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EU-Kommission will Innenstädte ohne Autos mit Verbrennungsmotor bis 2050

Bis zum Jahr 2030 will die EU-Kommission ein Halbierung des Aufkommens von Kraftfahrzeugen mit Verbrennungsmotoren in den Innenstädten erreichen. In einem weiteren Schritt soll es dann 20 Jahre später gar keine konventionell betriebene Autos in den Städten mehr geben.

Die im "Weißbuch Verkehr" veröffentlichten Pläne der EU-Kommission sehen außerdem eine einheitliche Mineralölsteuer in allen EU-Staaten vor. Die Steuer soll sich dann überall am Kohlendioxidausstoß der Kraftfahrzeuge orientieren. Diesel soll dann höher als Benzin besteuert werden.

Weißbücher enthalten Empfehlungen für einheitliche Richtlinien innerhalb der EU. Sie sollen eine Grundlage für spätere Gesetzgebungen bilden. Das Weißbuch "Verkehr" wird durch die EU-Kommission in der nächsten Woche offiziell vorgestellt.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Auto, EU, EU-Kommission, Innenstadt, Schadstoff, Verbrennungsmotor, Weißbuch
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.03.2011 13:43 Uhr von x5c0d3
 
+0 | -1
 
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Passende Shorturl: Der bit.ly Link zu dieser Nachricht lautet eYkotZ. Was soll man da noch sagen? ;)
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08.03.2011 15:24 Uhr von shadow#
 
+2 | -0
 
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Einheitliche Mineralölsteuer in allen EU-Staaten: Wird das Benzin in Deutschland dann billiger oder haben so manche anderen Länder dann ein Problem?
2030? Na wenn das keine Einladung an die Autoindustrie ist, sich mit der Entwicklung serienreifer umweltfreundlicher Fahrzeuge in kleieren Fahrzeugklassen noch mindestens 15 Jahre Zeit zu lassen...
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08.03.2011 18:43 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -2
 
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@ImmerNurIch: Häh?? Wer sind denn Deine ominösen Reichen?
Die vielen tausend Fahrer der Oberklassen von BMW, Audi, Mercedes, Chrysler usw. sowie die Fahrer von spritfressenden Riesen-Offroadern kannst du ja dann nicht meinen.

Es ist doch immer noch so, dass der deutsche Durchschnittbürger für fast jeden kleinen Murks ins Auto steigt, statt vielleicht mal Fahrrad zu fahren.
SO schlecht kann´s ihm also nicht gehen, dem deutschen Durchschnittsbürger, der ja aus vielen, vielen "kleinen" Bürgern und wenigen Reichen errechnet wird, lt. Deinem Ansatz.
Entweder muss es dann sehr viele Reiche geben, oder aber die Kleinen nicht so arm sein, wie Du sagst, denn sonst käme der Durchschnitt nich zustande, der aber nun mal Realität ist.

Dazu kommt, dass die deutsche Autoindustrie auf den Binnenmarkt angewiesen ist. Es wird also mit Sicherheit nicht das Ziel sein, dass der sog. kleine Bürger kein Auto mehr kaufen kann. Sobald Du ein wenig nachdenkst, wird Dir das auch klar werden.

Dein Ansatz hinkt also hinten und vorne und ist nur ein weitere Variante des ewig gleichen "wir Kleinen hier am (stamm-)Tisch und die da ´oben´ in der Politik".


Verrecken werden wahrscheinlich nur die wenigsten Motoren. Schlecht ist nur, dass die Autoindustrie nicht mal klare Aussagen trifft bzw. Empfehlungen heraus gibt.

Der größte Teil an Pkw in Deutschland ist eh nicht sehr alt, so dass die Umsetzung ein eher kleineres Problem wäre.
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08.03.2011 18:55 Uhr von Schwertträger
 
+2 | -1
 
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Ich finde diese Innenstadtbeschränkung so hirnrissig.
Schliesslich machen die Verbrennungsmotoren in den Innenstädten heutzutage schon keine großen Emissionsprobleme mehr. Der Feinstaub kommt von außerhalb bzw. aus der Industrie und die Fahrzeuge sind sauberer denn je.

Es sollten lieber endlich mal Autos der oberen Mittelklasse bei Beibehaltung der jetzt erreichten Schnelligkeit und agilität langstreckentauglich werden, damit auch ein Landbwohner endlich die Chance hat, ein umweltfreundliches Auto zu fahren.
Denn genau die Fahrzeugklasse wird dort gekauft und benötigt!!

In der Stadt fahren doch eh schon nur wenig Leute, allein schon wegen des Parkplatzproblems. Stattdessen kommen die Leute von außerhalb, Berufspendler und Einkaufspendler (letzere dringend benötigt). Und ein Pendler von außen kommt logischerweise nicht mit einem Ultra-Kompaktauto, weil ihm das bei täglich 100 km Fahrstrecke den Rücken und die Ohren ruiniert (von der SIcherheit ganz zu schweigen), sondern mit einem komfortableren Wagen, der auch Wocheneinkäufe und die Kinderschar aufnimmt (die der moderne urbane Mensch oft nicht mal mehr hat).

Was soll also diese Konzentration auf Stadt-Kleinwagen und richtlinien für Innenstädte?
Sollen die Leute vom Land ihre Wagen am Stadtrand verdampfen, oder per Gestaltwandlersaft in E-Kleinstwagen verwandeln?
Wenn, dann braucht es doch wohl ein Gesamtkonzept.


Und, das wollen wir nicht vergessen, der Automobilstandort Deutschland ist NICHT berühmt für seine Kleinwagen, sondern für die luxuriöseren Modell mit deutlich mehr Platz als für zwei Schuhkartons plus Wampe.







p.s. Und wenn schon Kleinwagen, warum DANN nicht der Tatsache Rechnung tragen, dass Pendler meist allein fahren? Warum DANN nicht einen Wagen, der EINEM Fahrer den Luxus, die Bequemlichkeit und die Sicherheit einer Oberklasse bietet, aber eben Beifahrersitz und Hecksitz weglässt. DAS wäre dann mal ein echtes Statussymbol.

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