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USA: War Präsident Abraham Lincoln doch nicht so ein Fan des Sklavenvolkes?

Abraham Lincoln gilt heute noch als einer der liberalsten und beliebtesten Präsidenten der USA. Gefeiert wurde er unter anderem für seine revolutionäre positive Haltung gegenüber den Sklaven aus Schwarz-Afrika.

Nun beginnt sein Denkmal jedoch zu wackeln. Der Historiker Philipp Magness berichtet in seinem Buch "Colonization after Emancipation", dass Lincolns Haltung weitaus kontroverser gewesen sei als bislang angenommen.

So soll Lincoln in seiner bekannten Rede, der "Gettysburg Address 1862", die schwarze Bevölkerung aufgerufen haben "sich in anderen Ländern anzusiedeln", in der Überzeugung Schwarze und Weiße könnten nicht in Frieden gemeinsam leben.


WebReporter: stevemosi
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: USA, US-Präsident, Sklave, Abraham Lincoln, Schwarzafrikaner
Quelle: www.20min.ch

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.03.2011 10:59 Uhr von stevemosi
 
+4 | -0
 
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Natürlich konnte ich jetzt nicht alle Punkte aufführen, jedoch habe ich mal einen längeren Blick in das Buch geworfen, und muss sagen, wenn es mal in Deutsch erscheint, und für wen das Thema interessant ist, ist dieses Buch sicherlich ein Kauftipp
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08.03.2011 11:15 Uhr von Rechthaberei
 
+11 | -0
 
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Der Krieg ist ausgebrochen weil der Süden niedrige: Zölle für den Baumwollexport brauchte und der Norden lieber mit hohen Zöllen seine eigenen Waren schützen wollte.

Der Krieg selber ging im Norden um die Erhaltung der Union und im Süden um die Erhaltung des Wohlstandes durch die Sklaven die auf den Baumwollfeldern arbeiteten.

Der Süden wollte den Krieg gewinnen durch die Intervention Großbritanniens, Frankreich und Spaniens.
Es kam aber durch die drei Großmächte vorerst nur eine solche in Mexiko zustande:

http://de.wikipedia.org/...




[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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08.03.2011 11:18 Uhr von Getschi2.0
 
+9 | -1
 
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war auch dagegen, dass schwarze Männer weiße Frauen heiraten (umgekehrt weiß ich es nicht). Aber man muss auch den damaligen Zeitgeist berücksichtigen.
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08.03.2011 11:21 Uhr von Guschdel123
 
+7 | -1
 
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Nunja, dass ein damaliger Präsident der schwarzen Bevölkerung geraten hat, sich umzusiedeln ist in heutiger Sicht etwa so, als würde der Papst homosexuelle Ehen anerkennen, nicht befürworten, aber akzeptieren.
Die schwarze Bevölkerung wurde zu der Zeit als Gegenstand gehandelt, mit dem Messwert der Arbeitskraft.
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08.03.2011 11:24 Uhr von SGGWD
 
+1 | -1
 
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@Autor: 1863, nicht 1862.
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08.03.2011 11:38 Uhr von Marc_Anton
 
+16 | -8
 
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Na und was kommt raus: wenn man einen Schwarzen mit einer Spinne kreuzt? Keine Ahnung, aber es kann verdammt schnell Baumwolle pflücken.
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08.03.2011 18:10 Uhr von mayan999
 
+0 | -0
 
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das ist aber nichts neues http://www.welt.de/...
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10.03.2011 13:15 Uhr von Afkpu
 
+0 | -1
 
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diese Erkenntnis Wird in Fachbüchern zum Thema schon seit mehr als 20 Jahren propagiert... die Sklavenbefreiung als Grund für den Krieg anzuführen war vor allem wichtig um die Bevölkerung "bei der Stange" zu halten. Der Norden war zu jeder Zeit im Vorteil, allerdings dauerte der Krieg immer länger und wies nur langsam Erfolge auf.. ohne ein höheres Ziel wäre der Kriegswille in der Bevölkerung vollends zusammengebrochen... das ist natürlich nur ein Grund hierfür und für den Krieg gibts auch unzählige weitere Gründe, das hier fiel mir nur spontan ein
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02.09.2011 20:19 Uhr von CobraMJU
 
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bereits bekannt: Diese Ansichten sagen allerdings nicht aus das Lincoln ein schlechter Mensch war. Auch Washington hatte Sklaven auf seinen Ländereien. Das Frauenwahlrecht wurde in den VSA erst 1920 eingeführt. In Europa noch später.

Wäre Lincoln in der Heutigen Zeit geboren würde er über diese aussagen aus dem 19. Jahrhundert auch nur den Kopf schütteln. Die Ansichten der Menschheit im Umgang miteinander wird im Laufe der Generationen immer besser.

Übrigens sollte man versuchen die Geschichte, wenn man sie besser verstehen will, möglichst mit den Augen der damaligen Zeit zu betrachten und nicht mit denen der "zivilisierteren" jetzigen Zeit.

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