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AOK im vergangenen Jahr mit 500 Millionen Euro Verlust

Die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) haben offenbar im vergangenen Jahr einen Verlust von ungefähr 500 Millionen Euro eingefahren.

Im Jahr 2009 stand die AOK noch viel besser da. Damals konnte noch ein Überschuss von 771 Millionen Euro erwirtschaftet werden.

Das negative Ergebnis resultiert aus dem krankheitsorientierten Finanzausgleich zwischen den unterschiedlichen Krankenkassen. Eine nachträgliche Korrektur nach unten durch das Bundesversicherungsamt für das Jahr 2009, macht der AOK jetzt zu schaffen.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Euro, Jahr, Verlust, AOK
Quelle: de.news.yahoo.com

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.03.2011 16:28 Uhr von wordbux
 
+15 | -3
 
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500 Millionen Euro Verlust könnte man mit Abspecken des Wasserkopfs, bestehend aus abgehalfterten Politikern, erreichen.
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06.03.2011 17:12 Uhr von Ich_denke_erst
 
+4 | -7
 
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So was unqualifiziertes!! @wordbux
Es reicht leider nicht irgendwelche dummen Stammtischparolen zum Besten zu geben - mit dem Kommentar hast Du Dich als absoluter Nichtswisser geoutet!

1. Nenne mir einen Politiker im AOK Vorstand - Dumm nicht wahr - gibt nämlich keinen.

2. Erklär mir mal den Risikostrukturausgleich - noch dümmer - noch nie davon gehört, oder?

Erst mal die Fakten und dann die Parolen!
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06.03.2011 18:24 Uhr von wordbux
 
+6 | -1
 
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@Ich_denke_erst: Warum werden die ca. 200 Krankenkassen nicht zu einigen wenigen vereint ?
Weil man nicht weiß wohin mit den abgehalfterten Politikern die in deren Aufsichtsräten sitzen.
Also, erzähle mir nix.
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06.03.2011 18:31 Uhr von Ich_denke_erst
 
+2 | -4
 
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@Warpilein: Das mit dem Risikostrukturausgleich ist nicht ganz so einfach.
Die AOK hat z.B. sehr viele Dialyse- und Krebspatienten die sehr hohe Behandlungskosten erzeugen. Dann gibt es Krankenkassen die zum größten Teil "gesunde Mitglieder" haben. Um hier einen Ausgleich zu schaffen werden Gelder über einen Schlüssel von den Kassen mit den "gesunden" Patienten an die Kassen mit "kranken" Patienten bezahlt. Diese Erläuterung ist jetzt aber sehr einfach gehalten.
Die AOK muss aber nachweisen dass diese Patienten "kranke" Patienten sind. Dazu müssen diese aber einen komplexen Fragebogen ausfüllen und wieder zurückschicken - was aber in der Praxis auch nicht funktioniert da man die Patienten nicht dazu zwingen kann. Die "zahlenden" Kassen zweifeln die Zahlen natürlich an - und dann passiert es eben dass die Zahlungen nach unten korrigiert werden und Verluste anfallen.

Leider gibt es genug Stammtischparolen die das auf Vorstandsgehälter (wer rechnen kann ist übrigens im Vorteil - 500 Mio. für Gehälter kann gar nicht sein) und die "Glaspaläste" schieben.
Übrigens - hat einer gewusst daß der Transport einer betrunkenen Person ins Krankenhaus die Krankenkasse 800 € kostet - und jetzt dürfen alle mal raten wer das bezahlt und wie oft das im Monat vorkommt!

@wordbux

Welche abgehalfterten Politiker sitzen im Aufsichtsrat - du blubberst nur Schwachsinn!

Soweit ich weiß sitzen derzeitals Vorsitzende im Aufsichtsrat Dr. Volker Hansen (BDA) und Fritz Schösser vom DGB.
Wo sind das abgehalfterte Politiker?

[ nachträglich editiert von Ich_denke_erst ]
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07.03.2011 04:31 Uhr von wordbux
 
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@Ich_denke_erst: Sei mir nicht böse, aber bei Dir ist es mit denken nicht weit her.
Ich blubber also Schwachsinn.
Ich würde mich an Deiner Stelle nicht so weit aus dem Fenster hängen.
Falls Du es noch nicht weißt, es geht nicht um Bundespolitiker sondern um die vielen Landes- und Kommunalpolitiker.
Aber egal.
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07.03.2011 08:55 Uhr von XxSneakerxX
 
+1 | -0
 
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Äußerst komisch! die Krankenkassen (hier die AOK) machen "Verluste" hat mehr als 22 Millionen "Mitglieder" (nur die AOK) und wir zahlen Jahr für Jahr MEHR für weniger und weniger Leistungen. Irgendwas läuft da gewaltig schief und keiner tut was Vernünftiges. Ich werde das nie verstehen....
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07.03.2011 09:27 Uhr von no_trespassing
 
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Liegt nicht nur am Wasserkopf: Die AOK hat auch Verluste durch den Lobbyismus der Pharmaindustrie.
Die verfügte, dass die AOK Medikamente nicht mehr zentral beschaffen darf, sondern jede Ortskasse als eigenständiges Unternehmen zählt und deshalb kann die AOK nicht mehr die hohen Rabatte erhalten.

