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London: British Museum zeigt antike Schätze, die aus Afghanistan gestohlen wurden

Das British Museum in London zeigt jetzt die kostbaren Werke aus bemaltem Elfenbein, die aus dem Nationalmuseum in Kabul zwischen 1992 und 1994 entwendet und erst vor einem Jahr von einem Londoner Kunsthändler entdeckt wurden.

Diese gehören zu insgesamt 200 Objekten, die im Rahmen der Ausstellung "Afghanistan: Crossroads of the Ancient World" gezeigt werden.

Auch die berühmte goldene Krone, die 1978 von sowjetischen Archäologen gefunden worden ist und bekanntlich zu den "weltweit schönsten und unbezahlbarsten Objekten" gehört, wird zum erstem Mal in Großbritannien ausgestellt. Der Präsident Afghanistans Hamid Karsai war bei der Ausstellungseröffnung dabei.


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WebReporter: irving
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Ausstellung, Afghanistan, London, Museum
Quelle: www.dailymail.co.uk

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.03.2011 12:45 Uhr von Cosmopolitana
 
+6 | -7
 
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Die Europäer haben sich bereits Jahrhunderte lang an den Schätzen anderer Kulturen bereichert.
Aber sie sind ja alle so friedfertig. . .
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03.03.2011 13:15 Uhr von kirgie
 
+7 | -2
 
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@Cosmopolitana: Die Europäer haben diese Schätze erst wieder entdeckt, ausgegraben, dann restauriert und jetzt darf sie sich jeder ansehen. Die Hälfte davon wäre zerstört worden, weil die Menschen in den Ursprungsländern sich dafür nicht interessierten oder es ihnen egal war.
Jetzt wo das ganze schön rausgeputzt in den Museen steht, da fällt ihnen auf das man damit ja Geld verdienen könnte.
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03.03.2011 13:24 Uhr von Klecks13
 
+6 | -2
 
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@ Cosmopolitana: "Die Europäer haben sich bereits Jahrhunderte lang an den Schätzen anderer Kulturen bereichert."

Schätze, die in den Ursprungsländern ansonsten schon lange vernichtet wären.
Nur mal als Beispiel: Als der Pergamon-Altar nach Berlin geschafft wurde, war der dazugehörige Tempel bereits zu 80% zerstört - er wurde Jahrhunderte lang und auch danach weiterhin als Kalksteinbruch missbraucht. Auch aus den Pyramiden wurde Stein für Bauarbeiten gebrochen.
Während der türkischen Herrschaft wurden in Griechenland etliche Tausend Tonnen antiker Bronze eingeschmolzen unz zu Kanonen vergossen.
Fast alle ägyptischen Gräber wurden schon lange ausgeraubt; den Metallschätze dürfte es ähnlich ergangen sein wie den griechischen Bronzestatuen: eingeschmolzen.
Die Liste lässt sich beliebig verlängern. Nicht jeder nach Europa geschaffter Schatz war also ein Raub; oft genug war es die einzige Rettung.

Und im obigen Fall sieht es sowieso anders aus: Die Stücke wurden nicht von Europäern gestohlen sondern sind -wahrscheinlich von afganischen Raubgräbern- auf den Schwarzmarkt gebracht worden. Auch wenn sie in London gezeigt werden, sind sie trotzdem wieder in Besitz von Afganistan. Nix Bereicherung, Leihgabe.

[ nachträglich editiert von Klecks13 ]
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03.03.2011 20:22 Uhr von SubSeven1337
 
+1 | -1
 
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und, wird es denn zurückgegeben?
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03.03.2011 23:46 Uhr von jayjay2222
 
+1 | -2
 
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@kirgie: Also Deine Arroganz ist wirklich nicht zu überbieten...

Meinst Du, das nur Deutsche Wert auf Kunst und Geschichte legen?

