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Steuerbetrug in Höhe von 850 Millionen Euro?

In Frankfurt am Main ermittelt die Generalstaatsanwaltschaft wegen Umsatzsteuerbetrug in einem der vermutlich größten Fälle in Deutschland. Darin soll auch die Deutsche Bank involviert sein. Im Fokus der Ermittlungen sind offenbar über 150 Beschuldigte.

Die meisten Beschuldigten sind, so die "Süddeutsche Zeitung", Firmenchefs sowie Geschäftsleute. Beim Handel mit Emissionsrechten sollen diese systematisch die Steuern hinterzogen haben. Involviert seien 50 Firmen in Kooperation mit internationalen Banden.

Auch die Deutsche Bank wird beschuldigt, an diesen Umsatzsteuer-Karussellen mitgewirkt zu haben. In wenigen Minuten seien große Geschäfte getätigt worden, ohne die Mehrwert- beziehungsweise Umsatzsteuer abgeführt zu haben. Statt dessen sollen 220 Millionen Euro Steuer erstattet worden sein.


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WebReporter: onkelbruno
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Steuer, Betrug, Verdacht, Deutsche Bank
Quelle: www.hr-online.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.03.2011 19:44 Uhr von exekutive
 
+35 | -2
 
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ach macht nichts: die bekommen dann halt eine strafe in höhe von 5 millionen euro und die sache ist geritzt..

die verantwortlichen kriegen am jahresende noch mal nen dicken bonus und halten dafür dicht..

und nächstes jahr ist wieder alles vergessen...

... ich weis, das klingt jetzt wieder nach den gängigen klischess... aber es wird garantiert so kommen..
am ende ist wie immer der ehrliche steuerzahler der dumme
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05.03.2011 19:46 Uhr von Klassenfeind
 
+17 | -1
 
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Glaubt denn irgendjemand: das dabei irgendwas raus kommt oder gar Beschuldigte fest genommen werden ???
Ich nicht.und was heißt schon Ermitteln..die ermitteln in 100 Jahren noch..ohne Ergebniss !!
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05.03.2011 22:00 Uhr von Aviator2005
 
+15 | -1
 
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Wann hört das endlich auf? Wer Verantwortung trägt, soll auch dafür belohnt werden.

Aber das, was diese Herren seit Jahren abziehen, diese GIER auf Geld, ist nicht mehr zu ertragen.

Ein Strohmann stell sich hin, zeigt sich evtl. noch selber an, legt ein Teilgestämdins ab, zeigt sich reumütig und lässt sich auf eine Geldstrafe ein. 1 Mio Strafe + 2 Jahre auf Bewährung und einen "Partnerbonus" von den "Opfern".

Lasst Euch mal mit einer Wagenladung Zigaretten erwischen, neben einer Geldstrafe sind 2 Jahre Knast drin (Bei Google findet man jede Menge Urteile).

Es kann in Deutschland nicht mehr so weiter gehen. Für Guttenberg geht man auf die Sraße, für Robert Enke füllt man ein Fußballstadion, aber für die Verbrecher aus der Hochfinanz geht keiner auf die Straße.

Könnte ja mal ganz spannend sein, zu sehen, wie ein Finanzbetrüger in Untersuchungshaft kommt und die Gerichstverhandlung unter strengsten Sicherungsmaßnahmen stattfinden muss, da vor der Tür der Mob tobt.
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05.03.2011 23:06 Uhr von alexanderr
 
+1 | -1
 
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heheh: @exekutive: 5 mio? die prusten sich ins händchen... bei nem einkommen von mehreren millionen? abgesehen davon, das konto in der schweiz?oder auf sonst irgendwelchen banken in der welt... wer weiß, iwe wiel die da wirklich haben

@klassenfeind: völlig richtige aussage

@aviator: die medien erfüllen ihren zweck;)
hauptsache unterhaltung + konsum.


die regierung steckt da mit drin.
das problem der sache ist:
wenn die geschäftsleute, die steuern hinterziehen, vor gericht stehen, ist der halbe bundestag am nächsten tag arbeitslos.
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06.03.2011 08:26 Uhr von CoffeMaker
 
+2 | -0
 
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Ist nichts wirklich Neues in Deutschland.
Ob "Blumenkalle" oder "Dönerali" , jeder bescheißt irgendwo das Finanzamt. Und da gehts um kleinere Beträge.

Wenn die mal jede Firma in Deutschland unter die Lupe nehmen würden würden noch mehr Skandale aufwarten.
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06.03.2011 09:06 Uhr von Volksabstimmung
 
+1 | -2
 
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jeder bescheißt irgendwo das Finanzamt: @CoffeMaker
Ich verwehre mich gegen solche Anschuldigungen. Ich und viele andere bescheißen das Finanzamt nicht! Jeder in dieser Gesellschaft hat seinen kleinen Teil zu leisten. Lügner und Betrüger sind fehl am Platz und gehören hart bestraft.
Und ja das müßte auch für die Politik und Wirtschaft gelten.
Ich mag den Ami nicht, aber dort wird mit Steuerbetrügern richtig umgegangen --> Knast.
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06.03.2011 09:49 Uhr von alexanderr
 
+3 | -0
 
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@volksabstimmung: "Ich mag den Ami nicht, aber dort wird mit Steuerbetrügern richtig umgegangen --> Knast. "

das trifft nur für die normalen bürger zu. die leute in der chefetage bleiben genauso ungeschädigt wie hier in deutschland.
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06.03.2011 10:22 Uhr von Mario1985
 
+0 | -0
 
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Aviator2005: Teilgeständnisse sind bei Steuerhinterziehungen nicht mehr möglich seit dem Urteil vom 20.05.2010..
ES muss eine vollständige Rückkehr zur Steuerehrlichkeit erfolgen, daher wäre eine Strafbefreiende Selbstanzeige nicht möglich. Gleichzeitig muss diese erfolgen bevor Ermittlungsbehörden auf die Sache aufmerksam werden, da hier die Ermittlungsbehörden schon aufmerksam geworden wird eine Selbstanzeige allenfalls Strafmildernd wirken...
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07.03.2011 01:59 Uhr von KamalaKurt
 
+1 | -0
 
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Wenn ich Deutsche Bank lese, dann fällt mir nur der Name Ackermann ein. Der war derjenige, der trotz hoher Schulden der Deutschen Bank keinen Kredit wollte um seine Bank zu retten. Aber nur mit dem Hintergedanken seine Einkünfte nicht senken zu müssen. Kurz nachdem sich die Weltwirtschaftskrise erholt hat, die Regierung Vorschriften erlassen hat, genauso weitermacht wie zuvor. Viele Leute bewundern ihn. Ich denke das ist ein Mensch, der jedem der sich. freundlich in die Augen schaut und hinter seinem Rücken ein Messer hat um zu töten.

Ich kenne 5 solcher Wirtschaftskriminellen, Ackermann ist ihr Chef.
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08.03.2011 06:11 Uhr von sabun
 
+1 | -0
 
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Blos 800 Mio? sehr wenig.
Und beim nächsten Geburtstagsfeierfete im Kanzleramt wird das wieder ausgebügelt.

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