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UN-Studie: Klimakiller Ruß

Eine vom Umweltprogramm der vereinten Nationen (UNEP) erstellte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Rußpartikel für knapp die Hälfte der Temperaturzunahme in der Arktis verantwortlich sind. Der Ruß lagere sich auf den Eis- und Schnee-Feldern ab, absorbiere mehr Sonnenenergie und führe so zur Schmelze.

"Die UN-Studie ist deshalb so wichtig, weil damit endlich auch offiziell Rußpartikel als Klimatreiber identifiziert wurden", so der internationale Verkehrsberater Axel Friedrich.

Erzeuger von Rußpartikel sind in Europa hauptsächlich Dieselfahrzeuge. Oberstes Ziel müsse deshalb die Ausrüstung mit Rußpartikelfiltern sein, vor allem bei Bau-Fahrzeugen sowie Schiffen und Lokomotiven. Alleine die Baustellen sorgen in Deutschland für knapp ein Viertel der Feinstaubbelastung.


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WebReporter: Jolly.Roger
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Warnung, UN, Klima, Umwelt, Ruß
Quelle: nachrichten.t-online.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.03.2011 16:48 Uhr von Jolly.Roger
 
+1 | -1
 
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Damit ist endlich offiziell bestätigt, dass Dieselruß nicht nur gesundheitsschädlich ist, sondern auch großen Einfluss auf das Klima hat.
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03.03.2011 17:20 Uhr von rubberduck09
 
+2 | -1
 
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Wenn diese DPF denn wenigstens funktionieren: würden...

Tun sie nicht. Mein Auto braucht zwischen 0,5 und 1 Liter pro 100km mehr als der _selbe_ Wagen ohne Filter.

Das könnte man aber fast noch verschmerzen, wenn sich der Filter nicht immer mal wieder dermaßen zusetzen würde, daß der nur noch in er Werkstatt durchgängig zu kriegen ist.

Die Technik ist a) noch nicht so weit und b) nicht wartungsfreundlich genug für ihren außerordentlich dürftigen Entwicklungszustand.

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