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Sklaven sind so günstig wie noch nie

Ein Experte für moderne Sklaverei erklärte unlängst, dass man bereits ab etwa 90 US-Dollar einen Sklaven erwerben kann. Dies sei ein historischer Tiefstand im Sklavenpreis, vor etwa 200 Jahren musste man noch umgerechnet 40.000 Dollar für einen Leibeigenen ausgeben.

Als Grund für diesen Preisverfall nennt der Experte das Überangebot am Markt, besonders in den Entwicklungsländern sind Menschen eine billige Ware geworden. Zurzeit gibt es schätzungsweise etwa 30 Millionen Sklaven, laut UN soll quasi überall Sklaverei betrieben werden.

Rund die Hälfte aller Zwangsarbeiter gehen in Asien ihrer Beschäftigung nach, im Nahen Osten und Südamerika arbeiten jeweils zehn Prozent aller Sklaven weltweit. Zu den größten Branchen, in denen mit Leibeigenen gearbeitet wird, gehört unter anderem die Zwangsprostitution oder die Tee- und Kaffe-Branche.


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WebReporter: noflowers
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Experte, Sklave, Sklaverei, Zwangsarbeit, Zwangsprostitution
Quelle: business.blogs.cnn.com

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30 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.03.2011 00:02 Uhr von freak2435
 
+40 | -5
 
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wo gibts die? Die Leihfirmen Reiben sich doch bestimmt schon die Hände. 90€ einmalig + Verpflegung lässt sich dann bestimmt für teuer Geld verleihen :-)
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08.03.2011 00:07 Uhr von Funkensturm
 
+11 | -4
 
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wenn ma überlegt was sind den bitte 90 Doller das ist gar nichts. Aber was will ma den groß auch gegen machen, außer die länder mit strafen oder sanktionen zu nerven. Sklaverei wird es wohl immer und überall geben, bestimmt auch hier in Deutschland.
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08.03.2011 00:16 Uhr von flokiel1991
 
+6 | -8
 
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@Funkensturm: man könnte darauf achten was man kauft. Na gut die meisten würden niemals etwas bei einer zwangsprostituierten kaufen, aber wie da steht gibt es auch viel Sklaverei in der Kaffeebrange. Würde man nur Fair Trade Produkte kaufen, dann wäre die Wahrscheinlichkeit, das Sklaven hinter dem Ganzen stecken viel geringer.
Man sagt auch immer man sollte nicht bei H&M einkaufen, da dahinter auch Sklavenähnliche Bedingungen für die Arbeiter stehen (Chinesische Näherin muss mindestens 1000 Hosen am Tag schaffen, sonst Überstunden machen) allerdings ist die Konkurrenz, die mehr Geld für ihre Produkte verlangt auch nicht besser.
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08.03.2011 00:22 Uhr von LocNar
 
+34 | -10
 
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Diese Sklaven haben wir doch schon.

Zwar nicht für 90 Dollar, aber was sind denn die Mitarbeiter bei den Zeitarbeitsfirmen. Sklaven, sonst nichts (wenn man mal ehrlich ist).
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08.03.2011 00:25 Uhr von flokiel1991
 
+22 | -12
 
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@LocNar: verharmlose nicht den Begriff Sklaven... Sklaven haben keine Menschenrechte. Nichts von den Privilegien, die jeder Deutsche hat. Kein Anspruch auf Bildung oder Besitz...
Meistens noch nicht mal Anspruch auf Leben.

[ nachträglich editiert von flokiel1991 ]
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08.03.2011 01:54 Uhr von Il_Ducatista
 
+2 | -7
 
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haben wir schon den ersten April?
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08.03.2011 06:01 Uhr von sv3nni
 
+3 | -4
 
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hat jemand nen link fuer nen online shop parat?
so 2-3 koennt ich brauchen
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08.03.2011 06:25 Uhr von KamalaKurt
 
+10 | -8
 
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@Flokiel Aussagen, die gegen den Himmel stinken. So zum Beipiel...

(Chinesische Näherin muss mindestens 1000 Hosen am Tag schaffen, sonst Überstunden machen)

Angenommen sie arbeitet 12 Stunden am Tag,dann müsste sie alle 43,2 Sekunden eine Hose nähen. Ich hoffe du siehst deinen Schwachsinn ein.


