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Erste erfolgreiche Umkehr des Doppler-Effekts im optischen Bereich

Mit dem Doppler-Effekt hat jeder schon zu tun gehabt - zumindest mit der akustischen Variante dieses Phänomens. Er äußert sich in der deutlichen Frequenzverschiebung bei dem Geräusch einer Tonquelle, die sich an dem Beobachter vorbei bewegt. Bei Lichtwellen existiert dieses Phänomen ebenfalls.

Im Fall von Lichtwellen ist eine Rotverschiebung der Wellenlänge zu beobachten, wenn sich die Lichtquelle entfernt und eine Blauverschiebung bei der Annäherung. Einem Team unter Leitung der Swinburne University (Australien) ist es nun erstmals gelungen, den Doppler-Effekt im optischen Bereich umzukehren.

Das Team benutzte zunächst einen speziellen photonischen Kristall, um einen negativen Brechungsindex zu erzeugen. Im weiteren Verlauf war es möglich, den optischen Doppler-Effekt umzukehren: Bewegen sich Lichtquelle und Detektor aufeinander zu, verschieben sich die Wellenlängen von blau nach rot.


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WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Effekt, Optik, Umkehr
Quelle: www.astropage.eu

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.03.2011 10:09 Uhr von alphanova
 
+29 | -4
 
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Dieses Projekt verfolgt einen anderen Ansatz als die Wissenschaftler des "Tarnkappen-Projekts", über das ich vorgestern geschrieben hab. Hier ist das Fernziel auch nicht direkt die Entwicklung einer Tarnkappe, vielmehr wird hier Grundlagenforschung betrieben, um das Doppler-Phänomen besser zu verstehen. Die Ergebnisse könnten dann langfristig auch Fortschritte in der Tarnkappen-Technologie nach sich ziehen.
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08.03.2011 11:16 Uhr von Getschi2.0
 
+15 | -2
 
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Zodank: "Das weiss man doch schon Ewig."
Und jetzt hat man es ERSTMALS nachgewiesen.
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08.03.2011 11:58 Uhr von CHR.BEST
 
+3 | -1
 
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Ich bin kein Physiker, aber müßte bei diesem Umkehrprozess das Licht, das dann am Ende langwelliger wird, nicht auch eine höhere Amplitude haben?

Weil irgendwie muss unterm Strich die Energie ja erhalten bleiben und bei gleichen Amplituden hat höherfrequentes, blaues Licht meines Wissens mehr Energie als niedrigerfrequentes, rotes Licht.

[ nachträglich editiert von CHR.BEST ]
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08.03.2011 12:30 Uhr von halbe_Bits
 
+1 | -1
 
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richtig

[ nachträglich editiert von halbe_Bits ]
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08.03.2011 12:47 Uhr von Nubis
 
+1 | -0
 
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Doppelt? Ich meine die News hier schonmal gelesen zu haben
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08.03.2011 13:52 Uhr von Experimentalist
 
+5 | -0
 
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Sheldon Cooper wird begeistert sein :)
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08.03.2011 14:23 Uhr von neisi
 
+2 | -2
 
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Ist der "photonischen Kristall": der Bruder vom Dilizium Kristall ? ;-)
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09.03.2011 12:07 Uhr von Getschi2.0
 
+1 | -0
 
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Oberlehrer: "Was sagt die Astrophysik dazu, deren expandierendes Universum darauf basiert? "
Der kann das piepegal sein, da interstellares/intergalaktisches Medium keinen negativen Brechungsindex hat.
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09.03.2011 22:13 Uhr von KingPR
 
+1 | -0
 
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@Experimentalist: Oja! War nen schickes Haloweenkostüm :D :D

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