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Kommentar: Deutschlandfunk prangert die Haltung des Westens gegenüber Libyen an

In einem Kommentar im Deutschlandfunk wurde jetzt das Verhalten des Westens gegenüber den Unruhen in Libyen angeprangert. Dem Westen wird in dieser Sache Versagen vorgeworfen.

Vor allem wird kritisiert, dass Politiker wie Barack Obama, Angela Merkel, Nicolas Sarkozy und auch David Cameron den freiheitsliebenden Menschen in Libyen genau diese Prinzipien versagen, die sie in ihren Reden immer hoch halten.

Auf der einen Seite würden sie über Demokratie und Freiheit reden, aber auf der anderen Seite Diktatoren tolerieren. Über dem Irak wurde damals zum Beispiel sofort eine Flugverbotszone eingerichtet. In Libyen zögert man mit so einer Maßnahme.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Angela Merkel, Libyen, Nicolas Sarkozy, Kommentar, Haltung
Quelle: www.dradio.de

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04.03.2011 09:54 Uhr von jsbach
 
+5 | -1
 
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Autot wenn man noch den Original: Qullentext durchgeht,ist diese sehr gut umgesetzt.
Was sollen diese vielen toten Regimgegener gegen diese Jagdbomber anrichten?
Da steigen mal ein Paaar von den Carriern auf und holen die runter, dann ist Schluss mit der Luffüberlegenheit.
Meine persönliche Meinungm, sonst verppufft der ganze Aufstand......
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04.03.2011 10:04 Uhr von usambara
 
+2 | -2
 
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eine Flugverbotszone für das gesamte Land ist kaum machbar, aber an der bevölkerungsreichen Küste durchaus. Eigentlich ist das
sogar recht einfach von Kriegsschiffen und deren Flugabwehr durchsetzbar. In diesem Falle muss man vorher nicht mal die libysche Flugabwehr ausschalten.

[ nachträglich editiert von usambara ]
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04.03.2011 10:07 Uhr von leerpe
 
+5 | -0
 
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@jsbach: Bin da voll deiner Meinung. Auch das Gequatsche der Politiker von Freiheit und Demokratie trifft zu. Wenn es dann um Macht und Geld geht, dann darf es auch mal ein Diktator sein. Alles nur Heuchelei dieser machtgeilen Kaste.
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04.03.2011 10:11 Uhr von SystemSlave
 
+2 | -2
 
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Das wäre aber ein Ankrifskrieg: Und der Westen bzw. die USA führen davon schon zwei.

Den zuerst muss die gesamte Luftabwehr von Libyen aus der Luft zerstört werden um anschließend ohne gefahr den Luftraum mit den eigenen Flugzeugen zu überwachen.

Zudem ligt nur ein Flugzeugträger vor der Küste Libyens der ja von Agypten wieder zurück geschickt wurde, dazu brauchen man einiges mehr an Flugzeugen, die nicht zurverfügung stehen.

Wenn die dort Bodentruppen hinschicken würden wäre das glatter selbstmord die USA ist doch jetzt schon mit ihren beiden anderen Kriegen überfordert.


Und am Ende würde das ganze nix bringen und es gibt noch mehr Zivile Opfer weil die Amis mal wieder ne Schule oder ein Krankenhaus als Terroristenlager gehalten haben.
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04.03.2011 10:25 Uhr von usambara
 
+1 | -1
 
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@SystemSlave: wie gesagt: von Kriegsschiffe vor der Küste kann man den Luftraum der dicht besiedelten Küste leicht überwachen, zum Abschuss werden Flugabwehrraketen mittlerer Reichweite 100-400km genutzt.
So braucht man keine Kampfflugzeuge von Trägern aufsteigen lassen und muss keine Flugabwehr vorher ausschalten.
Gaddafi wäre gezwungen, seine Kampfflieger in den Süden der Sahara zu verlegen, wo eh kaum Menschen
wohnen.

[ nachträglich editiert von usambara ]
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04.03.2011 10:37 Uhr von jsbach
 
+1 | -0
 
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@Autor, wenn man noch den Original: Quellentextdurchgeht kann ich dem Mann nur zustimmen.
Warum steigt da nicht eine Armada von Bombern und Jadflugzeugen von den Carrieren auf und holt diese libyschen
Kapfjets vom HGimmel. Dann wäre die Luftüberlegenheit des Despoten weg...

Scusi der ging leider zweimal rein mein Kommentar :(

[ nachträglich editiert von jsbach ]
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04.03.2011 10:55 Uhr von usambara
 
+1 | -1
 
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im Kosovo gab es auch kein UN-Mandat und die Bundeswehr feuerte von ihren Tornados rund 200 Raketen auf feindliche Stellungen.
Letztendlich wird der Option Abfangraketen von Kriegsschiffen
ähnlich zu bewerten sein, wie die Rechtmäßigkeit der US-Drohneneinsätze in Pakistan.
Die beste Option (für die arabische Welt) wären Waffenlieferungen an die Rebellen ala Stinger oder andere
Man Portable Air Defense Systeme (wobei die Angst des Westens mitspielen dürfte, diese Waffen geraten in Al Qaida-Hände).

[ nachträglich editiert von usambara ]
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04.03.2011 18:45 Uhr von Jummi
 
+0 | -0
 
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Noch ein Angriffskrieg: der Nato, noch mehr Blutvergießen, noch mehr zivile Opfer?
Ghaddafi soll vor den Gerichtshof in Den Haag gestellt werden, weil Zivilisten ums Leben gekommen sind; Okay, das wäre einzusehen, wer aber stellt Merkel, Bush, Blair und Berlusconi vor Gericht, außerdem Mubarak und die saudischen Herrscher?
Wer richtet darüber, daß hunderttausende Menschen im Irak durch die Invasion der USA und GB ums Leben gekommen sind, wer richtet darüber, daß in Afghanistan jeden Tag Zivilisten durch Nato-Truppen ums Leben kommen, auch Kinder, wie letzten Dienstag?!
Mit welchem Maß wird hier gemessen, mit dem des Stärkeren?
Und wer gibt der Nato das Recht Libyen anzugreifen, die Tatsache daß dort jede Menge Öl lagert, was auch die Invasion im Irak begründete?

Neun Kinder am Dienstag in Afghanistan durch Nato ermordet:

http://www.jungewelt.de/...
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10.05.2011 00:17 Uhr von certicek
 
+0 | -0
 
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Usbekistan: "Norows Stippvisite in Berlin ist heikel. Das zentralasiatische Land gehört unter dem seit 1989 herrschenden Präsidenten Islam Karimow zu einer der weltweit schlimmsten Despotien. Gleichzeitig ist Usbekistan für Deutschland in Zentralasien der wichtigste Verbündete. Seit 2002 operiert die Bundeswehr zur Erfüllung des Isaf-Mandats in Afghanistan von einem Luftwaffenstützpunkt im südusbekischen Termes unweit der afghanischen Grenze aus.

Seit 2011 bezahlt der deutsche Steuerzahler der usbekischen Diktatur dafür jährlich 15,95 Millionen Euro. Die Miete ist nach Angaben des Verteidigungsministeriums seit einem Transitabkommen vom 13. April 2010 fällig. Davor wurde der Bundeswehr die Nutzung des Flughafens in Termes "unentgeltlich" gewährt. "

http://www.taz.de/...

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