04.03.11 09:32 Uhr
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Georgien fordert vom Kreml Gewaltverzicht

In einer Stellungnahme fordert das georgische Außenministerium Russland auf, auf Gewaltanwendungen im Konflikt um die russische besetzten Gebiete Abchasien und Tskhinvali (so genanntes "Südossetien") zu verzichten.

Georgien hält es für notwendig, internationale Abkommen zur Gewährleistung der Sicherheit in den umstrittenen Gebieten abzuschließen. Gegenwärtig verweigere Russland z. B. der EU Monitoring Mission (EUMM) den Zutritt nach Abchasien und "Südossetien".

Die georgische Regierung hofft weiterhin, dass Russland die gegenwärtige Blockadehaltung bezüglich der Rückkehr der aus den besetzten Gebieten vertriebenen Binnenflüchtlinge aufgebe.


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WebReporter: Babelfisch
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Russland, Gewalt, Forderung, Georgien, Kreml
Quelle: www.mfa.gov.ge

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.03.2011 09:32 Uhr von Babelfisch
 
+5 | -3
 
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Nachdem die georgische Regierung bereits mehrfach vor Gremien der UN, OSCE und EU einen einseitigen Gewaltverzicht in Bezug auf die ungelösten Territorialfragen (Abchasien, Tskhinvali) erklärt hat, wäre es dringend an der Zeit, dass die russische Seite entsprechend verfährt. Das wäre die ideale Grundlage für eine friedliche Entwicklung in südlichen Kaukasus. Bei den heutigen Genfer Gespräche ist Gelegenheit dazu.
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04.03.2011 09:38 Uhr von usambara
 
+6 | -5
 
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@Meinung des Autors: wer hat nochmal den Krieg in Südossetien angefangen?
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04.03.2011 10:13 Uhr von SystemSlave
 
+2 | -4
 
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@Autor: Georgien, weil Sie nicht wollten das Abchasien und Südossetien eigenständig werden.

[ nachträglich editiert von SystemSlave ]
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04.03.2011 11:18 Uhr von Reape®
 
+2 | -5
 
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@babelfisch: darf ich dich daran erinnern, dass der willy nicht mal 24h vor dem angriff im fernsehen allen einwohnern von zchinwali&co den waffenstillstand/frieden zugesichert hat! wobei alle geoergier schon wochen vorher aus diesen dörfern evakuiert wurden.
warum sollte man so einem noch mal trauen?!
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04.03.2011 12:28 Uhr von Babelfisch
 
+4 | -2
 
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Antwort auf User-Kommentare: Zu einem Krieg gehören immer (mindestens) zwei. Daher sind einseitige Schuldzuweisungen immer fehl am Platz.

Die georgische Regierung reicht glaubhaft die Hand zu friedlichem Dialog und einvernehmlicher Lösung der bestehenden Territorialfragen.
Es wäre sehr unverantwortlich vom Kreml, der sehr viel MIlitär in der Region stationiert hat, diese ausgestreckte Hand nicht zu ergreifen. Wie soll denn Frieden in der Region möglich sein, wenn Russland keinen Dialog führen will?
Der angeblich unzuverlässige georgische Präsident könnte -selbst wenn er wollte- keinen ernsthaften Angriff auf die besetzten Gebiete durchführen, dafür ist die Armee zu schwach, eine Luftwaffe nicht mal vorhanden.
Nein, die Friedensgeste Georgiens ist ehrlich gemeint. Jetzt wäre die Zeit für friedliche Lösungen. Aber der Kreml muss auch mispielen.

[ nachträglich editiert von Babelfisch ]
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04.03.2011 13:05 Uhr von HugCH
 
+4 | -3
 
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Aggressives Rußland: Rußland will keinen Frieden in der Region, weil im Kreml immer noch der russische Großmachtswahn grassiert. Putin trauert immer noch dem untergegangen Imperium hinterher. Rußland hat den Krieg mit Georgien provoziert, die Truppen waren längst zusammengezogen, die Propagandisten der russischen Staatsmedien wurden nach Zchinwali gekarrt, russische Militärexperten hatten den Überfall auf Georgien vorausgesagt, nur der Westen hat geschlafen. Rußland hat in den letzten 20 Jahren gegenüber dem unabhängigen Georgien nie Ruhe gegeben und wird es auch künftig nicht tun. Der russische Imperialismus ist noch lange nicht tot. Mit einer KGB-Clique an der Macht ist von Moskau nichts Gutes zu erwarten.

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