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Berlin: Informationspolitik versagt - Tankwarte sollen E10 retten

Der Benzingipfel ist vorbei und wirft viele Fragen auf. Dessen Lösung: Aufklärung - doch wer ist dafür zuständig? Klar ist, nun kommen Aufkleber an die Zapfsäule und der Tankwart steht in der Informationspflicht, für Fragen wie "Was ist E10?" und "Wer kann E10 verwenden".

Klar ist, E10 steht für zehn Prozent Ethanol im Benzin. Diese "neue" Mischung soll das Klima schützen und auch so zum Klimaschutz beitragen. Doch leider können nur 90 Prozent der Autos E10 tanken. Rund drei Millionen PKW aber nicht.

Dennoch, der Biokraftstoff selbst ist bereits in die Kritik geraten, denn wegen der Herstellung werden Pflanzen benötigt und so wird wichtiger Boden für Nahrungsmittel demnächst zur Ethanol-Herstellung benötigt.


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WebReporter: Chriss0
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Berlin, Benzin, E10, Ethanol, Tankwart
Quelle: www.welt.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.03.2011 20:40 Uhr von ted1405
 
+10 | -0
 
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*seuftz* ich bezweifle ganz stark, daß die Akzeptanz von "E10" nur an mangelnder "Aufklärung" liegt. Vielmehr glaube ich, daß viele Autofahrer mittlerweile viel zu gut aufgeklärt sind und über den zusätzlichen Spritverbrauch und über die Umweltschädigung durch den Bioethanolanbau einfach nicht hinwegsehen wollen.
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08.03.2011 21:11 Uhr von X2010
 
+1 | -0
 
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ohne worte: nur weil du politker zu blöd sind für ne besser auf klärenung sollen jetzt die tankwärter diese aufgabe über nehmen weil die ja auch mehr wissen und E10 soll besser fürs klima sein? wärs glaubt.
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08.03.2011 21:35 Uhr von ted1405
 
+4 | -0
 
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Möglicherweise ist´s sogar ganz hinterfotzig gedacht:

Wenn die Bombe platzt und die angebliche "Umwelt"-Seite von E10 absolut von keinem Politiker mehr getragen werden will, dann sind plötzlich die Tankwarte schuld, weil sie falsche Aufklärungsarbeit betrieben haben ...

Zuzutrauen wäre denen in Berlin mittlerweile sogar das.
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08.03.2011 21:37 Uhr von Jaecko
 
+2 | -0
 
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Jaja. Ein Argument ist es natürlich, wenn man das Klima schützen will, in dem der Verbrauch hochgetrieben wird.
Kann man sicher jeden dazu überreden.
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08.03.2011 23:21 Uhr von anderschd
 
+1 | -0
 
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Genau Jaecko: und nicht vergessen, die Mehreinnahmen durch den erhöhten Verbrauch. Nich viel beim Einzelnen, aber bei der Masse an betroffenen Frzg...!
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09.03.2011 09:41 Uhr von Marco Werner
 
+4 | -0
 
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Soso...es soll mehr aufgeklärt werden so nach dem Motto "Wenn man´s dem Deppen nur oft genug erklärt, glaubt er´s irgendwann!". Und wenn mir der Tankwart nun jedesmal einen 20minütigen Vortrag über E10 hält,ändert das auch nichts daran,daß das Auto es verträgt.
Was soll diese ganze Aktion mit dem E10 eigentlich ? Klar,man will weniger Erdöl verbrauchen. Klingt erstmal logisch. Und wenn man nur den einzelnen Liter Sprit betrachtet,mag das auch stimmen. Wenn das Auto aber 10% mehr Verbrauch hat,wird die ganze Ölspar-Sache ad absurdum geführt,d.h. sie ist bei weitem nicht so groß,wie die Zusammensetzung des E10 verspricht.
In Zahlen ausgedrückt: Das alte Super-Benzin war E5,d.h. 9,5 von 10 Litern basierten auf Erdöl. Mit E 10 sollen´s nur noch 9 L sein. Steigt nun der Verbrauch um 10% (z.B. von 10l/100km auf 11l/100km),dann ist der Erdölverbrauch genaugenommen durch den Mehrverbrauch auf 100km nicht gesunken,sondern gestiegen...von 9,5 auf 9,9L.

Ich persönlich halte die ganze E10-Sache nur für eine riesige Geld-Maschinerie. Bislang haben Bauern Geld dafür gekriegt,wenn sie bei Überproduktionen ihre Felder brach liegen ließen und nichts anbauten. Nun können sie stattdessen Getreide für Bio-Sprit anbauen. Also spart der Staat diese "Entschädigungszahlungen". Gleichzeitig kassiert der Staat durch den Mehrverbrauch mehr Mineralölsteuer. Natürlich reichen diese "Sprit-Felder" nicht,so daß auch Getreide dran glauben muss,welches für Nahrungsmittel gedacht war. Die Folge: Die Lebensmittelpreise steigen und der Staat nimmt dadurch auch mehr Mehrwertsteuer ein.
Man könnte natürlich auch argumentieren,daß jetzt die Leute zum Umstieg auf ein neues Auto genötigt werden sollen,die sich damals bei der Abwrackprämie kein Neues leisten konnten. Aber mal ehrlich..bei wievielen Leuten hat sich das geändert? Letztendlich läufts immer auf dasselbe Lied raus: Der kleine Bürger wird geschröpft.
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09.03.2011 12:55 Uhr von shadow#
 
+0 | -1
 
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"Wichtiger Boden für Nahrungsmittel": Ohne den wir in Deutschland alle verhungern?
Dummerweise ist es eher so, dass Nahrungsmittel hier zu billig sind.

@Marco Werner
Das Ganze hatten wir ausserdem schon mal mit dem Biodiesel.
Ich sehe noch niemanden hungern und die Nahrungsmittel wurden in den letzten Jahren eher billiger...
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10.03.2011 10:35 Uhr von E10-Gegner.de
 
+1 | -1
 
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E10 ist sowohl aus politischer als auch aus ökologischer Sicht der größte Unfug, der jemals eingeführt werden konnte!!

E10? Nein danke!! WIR WEHREN UNS! --> http://www.e10-gegner.de

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