08.03.11 11:45 Uhr
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Bischof unterliegt im Rechtsstreit mit Atheisten

Der Regensburger Bischof Müller ist in einer seiner Predigten nicht der "Pflicht zur Sorgfalt, Sachlichkeit und Wahrhaftigkeit" nachgekommen, befand jetzt der Bayerische Verwaltungsgerichtshof. Zuvor hatte ein Gericht eine Klage gegen ihn abgewiesen, da keine Wiederholungsgefahr bestünde.

2008 hatte Müller fälschlich behauptet, Schmidt-Salomon würde in seinen Schriften Kindstötungen legitimieren. Zwar hatte er nachträglich den Text der Predigt geändert, eine Unterlassungserklärung aber abgelehnt, da er besonderer Amtsträger der katholischen Kirche sei.

Schmidt-Salomon, dessen Anwaltskosten jetzt von der Diözese Regensburg getragen werden müssen, sagte, das Gericht habe deutlich gemacht, dass die Kirche kein rechtsfreier Raum sei: "Nun sind Herr Müller und seine Kollegen, wie alle anderen Bürger auch, dazu verpflichtet, wahrheitsgemäß zu zitieren."


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WebReporter: cheetah181
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Regensburg, Bischof, Rechtsstreit, Atheist
Quelle: www.wochenblatt.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.03.2011 12:11 Uhr von Sarkastomat
 
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*Huch* aber auch jetzt gibts doch tatsächlich auch noch ein Gesetz dafür, dass sogar Christenoberhäupter in der Öffentlichkeit nicht lügen und verleumdnen dürfen... sowas aber auch... =)))
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08.03.2011 13:06 Uhr von Jolly.Roger
 
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Haha, wie geil: "das Gericht habe deutlich gemacht, dass die Kirche kein rechtsfreier Raum sei"

Na sowas aber auch...
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08.03.2011 14:09 Uhr von Götterspötter
 
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Jetzt wird es aber verdammt eng für die Kirche.

Ohne "Lügen" kann man doch keine Religion organisieren :D

Wie geil ist das denn bitte :)

[ nachträglich editiert von Götterspötter ]
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08.03.2011 14:36 Uhr von Noseman
 
+4 | -0
 
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Da sieht man mal: was die für ein abgehobenes Bild von sich selbst haben, diese Männer in Frauenkleidern.

"eine Unterlassungserklärung aber abgelehnt, da er besonderer Amtsträger der katholischen Kirche sei".

Na und? Ich bin Kardinal des FSM UND des unsichtbaren Einhorns; trotzdem darf ich niemanden verleumden. In einem Rechtsstaat, und in so einem leben wir (mitnichten in einem Gottesstaat) gilt GLEICHHEIT.

Von wegen, vor Gott sind alle gleich. Diese Priesterbande hält sich ganz offensichtlich für gleicher.
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08.03.2011 18:14 Uhr von cheetah181
 
+2 | -0
 
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Bewertungen: +6 | -4 ? Ehrlich?
Können die Katholiken hier nicht lieber die andere Wange hinhalten? ;)

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