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Chemnitz: Amt weigert sich, drei vom Vater sexuell missbrauchten Kindern zu helfen

Vor kurzem erst regte sich Schauspieler Til Schweiger in einer TV-Sendung über den Umgang mit Vergewaltigungsopfern in Deutschland auf. Er sagte: "Ich höre nie, was aus den Opfern wird. Deutschland ist eine Täter-Gesellschaft".

Jetzt ist wieder ein Fall in Chemnitz bekannt geworden. Ein Vater missbrauchte mehrmals seine eigenen Kinder. Dafür wurde er zu mehr als vier Jahren Haft verurteilt. Wegen guter Führung kam er nach zwei Jahren frei und kündigte auch gleich an, sich die Kinder wieder zurückzuholen.

Diese sind bis heute traumatisiert. Die Mutter wollte für die drei Kinder eine Therapie. Doch das Versorgungsamt in Chemnitz will die Kosten nicht übernehmen. Die Mutter sagte: "Ich bin am Ende meiner Kräfte. Erst dieses Witz-Urteil und dann muss ich auch noch um Hilfe betteln".


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Vater, Amt, Therapie, Chemnitz, Kindesmissbrauch
Quelle: www.bild.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.03.2011 11:18 Uhr von Sir.Locke
 
+50 | -2
 
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japp: in deutschland heißt es halt täterschutz vor opferschutz...

ob sich das jemals ändert? ich bezweifel es...
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03.03.2011 11:20 Uhr von upupup
 
+25 | -21
 
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seit: 1945 ist deutschland verweichlicht
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03.03.2011 11:25 Uhr von Dark_Itachi
 
+9 | -9
 
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Zuerst einmal: Ich halte den Teil mit der "Guten Führung" für ein Gerücht, derartiges gibt es in Deutschland gar nicht. Aber bei der Quelle braucht man mit juristisch sauberen Argumenten auch nicht rechnen.

Was ist denn das Versorgungsamt? Ich bin gelegentlich im Sozialamt Chemnitz zu Besuch, dort sitzen fähige Leute (zumindest die, die ich kenne).

Beim Blick in die Quelle macht mich folgendes stutzig:
Die Mutter wohnt in Essen, was hat das dann mit Chemnitz zu tun?
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03.03.2011 11:31 Uhr von Seridur
 
+23 | -0
 
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der kommt nach 2 laecherlichen jahren frei: und kuendigt gleich an, seine kinder wieder zu "belaestigen" indem er kontakt aufgreift und sie wiederhaben will? das kann ja wohl nicht wahr sein....da muesste es doch eine einstweilige verfuegung geben, dass er sich den kindern nie wieder naehern darf!
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03.03.2011 11:37 Uhr von Showtime85
 
+15 | -0
 
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@seridur: in deutschland weis die eine hand nicht was die andere macht. so ist das nun mal.
Es gibt x behörden aber null kumminkation unter einander.
Dann passieren solche fehler natürlich immer wieder.
Aber geändert wird daran nichts...
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03.03.2011 11:44 Uhr von Schwertträger
 
+4 | -9
 
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Ich halte das auch für eine Ente, um Stimmung zu machen.
Und dann auch gleich noch hübsch mit dem Brückenschlag zur dusseligen Aussage Schweigers, die so unüberlegt war, dass sie gut zu einem recht einfach strukturierten Schweiger passt.

Selbst wenn die Meldung stimmen sollte, wäre diese Methodik schon journalistisch verdammenswert, weil zutiefst unsauber.