Deine Behauptunge erinnert mich an die Geschichte des Panamakanals; Die Amerikaner nahmen sich die Finanzierung und den Bau des Panamakanals 1904 an und konnten bis zu den Aufständen des Volkes von Panama 1964 recht gut an dem Kanal verdienen. Aber als es darum ging den Kanal wieder an den eigentlichen Besitzer, also in dem Fall Panama, zurückzugeben gab es einen "kleinen" Krieg. Am Ende dieses Konflikts hat Panama wieder den Kanal übernommen.

Also nichts mit nach dem Motto: "Europäer haben die Kunstschätze gefunfen und restauriert und dürfen es für immer behalten!"
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05.03.2011 22:06 Uhr von Hanno63
 
+0 | -2
 
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wieviele Kunstwerke und religiöse Relikte aller Herrscher, Religionen und Kulturen wurden und werden immernoch im gesammten muslimischen Raum , aus Rache , als Machtbeweis oder nur als Besitzzerstörung, vernichtet , gesprengt , überbaut , umfunktioniert zu eigener entweihender Nutzung ,eingeschmolzen oder einfach wie Gerümpel öffentlich zertstört.???
Was ist z.B. mit "Mor Gabriel.? eines der ältesten noch bestehenden christlichen Kloster, immerwieder zerstört und von Christen ,verbotenerweise (Renovierung und Reparatur vom Islam verboten,) wieder aufgebaut und wieder teilweise genutzt und nun soll es wiedermal zerstört werden.?

Man sollte doch froh sein wenneinzelne Stücke aus alten Kulturen noch hunderte Jahre so überstehen können und in Museen gepflegt werden , dadurch keiner Gewalt zum Opfer fallen .

[ nachträglich editiert von Hanno63 ]
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14.03.2011 04:41 Uhr von Hanno63
 
+0 | -0
 
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es ist doch so einfach und relativ sicher , wenn alle wichtigen kulturell wertvollen Teile der Geschichte auch in verschiedenen Musen im freien Teil der Welt , allen Leuten billig zur Verfügung stehen, denn man weiss ja was Taliban usw. schon angerichtet haben.
Da haben Europäerfür die Verlegung riesiger Tempelanlagen gesorgt um z.B. den Suez-Kanal zu betreiben und andererseits wird mal eben ,nur weil es ein etwas anderer Club ist Jahrtausende alte Kultur gesprengt.
Auch unsere Kulturstätten bis kurz vor Indien , fast identisch mit dem späteren Vernichtungs-Schlag gegen die Christen von seitens der "friedlichen" Muslime, wurden ja auch systematisch nach den Abschlachtungen der meisten Gläubigen (den Christen), Stück für Stück vernichtet oder auch mal überbaut , als Moschee dann triumphierend den versklavten Christen präsentiert , da ja die Rettungsakionen für die christlichen Herren ja immer mehr als 1 Jahr vom Alarm her brauchten, bis dannendlich z.B. auch aus dem
britischen Gebiet die Helfer bereit standen.
Wie brutal das Gemetzel immer war sieht man ja am "Mor Gabriel"-Kloster, eines der ältesten christlichen Stätten überhaupt und dann hiess es immer es wäre muslimisch, obwohl es schon ca. 100 Jahre vor dem Erfinden des Islam´s entstanden war und seitdem immer nur angegriffen , sabotiert , ja sogar die Erhaltung verboten wurde von der Türkei.
Also besser ist sowas in fremde Hände der friedlichen Seite der Welt zu geben und dann hält die Kultur doch einige hundert Jahre und viel länger.
Es können ja auch Kopien gemacht werden , als Anschauungs-Material , denn anfassen darf man ja sowieso nichts und alles Andere kann man doch immer und international "unter die Lupe nehmen" wenn es mal nötig ist. zumal ja die Museeen sowieso alle ein Verbund sind auf der ganzen Welt.

[ nachträglich editiert von Hanno63 ]

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