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Vorhersage von Elektronenspins in eindimensionalen multiferroischen Materialien

Ferromagnetismus entsteht durch die Anordnung der Elektronenspins in dieselbe Richtung. Multiferroische Materialien gehen noch einen Schritt darüber hinaus, denn bei ihnen sind die magnetische Ordnung und die elektrische Ordnung miteinander gekoppelt. Sie verfügen daher über besondere Eigenschaften.

Allerdings tut man sich noch schwer, die physikalischen Prozesse, die in diesen Materialien ablaufen, wirklich zu verstehen. Forscher vom RIKEN Advanced Science Institute in Wako (Japan) haben jetzt einen kleinen Fortschritt erzielt, indem sie das Verhalten eindimensionaler multiferroischer Materialien berechneten.

Mittels einer neuartigen Rechenmethode gelang es den Wissenschaftlern, die Ausrichtung der Elektronenspins in dem zweiwertigen Lithium-Kupfer-Komplex LiCu2O2 korrekt vorherzusagen. Die Berechnungen können als Grundlage für die Analyse weiterer mehrdimensionaler multiferroischer Materialien herangezogen werden.


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WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Material, Vorhersage, Spin, Elektron
Quelle: www.astropage.eu

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.03.2011 15:46 Uhr von alphanova
 
+7 | -1
 
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Die Untersuchung der Eigenschaften von multiferroischen Materialien wird weltweit vorangetrieben. Die meisten Projekte dienen der Grundlagenforschung, und dieses spezielle Projekt könnte hilfreich sein, weil es ein Modell für den einfachsten denkbaren Fall von multiferroischen Materialien darstellt, auf dem andere Berechnungen aufbauen können.
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06.03.2011 16:05 Uhr von DoDdeed
 
+5 | -0
 
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Wie immer eine gute News. Habe auf wikipedia zuerst einmal lesen müssen was Ferromagnetismus überhaupt ist.
http://de.wikipedia.org/...
Scheint aber dass der Einsatbereich von Transformern bis Datenträger reicht.
Bin schon gespannt wie und wo man multiferroische Materialien einsetzen kann.
Bin jetzt kein Physiker und verstehe auch nicht alle Zusammenhänge des Ferromagnetismus bzw multiferroischer Materalien aber deswegen ein Minus zu geben!
Bin froh das nicht nur gossip news gepostet wird.
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06.03.2011 19:06 Uhr von Leeson
 
+1 | -0
 
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Schöne News: und es hört sich interessant an.
Leider werden keine Anwendungsgebiete genannt,
so ;)

Ferrite werden in der Elektronik in Spulen als Kern eingesetzt und die Induktivität zu erhöhen, kurz der Energieverlust zwischen den Spulen wir verringert indem die Feldlinien des Megnetfeldes gerichtet werden.

Anwendungsgebiete:
http://www.uni-due.de/...

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