Aber BILD macht eben keine Neuigkeiten, sondern Meinungen.
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03.03.2011 11:50 Uhr von PeterLustig2009
 
+9 | -1
 
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Quelle + Informationen = Müll: Eine Familie aus Essen geht zum Sozialamt nach Chemnitz = Fail

Ein Vergewaltiger kommt wegen guter Führung nach 1/2 der Haftstrafe raus = Fail (frühestens nach 2/3, und auch das eher unwahrscheinlich)

Ein Vergewaltiger bekommt Kontakt zu seinen Opfern = Megafail

Er hat angekündigt, dass er sich das "Sorgerecht zurückholen will" nicht dass er es schon hat. Und seine Chancen liegen bei 0% dass das erfolgreich ist

Aber naja zum sinnlosen Bashen gegen die Behörden reichts noch :)
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03.03.2011 11:54 Uhr von Schwertträger
 
+3 | -2
 
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@Neu555: >Fakt ist nun mal, dass in Deutschland kaum jemand seine Haftstrafe vollständig absitzt. <

Es wäre gut, wenn Du bei solchen Sätzen immer auch gleich die offizielle Quelle dazusetzt. :-)
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03.03.2011 11:58 Uhr von Dark_Itachi
 
+1 | -0
 
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@ Neu555

Es kommt niemand nach der Hälfte raus, Minimum für den Straferlass sind 2/3 abgesessene Strafe. Und das kommt laut meinem Kriminologie-Professor und anderen Personen mit Ahnung gar nicht so häufig vor. In vielen Fällen wird der geschlossene Vollzug in den offenen Vollzug umgewandelt, aber ob das bei einem Sexualstraftäter der Fall ist, darf auch bezweifelt werden.
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03.03.2011 12:01 Uhr von Wompatz
 
+5 | -3
 
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Wieder mal eine Schundnews von Leerpe mit der "besten" Quelle Deutschlands...glaubst du eigentlich an den Müll, den du schreibst Leerpe?

PS: Bitte dieses mal keine abfälligen PN´s an mich, ok?;-)
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03.03.2011 12:05 Uhr von Renek85
 
+3 | -0
 
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Wenn man mehr von den Opfern sehen will, müssen diese genauso wie die täter mediall ausgeschlachtet wreden.

Wollt ihr das wirklich?
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03.03.2011 12:11 Uhr von alicologne
 
+2 | -1
 
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Die Situation der Kinder zu verstehen setzt eine gewisse Menschlichkeit voraus und genau diese spreche ich den Ämtern ab.

Die Beamten sollten mal wieder daran erinnert werden das sie dem Volk zu dienen haben, von dem sie ja auch entlohnt werden und sich nicht wie eiskalte Technokraten zu benehmen haben.

Der Staat muss seine Bürger schützen, nicht bestrafen für etwas wofür die Kinder nichts konnten und traumatisiert wurden.

Einfach ekelhaft solche Beamten, deren Namen und Adressen sollte man mal veröffentlichen...

[ nachträglich editiert von alicologne ]
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03.03.2011 12:34 Uhr von Dark_Itachi
 
+0 | -1
 
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@ Neu555

"Da solltest Du dir nochmal Gedanken über die Personen mit Ahnung machen."
Ich finde es immer wieder faszinierend, wie schnell einem Experten das Fachgebiet abgesprochen wird. Ich habe mit Professoren darüber diskutiert, mich auch schon mit einem stellvertretendem JSA-Leiter darüber unterhalten. Ganz zu schweigen von der Fachliteratur, die ich hier herumliegen habe.

Lies Dir nochmal die Ausdrucksweise meines zweiten Kommentars durch, dann solltest Du erkennen, dass ich von der Praxis geschrieben habe und nicht von der Theorie. Laut Theorie sollen ja auch Einsitzende nicht zu weit von ihren Familien entfernt sein, was sich praktisch aber nur schwer regeln lässt. Beispiel: Frauengefängnis in Thüringen, viel Spass beim googlen.
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03.03.2011 12:59 Uhr von Serverhorst32
 
+3 | -1
 
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EXTREM schlecht geschrieben: Was hat Til Schweiger mit diesem Fall bitte zu tun? Überhaupt nichts? Meine Oma hat vor ein paar Jahren mal gesagt Missbrauch ist schlimm, jetzt findet ein Missbrauch statt, soll man meine Oma nun auch in den Artikel einbauen?

