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Papst Benedikt XVI.: Juden doch nicht schuld an Kreuzigung Jesu

Der deutsche Papst Benedikt XVI. lässt in seiner am kommenden Donnerstag erscheinenden Jesus-Biografie klar verlauten, dass die Theorie, nach der die Juden für die Kreuzigung und dem daraus resultierendem Tod von Jesus verantwortlich sind, nicht stimmt.

Es sei nicht das allgemeine Volk der Juden, die den Tod zu verschulden haben, sondern die Aristokratische Oberschicht der Juden.

Der World Jewish Congress ist begeistert über die Klarstellung des Papstes. Es sei "wirklich höchste Zeit" gewesen, ließ der WJC-Präsident Ronald Lauder verlauten.


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WebReporter: stevemosi
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Religion, Jude, Jesus, Papst Benedikt XVI., Kreuzigung
Quelle: www.20min.ch
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76 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.03.2011 09:27 Uhr von bono2k1
 
+26 | -10
 
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DeepForcer: Yep - wäre auch mein erster Gedanke gewesen...bin sogar fast sicher dass es Türken waren...

Mal schauen wieviele User hier mitdenken^^

Ich sag nur Pilatus....der alte Jude

[ nachträglich editiert von bono2k1 ]
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04.03.2011 09:27 Uhr von usambara
 
+14 | -21
 
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Jesus war doch selber Jude...und wurde von Römern (Pontius Pilatus, samnitisch italienischer Herkunft) gekreuzigt.
So gesehen, waren die Italiener die Mörder von Christus...?
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04.03.2011 09:34 Uhr von masteroftheuniverse
 
+7 | -13
 
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jesus-biografie??? dachte immer das is die bibel?!?
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04.03.2011 09:51 Uhr von Afkpu
 
+0 | -3
 
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@masteroftheuniverse

ja besonders da es in der bibel nur um jesus ght was?^^

@ topic, interessante Schlussfolgerung, hätte ich bei einem Papst der die Freitagsfürbitte halten lässt ehrlich gesagt nicht erwartet, auch wenn er der erste Papst ist der wirklich selbst wissenschaftlich arbeitet (oder es vorgibt).

Allerdings ist dies auch nur eine Theorie, da man nur wenige glaubwürdige Quellen über die in der Bibel behandelten Vorgänge zu jener Zeit hat
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04.03.2011 09:55 Uhr von masteroftheuniverse
 
+7 | -19
 
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04.03.2011 10:12 Uhr von Götterspötter
 
+3 | -15
 
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04.03.2011 10:15 Uhr von GroundHound
 
+5 | -7
 
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Das war der Plan: Es ist inzwischen doch erwiesen, dass Jesus von Judas WOLLTE, dass er ihn verrät. Das gehörte zu seinem Plan.
Ohne Judas würde es kein Christentum geben.
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04.03.2011 10:23 Uhr von LoneZealot
 
+7 | -9
 
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@GroundHound: "Ohne Judas würde es kein Christentum geben. "

Gründer des christentums war nicht jesus sondern Paulus, der jesus selbst nie kennengelernt hatte. Er hat die jüdische jesus-Bewegung unter Nichtjuden verbreitet und so weltweit exportiert. Bis zu dem Punkt hat keiner der jesus-Anhänger geglaubt das jesus ein göttliches Wesen war.

Die ursprünglichen jesus-Anhänger haben sich gegen Paulus gewandt und so kam es eben zur Teilung.

Judas hätte jesus garnicht verraten brauchen, jesus ist doch immer öffentlich aufgetreten, so heisst es zumindest in der christlichen Bibel.
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04.03.2011 10:48 Uhr von Afkpu
 
+4 | -3
 
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@ masteroftheuniverse: ich hab sie (wie vermutlich der großteil der christlichen gesellschaft) auch nicht komplett gelesen, ich glaube auch nicht, dass das essentiell ist.. ist ja auch kein roman. aber zumindest die aufteilung in at und nt sollte jedem bekannt sein udn zumindest im at gehts weniger um jesus ;)
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04.03.2011 10:55 Uhr von supermeier
 
+5 | -5
 
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Gründer des christentums: war also Paulus und die 12 ursprünglichen Fans von Jesus Christ Superstar hatten mit den Christen also gar nichts zu tun. aha.

Darum wird Petrus auch als erster Papst gehandelt und wurde als Christ in Rom gekreuzigt, auf dem Kopf stehend wenn ich mich nicht irre.
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04.03.2011 10:56 Uhr von U.R.Wankers
 
+4 | -4
 
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es waren die Römer. Ergo: Romani ite domum! http://www.youtube.com/...

