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Präsentismus: Immer mehr Arbeitnehmer gehen krank zur Arbeit

Trotz ärztlichem Abraten gehen immer mehr Menschen krank zur Arbeit. Zu diesem Urteil sind jetzt die Krankenkassen gekommen. Eine Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin spricht in diesem Zusammenhang von "Präsentismus".

Die Studie geht davon aus, dass Präsentismus sowohl dem Arbeitnehmer als auch dem Unternehmen schadet. Langfristig gesehen seien die Kosten, welche der Präsentismus verursacht höher, als die Fehlzeiten durch Krankheit. Diese Kosten seien sogar höher als die Behandlungs- oder Arzneimittelkosten.

Als Gründe für Präsentismus nennt die Studie arbeits- und organisatorische Einflussfaktoren, wie Arbeitsstress, Arbeitsverdichtung und die interne Organisation im Unternehmen. Auch Angst vor Arbeitsplatzverlust sowie das Gefühl von Unverzichtbarkeit sind mögliche Gründe.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Arbeit, Gesundheit, Krankenkasse, Stress, Arbeitnehmer
Quelle: www.fr-online.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.03.2011 18:48 Uhr von Pils28
 
+15 | -0
 
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Hab schon Arbeitsverträge gesehen, wo es das: Weihnachtsgeld nur gab, wenn man das Jahr nicht krank war, bzw es nach Krankentagen gestaffel war. Es hieß dann nicht mehr Weihnachtsgeld sondern irgendetwas mit Prämie, ist aber einfach nur perfide!
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09.03.2011 09:45 Uhr von Teralon02
 
+3 | -0
 
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Vorsorgeuntersuchungen: sparen auch bares Geld, dennoch werden immer weniger von den Kassen übernommen...
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09.03.2011 09:56 Uhr von osirisone
 
+1 | -1
 
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"Zu diesem Urteil...": "Zu diesem Urteil sind jetzt die Krankenkassen gekommen." Und bitte warum erzählen die einem dann, dass die Zusatzbeiträge brauchen, wenn wir doch alle trotz Erkrankung auf Arbeit gehen? Verwirrend. o(O.o)o
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09.03.2011 11:59 Uhr von wildmieze
 
+2 | -0
 
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Ich finde, oft sind einfach die Arbeitgeber schuld. Ich erinnere mich noch an meinen letzten, der mich am Telefon immer angemeckert hat, wenn ich mich für nen Tag krank melden wollte (ja, mit Attest). Als ich dann - das erste Mal in 4 Jahren - 2 Wochen am Stück krank war, habe ich direkt danach die Kündigung gekriegt, mit den Worten "Sowas können wir uns hier in dem kleinen Betrieb nicht leisten."

Und ich sags mal so - ich hatte bisher noch keinen Arbeitgeber, der gesagt hätte "Dann bleiben Sie mal zu Hause und kurieren Sie sich schön aus! Gute Besserung!" - die waren alle immer angefressen. Und haben einen das hinterher auch spüren lassen. Und je nach Arbeitsklima und persönlichem Empfinden überlegt man sich dann halt zweimal, ob man sich nicht doch lieber mit "Kopp unterm Arm" zur Arbeit quält ..
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09.03.2011 12:28 Uhr von sünder
 
+2 | -0
 
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So ein Depp: war ich auch . Jetzt ist die Schulter endgültig kaputt. Wäre ich gleich zum Doc, 2-3 Wochen jetzt 2-3 Monate. Von den Schmerzen will ich gar nicht reden. Hat sich echt gelohnt.
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10.03.2011 09:27 Uhr von Hirnfurz
 
+2 | -0
 
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Und dann gehste zum Arzt: - wie in meinem Fall - und sagst ihm, dass du nicht mehr kannst, dein Chef dir den Urlaub nicht bewilligt, weil "im Moment" zuviel Arbeit da ist (wir sind chronisch unterbesetzt) und dann heissts "Sie haben doch noch lange kein Burnout! Da sind Sie noch weit davon entfernt."... Hatte das letzte Jahr ausser 8 Tagen keinen Urlaub bekommen. Und die Jobsuche raubt auch Energie, bzw. wer nimmt jemand, der schon ausgebrannt ist?

[ nachträglich editiert von Hirnfurz ]

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