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"taz" will gegen einseitige Bundeswehr-Werbung in Springer-Medien klagen

Die linksliberale Zeitung "taz" hat beim Bundesverteidigungsministerium Beschwerde eingelegt: Sie findet die geplante Werbung für die Bundeswehr-Reform in den Springer-Medien "Bild", "Bild am Sonntag" und "bild.de" einseitig. Notfalls will man sogar vor Gericht gehen.

Diesen Deal hätte es nur für eine positive Berichterstattung für den zurückgetretenen Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Gutenberg gegeben.

Das Bundesverteidigungsministerium dementiert dies jedoch: "Es gibt keinen Zusammenhang zwischen Werbeaktionen unseres Hauses in Springer-Medien und einer wie auch immer gearteten Berichterstattung." Zudem habe eine Werbeagentur, nicht das Ministerium die Werbepartner ausgewählt.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Werbung, Bundeswehr, Medium, Springer, taz
Quelle: www.sueddeutsche.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.03.2011 12:26 Uhr von ElChefo
 
+5 | -9
 
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Guter Witz gerade die taz.
Rumquengeln, das die Werbung einseitig vergeben wird... aber wen wunderts bei der einseitigen Berichterstattung dieses Schundblattes, das dort eben keine Werbung geschaltet wird? Wär ja fast so, wie wenn Opel im VW-Werksblatt Werbung schalten würde.
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07.03.2011 13:31 Uhr von a.j.kwak
 
+2 | -3
 
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naja: die bild war doch schon immer ziemlich schwarz, von daher glaub ich nichtmal dass die da ne gegenleistung gebraucht haben
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10.03.2011 00:57 Uhr von Floxxor
 
+3 | -1
 
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Naja: recht haben die taz, aber als CSU kann man leicht argumentieren, man wolle nur hirnlose Soldaten um eine Zombiearmee zu formen. Und Recken dafür findet man halt bei der Bild weit einfacher als anderswo ;-)
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13.03.2011 17:03 Uhr von Khayarouni
 
+1 | -1
 
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Wenn ein Bundesministerium Haushaltsmittel: = zuvor vereinnahmte Steuergelder ausgeben will, dann muss zuvor in jedem Fall eine oeffentliche Ausschreibung durchgefuehrt werden. Bei der erwaehnten Summe von 600.000 Euro fuehrt da ueberhaupt kein Weg dran vorbei. Eine freihaendige Vergabe z.B. an den Springer Verlag waere schlicht gesetzeswidrig ... Solche Auftraege werden nicht nach Gutsherrenart a la Guttenberg vergeben. Ich weiss nicht, wer im BMVg da was geplant hat ... in keinem Fall kann ein solcher Auftrag an der Konkurrenz vorbei frei vergeben werden. Das ist prinzipiell auch nicht anders als bei jeder anderen oeffentlichen Ausschreibung im Baubereich.

[ nachträglich editiert von Khayarouni ]

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