[ nachträglich editiert von U.R.Wankers ]
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04.03.2011 11:47 Uhr von LoneZealot
 
+6 | -6
 
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@supermeier: "war also Paulus und die 12 ursprünglichen Fans von Jesus Christ Superstar hatten mit den Christen also gar nichts zu tun. aha."

Richtig, die 12 Freunde von jesus sind und blieben Juden.

"Darum wird Petrus auch als erster Papst gehandelt und wurde als Christ in Rom gekreuzigt, auf dem Kopf stehend wenn ich mich nicht irre. "

Da vermischt Du einiges, Petrus hat die Führung nach dem Tod von jesus übernommen. Später kannst Du dann sehen wie es im Streit zwischen der Petrus-Anhängern und den Anhängern des Paulus kommt, das Thema ist u.a. die Beschneidung. Für Petrus ist das selbstverständlich, Paulus ist dagegen weil er ja Anhänger für seine Bewegung haben will. Nur, Griechen liessen sich nicht gerne Beschneiden, deshalb musste Paulus das irgendwie für nichtig erklären.
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04.03.2011 11:55 Uhr von GroundHound
 
+5 | -1
 
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@LoneZealot: Das Christentum hätte sich ohne diese Märtyrerlegende nie so weit entwickelt und wäre vielleicht sogar komplett verschwunden.
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04.03.2011 12:13 Uhr von gofisch
 
+4 | -2
 
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wenn es schicksal von jesus war für die menschen zu leiden und zu sterben, dann waren die die ihn gekreuzugt haben doch nur ein werkzeug gottes. dann kann doch höchstens gott schuld sein, oder? *malnachdenk*
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04.03.2011 13:40 Uhr von Kaan71
 
+4 | -3
 
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Hätte jetzt nicht gedacht das ich mal Lone Recht g: geben würde..
Aber ich glaub, hier hat er wirklich recht.....
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04.03.2011 13:49 Uhr von Klecks13
 
+0 | -0
 
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@ Afkpu: "Allerdings ist dies auch nur eine Theorie, da man nur wenige glaubwürdige Quellen über die in der Bibel behandelten Vorgänge zu jener Zeit hat"

Das mit den wenigen Quellen stimmt. Zur Verurteilung und Hinrichtung Jesu gibt es aber tatsächlich welche neben der Bibel: Pilatus hat es in einem seiner Berichte an Rom mit zwei oder drei knappen Sätzen erwähnt.
Jesus ist als historische Figur bewiesen. Ebenso seine Hinrichtung am Kreuz - die damals übliche Strafe der Römer für dahergelaufene Aufwiegler und Unruhestifter (mehr war er in Pilatus´ Augen nicht).
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04.03.2011 14:12 Uhr von Klecks13
 
+3 | -0
 
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@ LoneZealot: Mit dem Verzicht auf die Beschneidung hätte Petrus vermutlich nicht mal ein Problem gehabt. Er schrieb in mehreren Briefen immer wieder: "wollen wir unseren Söhnen und deren Söhnen weiterhin antun, was wir selbst erlitten haben?" Weniger kompromissbereit war er dagegen bei den Speisevorschriften.

Am meisten gestört hat ihn aber die extremistische Einstellung des kleinen Saul Benjamin, genannt Paulus von Tarsus (lat. paulus = klein, Kleiner). Paulus betrieb ja ganz bewusst eine radikale Abkehr vom jüdischen Ursprung des Christentums. In praktisch allen Fragen zu Sexualität, Frauen und Zölibat beruft sich die kath. Kirche heute noch auf Paulus - nicht auf die christliche Lehre, wie sie von den 12 Aposteln vertreten wurde; die steht in jüdischer Tradition und damit fast durchweg im krassen Widerspruch zu Paulus.
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04.03.2011 14:17 Uhr von golf66
 
+2 | -1
 
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Für das Allgemeinwohl: tätig zu sein war damals schon gefährlich.

Ihr wisst schon, die Profit-gierigen hat Jesus immer aus dem Gotteshaus vertreiben müssen.

