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Chinas Wirtschaftspolitik soll sozialer werden

Bei der Eröffnung des Parlaments in China lag dieses Jahr der Schwerpunkt bei einer größeren Umverteilung, einer Stärkung des Sozialstaates sowie der staatlichen Reglementierung von Preisen und Gehältern. Premierminister Wen Jiabao sagte, man wolle die Lebensbedingungen der einfachen Bürger verbessern.

Wen versprach die Verminderung der Kluft zwischen Armen und Wohlhabenden. Durch gesetzliche Maßnahmen soll eine höhere Gleichheit erreicht werden. Kernpunkte des Vorhabens sind weniger Steuern für Niedrigverdiener, eine Erhöhung der Mindestlöhne sowie Subventionen für wirtschaftlich schwache Regionen.

Durch diese Maßnahmen opfert die Regierung ein Prozent Wirtschaftswachstum, nun werden sieben Prozent pro Jahr angepeilt. Auch sollen Arbeiter nicht weiter von Firmen aus dem In-und Ausland als Billiglohnkräfte missbraucht werden.


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WebReporter: onkelbruno
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaftspolitik, Sozialstaat, Stärkung
Quelle: www.handelsblatt.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.03.2011 14:23 Uhr von artefaktum
 
+2 | -0
 
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@sosoaha: "ich bin bwl-stud.. äh, ich mein´ DOKTOR"

Du auch? Ich auch! Auch Uni Bayreuth? ;-)
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05.03.2011 17:46 Uhr von BudgetM
 
+3 | -0
 
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Übrigens der teuerste 5-Jahres-Plan aller Zeiten Die Chinesen haben vor einigen Jahren sich selbst zum Ziel gesetzt, China bis 2050 zu einem sozialistischen Land, mit bescheidenem Wohlstand für alle, zu machen.

Wenn die weiter so massiv in den Ausbau des Sozialstaates investieren wird das wohl klappen...

wer weiss, vielleicht wird der Sozialismus doch noch siegen ;-)

Für den us-amerikanischen Turbokapitalismus sehe ich jedenfalls keine Zukunft...

[ nachträglich editiert von BudgetM ]
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05.03.2011 18:01 Uhr von TechLogi123
 
+1 | -0
 
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interessant Auszug aus einem anderen Artikel:

"In seinem Rechenschaftsbericht räumte er (Wen Jiabao) neben der Inflation Probleme wie eine wachsende Einkommenskluft, «exorbitante Wohnungspreise», «illegale Landenteignungen» und «weit verbreitete Korruption in einigen Gebieten» ein. «Wir sind uns sehr bewusst, dass wir weiter ernste Probleme haben, weil unsere Entwicklung noch nicht ausgewogen, koordiniert und nachhaltig ist», sagte Wen.

Wen kündigte für das laufende Jahr eine Steigerung der Ausgaben um 12,5 Prozent an. Mehr Geld soll es für Bildung, Arbeitsplätze, billigen Wohnraum, Gesundheitswesen, Renten und andere Sozialversicherungen geben.

Damit will die kommunistische Führung die wachsende Kluft zwischen den boomenden Industrie- und Finanzzentren an der Küste und der armen Landbevölkerung verringern."

Hätte jetzt nicht gedacht dass die kommunistische Partei so offen über die Probleme berichtet - der Kongress wird schliesslich von hunderten Millionen von Chinesen am TV verfolgt. Wahrscheinlich stimmt das China-Bild, dass wir über die Medien erhalten, doch nicht so ganz, denn nach diesem verschweigt die Regierung angeblich alles...

ich jedenfalls drücke den Chinesen die Daumen, dass sich ihre Regierung weiterhin verbessert.
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07.03.2011 10:34 Uhr von Seravan
 
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hört sich genauso abwegig: an, wie beispielsweise eine Meldung: Der deutsche Staat setzt sich für die Bürger ein......

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