)
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09.03.2011 15:54 Uhr von syndikatM
 
+9 | -3
 
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gegen impotenz hilft manchmal auch ein partnerwechsel.
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09.03.2011 16:20 Uhr von Kappii
 
+9 | -0
 
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Nenn das Kind doch beim Namen: auch wenn es nach Werbung klingen mag: Es handelt sich meist um die einfachen Schmerzmittel Aspirin/Ibuprofen

Zudem hättest du erwähnen sollen:

"Hierbei zeigte sich, dass 35 Prozent aller Männer, die regelmäßig – also dreimal täglich an fünf Tagen der Woche über einen Zeitraum von 100 Tagen – Schmerzmedikamente einnahmen, über Erektionsprobleme klagten"

Wer soviel Schmerzmedikamente einnimmt, hat größere Problem als das Risiko auf Impotenz.
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09.03.2011 22:06 Uhr von Gleed
 
+0 | -0
 
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Rate / Quote: 25% sind keine Rate sondern eine Quote.
Eine Rate ist etwas bezogen auf eine Zeitgröße, z.B. Geburtenrate: x Kinder/Jahr
Aber ich glaube dieses sprachliche Feld muss man geschlagen geben, da hat sich Denglisch schon zu sehr durchgesetzt. Wenn man "Scheidungsrate" liest, ist oft Scheidungsquote gemeint. Die deutsche Sprache verliert immer mehr an Präzision und Eindeutigkeit. Schade irgendwie...

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