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Hartz-IV-Regelungen verursachen steigende Kosten

Die neuen Hartz-IV-Regelungen werden die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung erhöhen. Davor warnen jetzt Arbeitgeber und Gewerkschaften. Für die Beitragszahler ergeben sich dadurch milliardenschwere höhere Beitragszahlungen.

Die Mehrbelastung für die Bundesagentur für Arbeit führe zu einem Defizit von zehn Milliarden Euro, was langfristig dem Arbeitslosen schade. Sie müssen dann zwangsläufig mit Kürzungen rechnen. GB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach wirft der Bundesregierung "Unverantwortlichkeit" und "Raubbau" vor.

Schon dieses Jahr werden fünf Milliarden Euro Darlehen des Bundes für die neue Regelung zusätzlich aufgenommen. 2012 kommen weitere 2,2 Milliarden hinzu. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sieht die Situation gelassener. Schon 2012 könne die Bundesagentur anfangen, das Darlehen wieder abzuzahlen.


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WebReporter: syndikatM
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Kosten, Hartz IV, Wolfgang Schäuble, Arbeitslose, Verschuldung, Darlehen
Quelle: www.welt.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.03.2011 08:16 Uhr von syndikatM
 
+5 | -0
 
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Schäubles Optimismus resultiert allerdings auf seiner Prämisse, die Arbeitslosenzahlen sinken "weiter" bis 2012. Da sinkende Arbeitslosenzahlen aber eher auf Niedriglohnbereiche zurückzuführen sind, die auch Anspruch auf staatliche Subventionierung haben, sollten die Beitragszahler eher pessimistisch sehen..
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09.03.2011 08:46 Uhr von sesh
 
+19 | -2
 
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Keine Sorge, es ist genug Geld da. Keine Sorge, es ist genug Geld da.
Glaubt ihr nicht? Das ist das Problem.

Die meisten Menschen haben nicht einmal eine Ahnung, wie megalomanisch viel Vermögen vorhanden ist. Geld ist also nicht das Problem. Die Hartz IV Empfänger sollen sich mal keine Sorgen machen.

Ganz im Gegenteil: die Hartz IV Empfänger sollen ruhig zusehen, dass sie auf keinen Fall arbeiten gehen, wenn es sich finanziell nicht lohnt. Denn sonst graben sie nur den mittleren und niedrigen Verdienern den Lohn ab.

Und das alles hat Methode. Man sieht das, wenn man sich die Vermögensverteilung in Deutschland ansieht:
http://www.flegel-g.de/...

Das obere 10% der Haushalte verfügen über 50% des Vermögens.
Die oberen 20% der Haushalte verfügen über mehr als zwei Drittel der Vermögen.
Und die ärmste Hälfte der Bevölkerung verfügt zusammen genommen über nicht einmal 4% des Vermögens.

Noch irgendwelche Fragen?
Es ist nicht zu wenig Geld vorhanden. Und komme mir auch keiner mit Staatsschulden, denn Staatsschulden sind lediglich zu wenig gezahlte Steuern.
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09.03.2011 08:53 Uhr von jupiter12
 
+11 | -0
 
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recht haste ja, aber: die Menschen mit Geld und Lobby kaufen sich die BILD Redaktion und diese "Erklaert" einer Vielzahl von SN Usern das dieses faule arbeitsunwilliges Pack zur Arbeit gezwungen werden muss. ( siehe Arno Duebel) Und die ganzen "Auslaender" muessen auch wieder weg - und bloss keine neuen, das Boot ist voll.

Hat bis jetzt ja auch geklappt.

[ nachträglich editiert von jupiter12 ]
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09.03.2011 10:01 Uhr von CoffeMaker
 
+2 | -1
 
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"Das obere 10% der Haushalte verfügen über 50% des Vermögens.
Die oberen 20% der Haushalte verfügen über mehr als zwei Drittel der Vermögen. "

Da gab es aber mal eine andere Statistik für die lautete:
10% der Bevölkerung besitzen 80% des Vermögens
20% der Bevölkerung besitzen 90% des Vermögens.

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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