Jeder Poster, der sich hier über die Sklaverei lustig macht, gehört selbst als Sklave vermarktet, damit er mal erfährt welch ein menschenunwürdiges Leben, die leben müssen.
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08.03.2011 06:44 Uhr von Moriento
 
+12 | -7
 
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@Flokiel: Abgesehen von den Menschenrechten, die teilweise auch nur noch theoretisch existieren, unterscheidet einen Leiharbeiter einer Agentur, oder einen 1€-Jobber kaum noch etwas von einem Sklaven. Man wird nur nicht geschlagen, wenn man nicht mitspielt, man wird nur obdachlos und/oder verhungert.

Das wäre verständlich, wenn wirklich jeder Arbeit finden würde, nur diese Praxis belastet den Arbeitsmarkt noch mehr, was mehr billige Arbeitssklaven bringt. Natürlich geht es unseren Sklaven nicht so schlecht, wie denen in manch anderen Ländern, Sklaven sind es trotzdem.
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08.03.2011 07:34 Uhr von Fred_Flintstone
 
+2 | -4
 
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Leiharbeiter eingerechnet? Glaube nicht! Da sind die Preise auch im Keller und ausgeliefert ist man auch.
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08.03.2011 08:14 Uhr von Striker_2k
 
+4 | -4
 
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Fast jeder von uns ist ein Zinssklave: Letzendlich ist fast jeder von uns ein Sklave des Finanzsystems.
Wirkliche Freiheit hat man nur, wenn man mehr als 400.000€ Vermögen hat. Ansonsten geht man für die Zinsen anderer Arbeiten.
http://www.steuerboykott.org/

[ nachträglich editiert von Striker_2k ]
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08.03.2011 08:24 Uhr von wordbux
 
+5 | -4
 
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Sklaven: "besonders in den Entwicklungsländern sind Menschen eine billige Ware geworden"

Wieso in Entwicklungsländern, hier in D haben wir die auch, nennen sich hier nur anders, Leiharbeiter, Ein-Euro-Jobber ...
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08.03.2011 08:43 Uhr von John2k
 
+2 | -7
 
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Es ist viel lustiger: Wir alle sind Sklaven des Kapitals. Wir sind alle davon abhängig und arbeiten für adere, für Durchschnittlich ca. 3000€ Brutto. Wenn das kein guter Preis für einen Sklaven ist, dann weiß ich nicht. Nötiges Kleingeld vorausgesetz und man verstößt gegen kein Gesetz.
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08.03.2011 08:55 Uhr von gugge01
 
+2 | -4
 
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@KamalaKurt: Hallo .. mal wieder!!

Deine Aussagen machen deutlich dass du keine Ahnung hast wie Arkord-Näherei im industriellen Maßstab aussieht und wie die Verhältnisse in Asien wirklich sind.
12 – 14 Stunden Schichten mindestens 6 Tage manchmal auch 10 Tage hintereinander ist dort völlig normal. Da jede Näherin nur eine Naht am jeweiligen Kleidungsstück fertigt sind da Taktzeiten von 20 Sekunden normal.

Sklavenarbeit in der heutigen Zeit hat nichts mit den etwas pervers romanischen Vorstellungen der Rotwein Boschwasi a la Onkel Toms Hütte oder dem Sandalenkinofilmen zutun.
Ketten sind heute nur noch in Strafarbeitslagen üblich.

Und in den Kindersklavenbaraken in Indien und Pakistan.
Man muss allerdings sagen das wen die Behörden das mitbekommen die Betreiber meist ganz schnell in den oben genannten Strafflagern landen.

Wobei die Kinder noch „Glück“ haben wen sie nur arbeiten müssen. Denn das Schlachten und Ausweiten für medizinische Zwecke ist profitabler geworden als der Drogenhandel. In dem Fall überleben die Betreiber meist keinen Festnahme.

Und für alle die das witzig finden, was glaubt ihr wie lange es noch dauert bis die Schmerzgrenze der Menschen in Asien überschritten ist.

Ich kann euch versichern wen Asien brennt dann wirken die Ereignisse in Afrika wie ein Weihnachtsballet!
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08.03.2011 09:08 Uhr von Alice_undergrounD
 
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da muss man vorsichtig sein: die betriebskosten dürften weit höher als der kaufpreis liegen^^
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08.03.2011 09:27 Uhr von Cosmopolitana
 
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Was ist das für ein: mittelalterlicher Titel und Text???
Das ist ja furchtbar, wieso denkt überhaupt jemand über so einen Shice nach???
Ich wünsch mir Weltfrieden und ihr denkt über Sklaven nach :)
Das ist krääänk.
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08.03.2011 09:40 Uhr von Serverhorst32
 
