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EU-Bürgerschaft: Rechte von Ausländern gestärkt

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass Angehörigen von Minderjährigen aus Nicht-EU-Ländern ein Aufenthaltsrecht zusteht, wenn das Kind Bürger eines dieser Länder ist.

Geklagt hatte ein kolumbianischer Flüchtling. Mit seiner Frau, die nach Belgien immigrierte, bekam er zwei Kinder und erhoffte sich dadurch, Anspruch auf Arbeitslosengeld zu bekommen. Als Grund wählte er hierfür die belgische Nationalität seiner Kinder.

Nachdem das belgische Gericht seine Anklage abwies, kehrte der Europäische Gerichtshof das Urteil um. Ein Grundsatzurteil für alle EU-Staaten. Als Kinder belgischer Nationalität stünden diesen alle Rechte der Unionsbürgerschaft zu, so die Begründung des Gerichts.


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WebReporter: syndikatM
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Urteil, Integration, Migrant, Bürgerschaft
Quelle: www.fr-online.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.03.2011 09:57 Uhr von lupor
 
+10 | -3
 
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Ich finde den Begriff "Ausländer" zu allgemein, da er beispielsweise Schweden, Engländer oder andere leicht zu assimilierenden Personengruppen mit solchen gleichsetzt, die immer wieder "auffällig" werden...
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09.03.2011 10:11 Uhr von shadow#
 
+2 | -5
 
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Die News ist sogar noch in der Quelle wirr Aber hier noch eine Kausalität zwischen Kinder kriegen und Arbeitslosengeld zu betonen ist schlicht bizarr.
Der Mann klagt nicht auf Arbeitslosengeld sondern auf Aufenthaltsrecht. Und im Gegensatz zu manch anderem hatte er immerhin schon einen sozialversicherungspflichtigen Job...
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09.03.2011 10:19 Uhr von Alice_undergrounD
 
+5 | -4
 
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schon komisch: dass die rechten ausgerechnet von ausländenr gestärkt werden ö.Ö
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09.03.2011 10:40 Uhr von shadow#
 
+6 | -5
 
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@lupor: Mit wievielen Kolumbianern hattest du denn schon zu tun und wie sollen wir die Betroffenen sonst nennen?

Hierzu fällt mir aber echt nix mehr ein:
"Obwohl er keine Arbeitserlaubnis besaß, schloss Herr Zambrano mit einem Unternehmen mit Sitz in Belgien einen unbefristeten Vollzeitarbeitsvertrag. Aufgrund dieser Beschäftigung verfügte er zum Zeitpunkt der Geburt seines ersten Kindes belgischer Staatsangehörigkeit über ausreichende Einkünfte, um für seinen Lebensunterhalt zu sorgen. Außerdem wurden für diese berufliche Tätigkeit die gesetzlichen Sozialversicherungsbeiträge einbehalten und die entsprechenden Arbeitgeberbeiträge entrichtet."
http://www.juris.de/...

LOL
Komplett bizarr aber irgendwie immernoch sehr viel besser als im Schwarzarbeiterland Deutschland, wo Hartz 4 Betrug und "abgabenfreie" Jobs an der Tagesordnung sind. Ich mag seine Einstellung.
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09.03.2011 13:27 Uhr von gdi1965
 
+3 | -4
 
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Verbietet: diesen Leuten das Kinder bekommen. Ist das kleinere Übel und die Leute bleiben hoffentlich weg.

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