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Georgenkrieg: Russland bringt sich als Bürge für Waffenstillstand ins Spiel

Der Vizeaußenminister Russlands, Grigori Karassin, schlug vor, sein Land zusammen mit weiteren Partnern, wie etwa der EU oder den Vereinigten Staaten, als Bürge für die Einhaltung des Waffenstillstands zwischen Georgien und Abchasien sowie Südossetien zu fungieren.

Im Vorfeld beteuerte der Präsident Georgiens, Michail Saakaschwili, keine Gewalt für die "Wiederherstellung der territorialen Integrität" seines Landes anwenden zu wollen. Ende 2010 wurde von den Führungen Südossetiens und Abchasiens ebenfalls Gewaltverzicht zugesichert.

Russland begrüßte diese Haltung und betonte, diese schaffe die Basis der Genfer Diskussionen, in welchen eine vollständige Verankerung der Gewaltächtung in den zwischenstaatlichen Beziehungen verankert werden soll.


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WebReporter: onkelbruno
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Spiel, Russland, Gewalt, Republik, Waffenstillstand
Quelle: de.rian.ru

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.03.2011 18:36 Uhr von Babelfisch
 
+3 | -4
 
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Russland ist Teil des Problems, nicht der Lösung: Russand soll nicht für seine Marionettenregime bürgen, sondern selber der Gewalt abschwören.
Es waren russische Panzer, die im August 2008 nicht nur die abtrünnigen Gebiete überrollten, sondern völkerrechtswidrig ihren Terror in georgisches Kernland trugen.
Diese "Bestrafungsaktion" gegen eine demokratisch legitimierte Regierung eines Nachbarlandes war nichts weiter als eine imperialistische Invasion.

[ nachträglich editiert von Babelfisch ]
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08.03.2011 00:43 Uhr von StrammerBursche
 
+0 | -3
 
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@Babelfisch: Dein Name scheint Programm zu sein. Die unwichtige Tatsache wer mit der militärischen Gewalt gegen Zivilisten begonnen hat, unterschlägst du völlig.

Frag mal außerdem die Leute die in den "abtrünnigen" Gebieten leben, ob diese wieder die Georgische Staatsgewalt in Ihr Land lassen wollen. Bei Kosovo war alles sehr klar - hier gelten wohl andere Maßstäbe.
Medienopfer sag ich da nur. Wie das mit den Bombenhagel auf das Serbische Kernland?

@DerBelgarath

Wo wurde was einverleibt? Obwohl die Bevölkerung dieser Gebiete liebend gern in die Russische Föderation aufgenohmen werden will.
Das einzig verlogene ist das Getue der westlichen Medien, die das politische Kalkül des Westens unreflektiert propagieren. Und natürlich Möchtegerns wie du, die alles nachblubbern wie es gewünscht ist.

[ nachträglich editiert von StrammerBursche ]
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08.03.2011 11:45 Uhr von HugCH
 
+1 | -0
 
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Vorgezogener Aprilscherz: Rußland beim Friedenschaffen im Kaukasus einzubeziehen wäre ungefähr so sinnvoll wie einen verurteilten Kinderschänder als Kindergärtner anzustellen. Wie sehr Rußland fähig zum Frieden ist hat es bei dem Völkermord an den Tschetschenen im eigenen Land gezeigt.
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09.03.2011 09:07 Uhr von Babelfisch
 
+1 | -0
 
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@ Strammer Bursche: Lassen wir die umstrittenen Fragen, wie die "Kriegsschuldfrage" und die Frage wie legal der Aufenthalt russischer Truppen in georgischen Regionen, die sich abtrünnig geben, mal beiseite.

Dann bleibt da immer noch die Tatsache, dass Russland nach Kerngeorgien einmarschiert ist. Es hat zivile Ziele angrgriffen, es hat den Hafen von Poti zerstört, es hat Ziele nahe der Hauptstadt Tbilisi aus der Luft bombadiert, es hat die Infrastruktur des Landes zerstört.

Georgische Truppen waren lediglich zwei Tage lang in Kämpfe einbezogen und haben sich dann passiv in Stellungen um die Hauptstadt zurückgezogen. Die russische Soldateska aber hat einfach ihre Zerstörungen fortgesetzt.

DAS kannst nicht mal Du als humanitäre Rettungsaktion verkaufen!

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