04.03.11 22:20 Uhr
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Menschenrechtsgerichtshof verurteilt Russland wegen Folter

Die Mutter eines von russischen Sicherheitskräften zu Tode gequälten Tschetschenen klagte erfolgreich vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg. Die Richter verurteilten Russland wegen Folter mit Todesfolge.

Dem Richterspruch zufolge gebe es keinen Zweifel, dass der junge Mann, der mit Blutergüssen und Prellungen übersät tot in einer Arrestzelle aufgefunden worden war, von Sicherheitsleuten misshandelt wurde.

Der Europäische Gerichtshof bemängelte, dass die russischen Behörden keine wirksamen Ermittlungen eingeleitet hätten und niemand für die Tat zur Rechenschaft gezogen worden sei. Moskau muss der Mutter nun Schmerzensgeld zahlen.


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WebReporter: Babelfisch
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Russland, Folter, Europäischer Gerichtshof, Menschenrechtsgerichtshof
Quelle: www.n-tv.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.03.2011 22:20 Uhr von Babelfisch
 
+5 | -2
 
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Der russische "Rechtsstaat" steht nicht erst seit dem Chodorkowski-Urteil unter Beschuss. Moskau wurde nun schon zum wiederholten Male wegen Verstoßes gegen die Menschenrechte verurteilt.
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04.03.2011 22:31 Uhr von LesPaul
 
+1 | -3
 
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Und? Und wie immer wird es Russland am Hintern kratzen, was irgend ein obskurer Gerichtshof herumposaunt...
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04.03.2011 23:17 Uhr von Reinhard9
 
+4 | -0
 
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Die meisten Klagen kommen von: Die mit Abstand am meisten Klagen kamen auch 2009 aus Russland: Mehr als 13.600 Bürger beschwerten sich in Straßburg über Grundrechtsverletzungen durch Moskau. Damit sind nun rund 33.500 Klagen gegen Russland anhängig. Mehr als 300 davon betreffen Vorgänge in Tschetschenien. An zweiter Stelle steht die Türkei mit 13.100 anhängigen Beschwerden, gefolgt von der Ukraine (10.000) und Rumänien (9800). Auf diese vier Länder entfallen 56 Prozent aller anhängigen Beschwerden.

Quelle: http://www.spiegel.de/...
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05.03.2011 16:33 Uhr von Koppeldorn
 
+1 | -1
 
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Kultur: Die politische Kultur und Moral ist mit Putins Erscheinen im Kreml leider verschwunden.
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14.03.2011 09:41 Uhr von Serverhorst32
 
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Lächerliche Vorwürfe komischerweise werden die USA nie verklagt oder angeklagt. Dabei sollte man nicht vergessen, dass die USA immer noch in vielen Staaten Menschen grausam ermorden und in Russland die Todesstrafe seit langem abgeschafft wurde.

Weiterhin sollte man daran denken, dass nicht Russland international Menschen entführt, oder die Waffen der Israelis finanziert die damit Flüchtlingslager bombardieren, oder Folterlager wie bsp. Guatanamo unterhält oder überall auf der Welt irgendwelche Kriege führt…

Aber klar, die Russen kann man als das ultimative Böse darstellen, auch wenn der sogenannte „Westen“ viel mehr Dreck am Stecken hat, als es Putin & Co. jemals haben können.
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14.03.2011 11:03 Uhr von Koppeldorn
 
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@serverhorst: Typisch, wenn man mal wagt auf die katastrophale innenpolitische Situation in Russland aufmerksam zu machen, melden sich sofort die Gesinnungspolizisten.

Und was ist das überhaupt für eine Art, bei Verstößen Russlands gegen die Menschenrechte immer auf Amerika zu zeigen? Unrecht bleibt Unrecht und muss gesühnt werden.

Lächerlich sind die Vorwürfe, die in dieser Form zehntausendfach gegen Russland erhoben wurden, mit Sicherheit nicht. Das ist eine sehr ernste Angelegenheit.
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14.03.2011 12:43 Uhr von BuddhaStyleZ
 
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Ich denke auch nicht das die russen das interessiert was irgendso ein richter vor sich hin labert.

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