Zum Fall: Missbrauch ist nicht gleich Missbrauch! Schon eine Berührung oder ein „Kuss“ können Missbrauch sein, und aus der News geht nicht vor was genau vorgefallen ist. Deshalb ist es auch absolut nicht möglich zu beurteilen ob der Richter nun ein faires oder unfaires Urteil gesprochen hat. Und selbst da muss man sagen, dass fair und unfair nicht definiert sind und von jedem anders empfunden werden.

Dass eine Therapie der Kinder nicht bezahlt wird, wird auch seine Gründe haben, die man hier aber eben nicht nachlesen kann. Hier geht es nur darum ohne die Details Leute aufzuhetzen die sich dann auch noch hinreißen lassen und auf diese billigen Tricks hereinfallen.

Ohne die Hintergründe und Details zu kennen, sollte man sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen!
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03.03.2011 14:18 Uhr von Dark_Itachi
 
+0 | -2
 
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@ Neu555

Ich bin kein Experte, befasse mich aber gerne mit Expertenmeinungen.
Alles andere zu diesem Fall habe ich bereits gesagt.
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03.03.2011 14:41 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -0
 
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@Serverhorst: Vollste Zustimmung: Man hat hier null Vorwissen, null Wissen um die Art der Verfehlung, null Wissen um die Schwere des Traumas der Kinder, keine Einzelheiten zur Mutter.
Also im Grunde absolut keine Basis zur Aufregung.

Es sei denn, man würde sich über miese, tendenziöse "Berichterstattung" von BILD aufregen.
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03.03.2011 15:05 Uhr von Earaendil
 
+1 | -3
 
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°°Einfach ekelhaft solche Beamten, deren Namen und Adressen sollte man mal veröffentlichen...°°

Seh ich auch so .. ab ins Licht der Öffentlichkeit .. das zieht am besten.
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03.03.2011 15:17 Uhr von Dark_Itachi
 
+0 | -1
 
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@ Ea
Findest Du? Das wäre aber schlecht, da ich ein gern gesehener Gast im Sozialamt Chemnitz bin und dort auch einige Leute kenne. Ev. werde ich dort nochmal arbeiten, da wäre eine schlechte Publicity aber echt schlecht ;-)
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03.03.2011 16:10 Uhr von PeterLustig2009
 
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Sexualstraftäter kommen in 2 von 100 Fällen: Vorzeitig aus der Haft.
Die Chance dass jemand der seine Kinder mehrfach vergewaltigt hat vorzeitig entlassen wird und dann auch noch wieder Umgangs- oder sogar Sorgerecht für seine Opfer bekommt ist absolut unmöglich, denn da wird auf jeden Fall die Akte zu Rate gezogen.
Hier versucht die BILD billig Meinung zu machen (leider scheinbar mit Erfolg)
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03.03.2011 16:26 Uhr von sesh
 
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Versorgungsamt? LOL? Wer psychisch krank ist, geht zum Arzt.
Der Arzt gibt Einem eine Überweisung zu einem Psychotherapeuten.

DIE KRANKENKASSE ZAHLT ALLES!

So und nicht anders sieht das aus. Wie ich diese Falschmeldungen hasse, deren einziger Zweck es ist, Menschen aufzuhetzen.

Selbstverständlich ist Deutschland kein "Täterstaat". Nur ist es aus naheliegenden Gründen so, dass der Täter und die Straftat im Mittelpunkt der Ermittlungen stehen.

Opfer kann man nicht vor Gericht stellen. Warum auch. Das wäre ja widersinnig. Jeder 6-jährige versteht das.
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03.03.2011 16:27 Uhr von sesh
 
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@PeterLustig2009: Die meisten Leute scheren sich doch gar nicht um die Wahrheit. Sie wollen ihr Weltbild bestätigt sehen. Und wenn jemand ankommt, der ihr Weltbild zum einstürzen bringt, dann leugnen sie entweder alles und erklären ihn zum Lügner oder sie werden ausfallend.

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