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Traurig wenn sich Leute hier darüber lustig machen: Ich denke ihr habt keine Ahnung was es für die Menschen bedeutet die so ausgebeutet werden und teilweise von ihren Familien weggerissen werden. Da spielen sich menschliche Schicksale ab :(

Auf der anderen Seite ist es natürlich auch traurig, dass es wohl in den meisten Ländern diese Angebote gibt, aber man als Deutscher wieder nicht darauf zurückgreifen kann. Ich finde das echt bescheuert bei jedem zweiten Youtube Link bekomme ich die Nachricht "Ist in deinem Land nicht verfügbar" und dann geht sowas hier auch nicht. Wir Deutschen werden doch überall beschissen :(
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08.03.2011 10:43 Uhr von Serverhorst32
 
+0 | -0
 
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@Zodank: Es geht um die einmaligen Anschaffungskosten in Höhe von 90€. Desweiteren musst du Unterhaltskosten berücksichtigen, sowie im Fall der Fälle Ausfallkosten und vllt. Rückflugticket etc.

Ich denke viele unterschätzen den Aufwand den ein Sklave macht auch etwas.
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08.03.2011 11:11 Uhr von datenfehler
 
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hier ist die Rede von echten Sklaven Also schäme sich der, der das hier mit Zuständen in Deutschland vergleicht. Uns gehts im Vergleich dazu noch viel zu gut!
Harzt4 und Leiharbeitsfirmen sind paradisische Zustände im Vergleich zu echter Sklaverei, von der hier die Rede ist! Also hört auf zu heulen. Das widert mich an...
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08.03.2011 11:45 Uhr von Mixuga
 
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@datenfehler: "Also schäme sich der, der das hier mit Zuständen in Deutschland vergleicht."

Und es schäme sich erst recht der, der die Zustände in anderen Ländern dazu benutzt, um die Lage in Deutschland zu verharmlosen. Hierzulande müssen die Sklavenhändler nicht mal Anschaffungskosten zahlen und die Unterhaltskosten werden durch HartzIV auch noch vom Staat subventioniert.

[ nachträglich editiert von Mixuga ]
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08.03.2011 12:28 Uhr von Weitblick
 
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@Mixuga: du musst ja diese "subvention" ja nicht nehmen.

immerhin ist der staat so nett, dass er dir ein dach übern kopf schenkt.
geh in die biblo, leih dir ein buch und erweitere dein wissen. dann bist du vielleicht irgendwann mit wissen so interessant für einen arbeitgeber, dass du dich nicht mehr beschenken lassen musst. mit nullwissen wirst du leider nicht weiter kommen.
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08.03.2011 14:03 Uhr von Mixuga
 
+4 | -2
 
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@Weitblick: Wie wäre es mir einer sachlichen Diskussion an Stelle von persönlichen Beleidigungen, Wer nicht in der Lage ist auf das Thema einzugehen und statt Dessen sein Gegenüber angreift, sollte vielleicht selbst mal ein Buch zur Hand nehmen.
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08.03.2011 18:47 Uhr von U.R.Wankers
 
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dachte es geht um Zeitarbeit ^^: so kann man sich irren
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08.03.2011 19:52 Uhr von Zephram
 
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@neotino: Das kann man Problemlos in einen Festbetragumrechnen mit 250 Arbeitstagen im Jahr à 8 Stunden und 6€ die Stunde, macht bei 8% Rendite etwas weniger als 220000€ ;) Für manche ist das ja Peanuts ;) Ist übrigens auch in etwa die Summe für die man sich freikaufen kann, oder anders ausgedrückt, die Summe für die man in etwa H4 von den Banken beziehen kann, oder seit dem Rettungspacket von den Steuerzahlern ;)

jm2p Zeph
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08.03.2011 21:06 Uhr von mayan999
 
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hmmm: "Sklaverei ist der Zustand, in dem Menschen als Eigentum anderer behandelt werden, um Zugriff auf ihre Arbeitskraft zu erlangen"
http://de.wikipedia.org/...


dann sind aber die wenigsten menschen keine sklaven.
nur sehen sich die meisten sklaven nicht mehr als sklaven, sondern als freie menschen. warum, weiß auch keiner.

und menschenrechte sind kein naturgesetz, sondern nichts weiter als ein versprechen, welches nicht gehalten werden kann. alle regierungen der welt treten die menschenrechte mit füßen....und hofieren die schlimmsten verbrecher des planeten.

"menschenrechte",
das klingt schon so unheimlich....

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