[ nachträglich editiert von golf66 ]
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04.03.2011 14:42 Uhr von daguckstdu
 
+4 | -3
 
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Es ist schon sehr aufschlussreich zu lesen mit wie viel Respekt man mit den Glauben andere Menschen umgeht, nein sogar mit dem Kulturmenschen im Allgemeinen, es sind aber auch genau die Personen die bei der geringsten Kritik an ihre Person ein kindischen Trotzverhalten zu Tage legen! Gut manche können ihren angelernten Antisemitismus eben nicht verbergen und zeigen nicht den geringsten Respekt den Menschen gegenüber die eben wie jeder andere Mensch auch an was glaubt, ob es nun Religion, Philosophie oder Politik oder sonst an irgendwas. Gut 1984 glaubt noch an den Osterhasen und Supermeier an das Arische Profil! Die Regel macht eben auch die Ausnahme!

Der Respektvolle Umgang mit dem Glauben des anderen, ist ein Zeichnen des zivilisieren Menschen! Dieser jetzt gemachte Schritt ist wieder ein Schritt zur Versöhnung!
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04.03.2011 15:17 Uhr von LoneZealot
 
+3 | -2
 
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@Klecks13: Richtig, damit gings dann weiter, ich habs etwas verkürzt wiedergegeben.

"In praktisch allen Fragen zu Sexualität, Frauen und Zölibat beruft sich die kath. Kirche heute noch auf Paulus - nicht auf die christliche Lehre, wie sie von den 12 Aposteln vertreten wurde; die steht in jüdischer Tradition und damit fast durchweg im krassen Widerspruch zu Paulus. "

Paulus war es ja auch, wie Du weisst, der zuerst eine christologie entwickelt, etwas was die jesus-Bewegung nie kannte und auch völlig fremd war.

Paulus gibt sich Mühe darzustellen das er ja "zu den Füssen Gamliels" studiert haben will, sein Art zu zitieren beweisst aber das krasse Gegenteil. Paulus vermischt Judentum mit Mithraskult und schafft so eine eigene Mischreligion.

Später übernimmt das Rom den Kult und macht ihn zur Staatsrelgion, damit Ruhe im Karton ist.

Wie gesagt, ich vereinfache hier. ;)
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04.03.2011 15:23 Uhr von masteroftheuniverse
 
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alter, wenn man eure disskussion hier verfolgt, wird einem klar warum sich menschen wegen verschiedener religionen töten..

hier geht es um ein und diesselbe religion und schon hier weiss jeder was "richtig" is, und zwar nur die eigene meinung..

RELIGION IST HEILBAR!!

[ nachträglich editiert von masteroftheuniverse ]
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04.03.2011 15:26 Uhr von LoneZealot
 
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@masteroftheuniverse: Die meisten Menschen töten sich nicht wegen Religion sondern wegen Egoismus ;)

Bisher hat sich hier niemand gestritten, was mich positiv überrascht.
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04.03.2011 15:32 Uhr von masteroftheuniverse
 
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ach so also wurde noch nie ein krieg aus (von mir aus vorgeschobenen) religiösen gründen geführt??

dachte immer religionen sind dazu da um genau das zu erreichen: menschen zu kontrollieren..
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04.03.2011 15:58 Uhr von GroundHound
 
+7 | -3
 
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Respekt vor Glauben? Warum soll ich so einen abstrusen Unsinn respektieren?
Für mich gibt es für Religionen keine Sonderbehandlung, oder Extrawurst.
Wer Religionen Sonderrechte zugesteht, läuft Gefahr von Extremisten und Fanatikern dominiert zu werden.
Nein. Man muss ihnen gleich zeigen, dass sie privat glauben können, was sie wollen, aber ihnen das keinerlei Vorrechte bringt.

[ nachträglich editiert von GroundHound ]
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04.03.2011 16:16 Uhr von daguckstdu
 
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Was wäre denn dabei? Genau das ist es doch, weil man keinen Respekt vor den anderen Glauben hatte gab es Kriege und Prognome! Es geht hier nicht um eine Sonderbehandlung, was ja gerade immer wieder die Atheisten einfordern wenn’s um ihren Humanismus geht, sondern um den Menschen mit seinem Glauben so zu nehmen wie er ist! Die Meinungsfreiheit hat anscheinend seine Grenze bei der Religion, was mich wundert, wenn es dabei um eine “Religion“ geht die sich selber Nationalsozialismus nennt und heute als rein Politische Idee gesehen wird, deren Grundkern aber auch den Germanischen Kult mit verinnerlicht, wird dann anders bewertet!

Die Triebhaftigkeit des Menschen und seine damit verbundenen Taten, entsprungen nicht der Religion, sondern der Mensch tat das ganz alleine!

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