03.03.11 12:30 Uhr
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Embryo eines Armfüßers liefert Hinweise auf die Evolution des menschlichen Auges

Wissenschaftler haben lichtempfindliche Zellen in der Embryonalentwicklung eines wirbellosen Armfüßers entdeckt, deren Organisation ähnlich sein könnte, wie bei den Vorläufern des menschlichen Auges. Zur Komplexität der Wirbeltieraugen fehlt einiges, wie man es von einer frühen Stufe auch erwartet.

Man vermutet, dass sich das Auge aus so einem Zellfleck zu immer höherer Komplexität entwickelt hat. Gerade zu den frühesten Stufen gab es aber bisher wenige Entdeckungen. Die Photorezeptoren, die im Embryo des Armfüßers in zwei Gruppen angeordnet sind, sind vom selben Typ wie auch beim Menschen.

Im Larvenstadium haben die Augen nur zwei Zellen, die mit Nervenzellen verknüpft sind, was reicht, um Licht und die Richtung des Einfalls zu erkennen. In einem früheren Stadium fand man Sehzellen ohne Neuronen. Diese simple Form wird auch in der Evolution des menschlichen Auges vermutet.


WebReporter: Getschi2.0
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Auge, Evolution, Embryo
Quelle: www.physorg.com

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03.03.2011 12:30 Uhr von Getschi2.0
 
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Von da an ist es natürlich noch ein relativ weiter weg zum Auge. Übrigens sind Augen vierzigmal unabhängig voneinander entstanden. Gehört also quasi zum kleinen 1x1 der Evolution.

Übrigens war die Evolution des Auges früher mal ein beliebtes Argument gegen die Theorie von Darwin, da man meinte, dass sowas komplexes nicht natürlich entstehen kann. Allerdings kann man sich das tatsächlich als step-by-step Entwicklung vorstellen.

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