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Artenvielfalt ade - Erde kurz vor sechstem großen Artensterben?

Forscher der University of California in Berkeley vermuten, dass die Erde kurz vor einem sechsten großen Artensterben steht. Die Ursachen der fünf großen Artensterben in den vergangenen 540 Millionen Jahren waren Naturkatastrophen, Vulkanausbrüche oder Asteroideneinschläge.

Im Gegensatz dazu sei das derzeit Bevorstehende direkt auf den Menschen zurückzuführen. Seit Beginn der Industrialisierung, also seit rund 150 Jahren, greift der Mensch schädigend in das Ökosystem ein.

Massenhafte Überfischung der Weltmeere, verpestete Luft und übermäßiger Konsum von Plastikartikeln zählen zu einigen der Faktoren, die die Artenvielfalt massiv bedrohen. Im Jahr 2009 waren laut WWF bereits mehr als 17.000 verschiedene Arten vom Aussterben bedroht.


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WebReporter: yanki
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Erde, Bedrohung, Artenvielfalt, Artensterben, Ökosystem
Quelle: www.welt.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.03.2011 09:45 Uhr von RitterFips
 
+44 | -3
 
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hmm wie ging das noch: Erst wenn der letzte Baum gerodet,
der letzte Fluß vergiftet,
der letzte Fisch gefangen ist,
werdet ihr feststellen,
daß man Geld nicht essen kann.
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03.03.2011 09:51 Uhr von Mario1985
 
+7 | -1
 
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Ritter Fips: okay der Spruch passt... um es noch weiter zu treiben, Bildung ist das was überbleibt wenn Geld und Güter keinen Wert mehr haben.....
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03.03.2011 09:51 Uhr von bpd_oliver
 
+14 | -4
 
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Das: sechste große Artensterben, und wieder ist der Mensch nicht dabei. Na ja, versuchts weiter, irgendwann klappt es auch mit Platz 1.
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03.03.2011 09:57 Uhr von killerkalle
 
+6 | -19
 
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03.03.2011 10:04 Uhr von Ginseng
 
+6 | -13
 
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unnütz: was nützt das ganze Jammern? Nichts, sollange wir die Überbevölkerung nicht in den Griff bekommen!
Wer heute um die 20 ist, wird sich im Rentenalter die Erde mit über 25 Mia Menschen teilen müssen, seine Kinder mit 50 Mia und seine Enkel mit 130 Mia!
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03.03.2011 10:38 Uhr von heislbesen
 
+1 | -2
 
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@Ginseng: Bei Mutter Natur beginnt das Immunsystem schön langsam aber sicher auf den Krankheitserreger ( Mensch ) zu reagieren...

... dann werden unsere Kinder und Enkel andere Probleme haben ....
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03.03.2011 10:49 Uhr von falkz20
 
+5 | -3
 
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@ Ginseng: blödinn. 130 mrd?!?! wie realitätsfern bist du denn?

mit den 7 mrd ist die erde schon am überlaufen. die nahnrung wird teuerer, die energie knapp. spätestens bei 10 mrd menschen geht auf dem globus so richtig die post ab, kampf um energie und nahrung. die kleinen kriege die die usa bisher gemacht hat, die unruhen in den afrikanischen ländern, das sind nur die vorboten. der dritte weltkrieg wird kommen, und dagegen sind die ersten beiden weltkriege nur kleine pupse :(
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03.03.2011 10:53 Uhr von jens3001
 
+7 | -0
 
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Oberlehrer: Genau so ist es.

Wir Menschen nehmen uns selbst zu wichtig.

Es ist der Erde, bzw. dem Ökosystem Erde vollkommen egal was wir tun.

Die Art, die am Besten angepasst ist wird überleben und sich fortpflanzen.
Andere Arten lernen sich anzupassen und pflanzen sich weiter fort aber verändern entweder sich selbst oder ihr Verhalten.
Und andere Arten sterben aus.

Das ist traurig aber der Lauf der Dinge.

Ich glaube nicht das ihr glücklich wärt, wenn ein 30m grosser Tyrannosaurus Rex durch euren Vorgarten rennt.

Die meisten hier wären wahrscheinlich nicht mal begeistert eine der ehemals heimischen Wolfsarten im Stadtwald leben zu wissen.

Versteht mich nicht falsch.. ich bin absolut für Recycling, alternative Energien, Tier- und Pflanzenschutz, etc.
Aber nicht weil wir die Umwelt schützen müssen, sondern weil wir uns damit selbst schützen.
Die "Umwelt" passt schon auf sich selbst auf.

