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Japan: Außenminister tritt wegen illegaler Parteispenden zurück

Der japanische Außenminister Seiji Maehara ist nach sechs Monaten im Amt zurückgetreten. Der Rücktritt wurde vom Ministerpräsidenten Naoto Kan angenommen.

Maehara hatte eingeräumt, von einer Südkoreanerin 50.000 Yen als Parteispende angenommen zu haben. Das japanische Recht verbietet es Politikern, Parteispenden von Institutionen oder Personen aus dem Ausland anzunehmen. Damit soll ausländischer Einfluss auf Japan verhindert werden.

Maehara wurde von der Opposition vorgeworfen, Spenden in einer Gesamthöhe von 200.000 Yen angenommen zu haben. Bisher galt Maehara als Hoffnung seiner Partei. Er wurde als Nachfolger an der Regierungsspitze gehandelt.


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WebReporter: onkelbruno
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Japan, Rücktritt, Partei, Spende, Außenminister
Quelle: www.nzz.ch

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