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Neu entdeckte Supernova bestätigt Theorie über Gammastrahlenblitze

So genannte Gammastrahlenblitze (GRBs) gehören zu den energiereichsten Ausbrüchen, die im Universum beobachtet werden. Der gängigen Theorie nach entstehen die sehr seltenen Ereignisse, wenn ein extrem massereicher Stern sein Leben mit einer Supernova beendet. Diese Vermutung wurde nun bestätigt.

In einer 820 Millionen Lichtjahre entfernten Galaxie registrierte der NASA-Satellit Swift im März 2010 einen neuen Gammablitz (GRB 100316D). Leistungsfähige Teleskope, wie das Gemini South Telescope, konnten anschließend die mit dem GRB verbundene Supernova mit der Bezeichnung SN 2010bh identifizieren.

Die beiden zeitlich und örtlich zusammenhängenden Ereignisse sind ein eindeutiger Beleg dafür, dass GRBs durch den Tod sehr massereicher Sterne erzeugt werden. Das verantwortliche Forschungsteam um Rhaana Starling von der University of Leicester (Großbritannien) wird weitere Studien darüber durchführen.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Blitz, Theorie, Supernova, Gammablitz
Quelle: www.astropage.eu

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09.03.2011 06:02 Uhr von alphanova
 
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Was die Entstehung von Gammablitzen angeht, scheinen die Astronomen also auf der richtigen Spur zu sein. Jetzt muss man "nur" noch herausfinden, durch welche Prozesse genau die Blitze erzeugt werden. Die Ergebnisse könnten dann die gängigen (Computer-)Modelle vom Ablauf einer Supernova ergänzen.

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