Selbst wenn wir die ganze Erde in eine Wüste verwandeln würden, würde sich trotzdem noch irgendwo Leben erhalten und wieder hervorbrechen.
Die einzige Möglichkeit das zu verhinden besteht darin den Planeten tatsächlich in die Luft zu jagen.
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03.03.2011 10:57 Uhr von pentam
 
+3 | -1
 
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@ Oberlehrer: Nur leider hat sich der Mensch so ziemlich aus der Darwinschen Evolution ausgeklinkt (zumindest scheint es nach heutigem Erkenntisstand so).
Nach allgemeiner Lehrmeinung ist das besondere Merkmal des Menschen seine Intelligenz. Demnach sollte hohe Intelligenz auch hoher Fortpflanzungsraten nach sich ziehen. Fakt ist aber das die Fortpflanzungsrate unter Akademikern (die ja eigentlich die intelligenteste Bevölkerungsgruppe sein sollte) am geringsten ist.

Überspitzt ist das hervorragend im Vorspann von "Idiocracy" dargestellt:
http://www.youtube.com/...
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03.03.2011 11:06 Uhr von K.T.M.
 
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@Ginseng: Wo hast du die Zahlen her?

Wenn man die Wachstumsrate von 2006 nimmt und diese als Konstant ansieht braucht es alleine schon 116 Jahre um auf 25 Mrd. und 178 Jahre um auf 50 Mrd. Menschen zu kommen. Solche Rechnungen sind aber eh vollkommen sinnlos, da ein Wachstum immer eine natürliche Grenze hat. Die heute genutzte landwirtschaftliche Fläche ist ausreichend um 12,5 Mrd. Menschen (in 55 Jahren) mit täglich 2500 kcal zu versorgen. Da wird man also nie auf 50 Mrd. Menschen kommen, weil es so viel Nahrung gar nicht gibt.
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03.03.2011 11:14 Uhr von jens3001
 
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pentam: Nein, er hat sich nicht ausgeklinkt.
Der Mensch verhält sich genauso wie es sein sollte.

Der Mensch ist aufgrund seiner Intelligenz und Aggressivität besser auf fast alle Eventualitäten vorbereitet als die meisten anderen Arten auf diesem Planeten.

Es ist aber nicht gesagt, das höhere Intelligenz gleichzeitig auch eine hohe Fortpflanzungsrate bedeuted.
Es gibt dazu veschiedene Theorien. Eine besagt z.B., das je wohlhabender, bzw. je zufriedener ein Mensch ist, desto weniger sieht er (unbewusst) einen biologischen Nutzen sich fortzupflanzen.
Ein armer Mensch, der um seine Existenz bangen muss hingegen pflanzt sich häufiger fort, da er (unbewusst) meint das mehrere Nachkommen auch gleichzeitig eine höhere "Nahrungsbeschaffung" bedeuten.

Naja.. ist eine Theorie. Aber sie würde passen.

Aktuell ist der Mensch unschlagbar. Ob er es wirklich ist wird sich erst in den nächsten Jahren / Jahrzehnten zeigen. Das Klima wird sich stark verändern und das Magnetfeld der Erde bricht über kurz oder lang zusammen.
Wenn der Mensch das übersteht hat er seinen Posten auf dem Thron tatsächlich behauptet.
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03.03.2011 11:26 Uhr von pentam
 
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@ jens3001: Naja, es ist immer eine Frage der aktuellen Lehrmeinung und wie man es nun gerade auslegt. Wirklich schlauer kann man erst sein, wenn man es x Generationen später rückwirkend betrachtet. Insofern kann man das von etlichen verschiedenen Perspektiven sehen und endlos darüber diskutieren bzw sich streiten...
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03.03.2011 11:35 Uhr von jens3001
 
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pentam: wir streiten uns hier doch nicht :)

Der Mensch ist aber von der "Umwelt" genauso abhängig wie andere Arten auch.
Er ist vielleicht in der Lage sie zu seinen gunsten zu beeinflussen aber sich von ihr lösen kann er trotzdem nicht.

Von daher ist er nach wie vor in dem System mit drinnen.

Aber ich denke dennoch, das wir auf einen grossen Wendepunkt zusteuern.
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03.03.2011 11:53 Uhr von pentam
 
+2 | -0