Bayerisches Fernsehen strahlt erstmalig Klavierminiatur von Franz Liszt aus
Die Pianistin Galina Vracheva wird zum ersten Mal am 6. März ein wiederentdecktes kurzes Werk des Klaviervirtuosen Franz Liszt (1811-1886) im Bayerischen Fernsehen uraufführen. Die Komposition wurde von Liszt als "Preludio" bezeichnet, in der Tonart FIS-Dur vertont und hat nur 16 Takte.
Das Original wurde mit der Widmung "An meinen Lieben Doctor Janot-Lichtenthal" handschriftlich versehen und ist auf den 13. September 1838 datiert. Das in Mailand entdeckte Musikstück gehört jetzt einem Privatsammler aus der Schweiz.
Von der Franz-Liszt-Gesellschaft e.V. Weimar wurde das Stück schon auf seine Echtheit überprüft und bestätigt. Nach der Uraufführung wird die Konzerpianistin Vracheva über das kurze Musikstück eine Improvisation zu diesem Werk spielen.