Während sich die Pharmaindustrie dumm und dusselig verdient, wird das dann auf die Versichertenbeiträge umgelegt.
Der Wasserkopf macht da vergleichsweise wenig aus. Die wahren Kostenverursacher sitzen in Berlin.
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07.03.2011 20:04 Uhr von Ich_denke_erst
 
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Parolen anstatt Fakten: @wordbux: Ich habe Dir die Namen der zwei Aufsichtsräte genannt - was hindert Dich daran mir die Namen der "abgehalfterten Politiker" - egal von welcher Ebene - zu nennen die bei der AOK im Aufsichtsrat sitzen?
Solange du mir die nicht nennen kannst blubberst Du nur Schwachsinn.

@no_trespassing: Respekt - endlich mal jemand der die Hintergründe kennt! Darf ich ergänzen?
Nur 5% des Jahresbudgets der AOK gehen für Personal- und Werbekosten drauf. Das Personal wurde in den letzten Jahren massiv abgebaut - was dazu führt das solche Leute wie "wordbux" - die ach so wichtigen über 60 jährigen - ständig über die langsamen Bearbeitungen und die schlechten Kassenleistungen schimpfen. Sie haben ja ihr ganzes Leben eingezahlt und bekommen jetzt nichts für ihr Geld.
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09.03.2011 19:21 Uhr von Nasa01
 
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@ich_denke_erst: So ganz unrecht hat wordbux nicht.
Es gibt in Deutschland über 200 Krankenkassen.
Wieso? Jede dieser Kassen hat ihre eigenen Vorstände, eigene Verwaltung, eigene Gebäude, eigene Mitarbeiter usw.
Während sich die privaten Kassen nur für die jungen gesunden und gutverdienenden Mitglieder interessieren, bleiben die Familien und die Durchschnittsverdiener in den gesetzlichen Kassen hängen.
Den großen Reibach machen zweifelsohne die Privaten.
Wieso reduziert man die Anzahl der Krankenkassen nicht auf 2 oder 3?
Wer im Monat 25.000 Euro verdient kann auch entsprechend in die Krankenkasse einzahlen.
SO funktioniert das Solidaritätsprinzip.
Bei der Rente ist es ähnlich. Es gibt zu viele Ausnahmen die nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen.
Aber das ist ein anderes Thema.
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09.03.2011 20:00 Uhr von Ich_denke_erst
 
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@nasa01: Wordbux hat Unrecht - es gibt keine abgehalfterten Politiker bei der AOK.
Und die Anzahl der Krankenkassen ist doch historisch gewachsen - erst ein paar, dann Betriebskrankenkassen dazu, dann noch ein paar. Das war politisch gewollt und gefördert - in den 90er Jahren war die Politik der Meinung dass wenn es mehr Krankenkassen gibt dann durch den Wettbewerb dafür gesorgt wird dass die Kosten sinken. Leider nicht der einzige Irrtum der Politik.

Auch die privaten Kassen haben mittlerweilen ihre Probleme - dass die den Reibach machen ist auch nur ein Gerücht.

Ausserdem haben wir eine freie Marktwirtschaft - jede Kasse hat ein Recht darauf in dem Markt geschäftlich tätig zu werden.

Mit der gleichen Argumentation könnte man dann fordern dass es nur zwei oder drei Mineralölfirmen oder Lebensmittelketten geben darf.

Es gibt eine max. Bemessungsgrenze für Gutverdiener sowohl bei den Krankenkassen als auch bei der Rente. Alles was darüber ist wird nicht zur Beitragsbemessung herangezogen. Hat auch die Politik eingeführt.

Wenn die Rentenkasse nicht für beitragsfremde Leistungen genutzt werden würde sondern nur die Leistungen daraus beziehen würden die eingezahlt haben hätten wir kein Problem in der Rentenkasse. aber die fehlenden Milliarden müssten dann anderweitig beschafft werden - also über eine höhere Mehrwertsteuer oder sonstwas - ist ja nicht so dass die Ausgaben nicht getätigt werden müssen.
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09.03.2011 20:10 Uhr von Nasa01
 
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@ich_denle: ich seh schon.....
Im großen und ganzen sind wir uns einig.
Schade nur, dass die Politik offenbar immun dagegen ist, aus bereits gemachten Fehlern für die Zukunft zu lernen.

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