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"Anonymous"-Attacke: Chef einer US-Sicherheitsfirma musste gehen

Wegen eines Angriffs durch die Internet-Hacker von "Anonymous" auf die US-amerikanische Sicherheitsfirma HBGary Federal, musste jetzt der Chef der Firma, Aaron Barr, seinen Hut nehmen.

Vor einiger Zeit waren Mitglieder von Anonymous in die Server der Firma eingedrungen und haben brisante Daten gestohlen. Diese Daten, unter anderem aus vielen E-Mails aus dem Postfach von Aaron Barr, stellten die Hacker ins Internet.

Dadurch wurden der Öffentlichkeit viele Geschäftspraktiken von HBGary Federal bekannt. Auch wurde so bekannt, welche Projekte in der Firma zurzeit aktuell sind. Aber vor allem wurde bekannt, dass Barr in Aktionen gegen die "U.S. Chamber of Commerce" (Handelskammer von Amerika) verwickelt war.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Chef, Attacke, Anonymous, Sicherheitsfirma, HBGary Federal
Quelle: www.gulli.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.03.2011 09:35 Uhr von 0wnZ
 
+3 | -27
 
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03.03.2011 09:53 Uhr von meks3478
 
+8 | -0
 
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so n Blödsinn: Der _musste_ nicht gehen! Der ist gegangen! Ist ja schliesslich seine Firma.
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03.03.2011 09:56 Uhr von sesh
 
+6 | -2
 
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@0wnZ: Ich stelle fest: du hast keine Ahnung, was "hacken" überhaupt ist.

Lies dir mal das hier durch:
http://www.ccc.de/...

Ob es jetzt richtig oder falsch war was Anonymous da getan hat, sei dahingestellt. Aber zu behaupten "hacken sei mal dazu gedacht Sicherheitslücken zu entdecken und zu schließen" ist gröbster Unsinn, dem jeder Hacker widersprechen würde.
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03.03.2011 09:56 Uhr von usambara
 
+8 | -0
 
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HBGary Federal macht genau das selbe- hacken nur im Auftrag des Staates und Privatunternehmen.
Sie arbeiten an Super-Rootkits und Spionageprogrammen für Ermittlungen durch US-Behörden.
Durch die Veröffentlichung von mehreren zehntausend Mails wurde laut der Washington Post auch bekannt, dass HBGary Federal offenbar mit anderen Unternehmen und einer Rechtsanwaltskanzlei an einer Kampagne arbeitete, um Kritikern der U.S. Handelskammer den Wind aus den Segeln zu nehmen. Dazu sollte die Verbreitung gefälschter Dokumente sowie Cyberangriffe auf die Kritiker gehören. Ähnliche Ansinnen hatte wohl auch die Bank of America, um Kritiker mundtot zu machen.

Die Pläne haben nun wiederum demokratische Abgordnete auf den Plan gerufen, die eine Untersuchung fordern. Besorgniserregend sei insbesondere, dass bei diesen geplanten Kampagnen Techniken eingesetzt werden sollten, die ursprünglich zur Terrorbekämpfung gedacht waren.

Angegriffen wurden sie von Anonymous, weil das Unternehmen führende Anonymous-Aktivisten enttarnt haben soll.
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03.03.2011 10:02 Uhr von pentam
 
+8 | -0
 
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Verdient: In diesem Fall hat der Chef dieser Sicherheitsfirma bekommen, was er verdient hat.
Er hat versucht eine dubiose Fahndungstechnik populär zu machen, indem er sie an der Hackergruppe Anonymous anwandte, und wollte sie damit vermutlich an das FBI verkaufen. Als er sich in einem Interview damit brüstete, dass er 80 % der führenden Kopfe von Anonymous identifizert hätte, hat ein Anonymous-Mitglied beschlossen, den Wahrheitsgehalt mal selber zu testen. Mit absurder Einfachheit drang die 16-jährige in das System der (sogenannten) Sicherheitsfirma ein und konnte sämtliche Daten übernehmen. Dabei stellte sich die Liste der angeblichen Führungsriege als komplett falsch raus, woraufhin sie zusammen mit der ziemlich aufschlußreichen Mailkorrespondenz des Herrn Barr veröffentlicht wurde.

Schlussfolgerung aus der Aktion:
- wenn man etwas in einem Interview behauptet, um sich wichtig zu machen, sollte da auch zumindest ein Funke Wahrheit dran sein

- wenn man sich als Chef einer Sicherheitsfirma (erst recht wenn sie ausschließlich für staatliche Behörden arbeitet) mit einer Hackergruppe anlegt, sollte man keine derart eklatanten Sicherheitslücken auf den eigenen Servern haben.

-> PR-Aktion gewaltig nach hinten losgegangen und bekommen, was er verdient hat!
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03.03.2011 10:18 Uhr von 0wnZ
 
+0 | -3
 
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@sesh: oh ich vergaß: all hail CCC, die Allwissende. Wahrscheinlich haben sie dein Hirn auch schon geknackt.

Wie passt denn folgendes aus der "Hackerethik"

# Mülle nicht in den Daten anderer Leute.
# Öffentliche Daten nützen, private Daten schützen.

zu dieser News? Richtig gar nicht, weil so Scherzkekse wie du und der Newsschreiber, sowie die Quelle mal wieder nicht zwischen gut und böse bzw. Hackern, deren Intention die Offenlegung von Sicherheitslücken ist und Crackern, die dem Opfer Schaden zufügen wollen durch das löschen von Daten o.Ä. unterscheiden können.

Wahrscheinlich ist demnächst auch jemand ein Hacker der sich mit dem Facebookaccount seiner Freundin einloggt, weil ihr Passwort auf seinem PC vom Browser gespeichert wurde...
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03.03.2011 10:39 Uhr von EvilMoe523
 
+4 | -0
 
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@ 0wnZ: Immer dieses Pseudo-Gequarke von Filmfans wie Hackers und Co, welche in Hackern diese Superhelden sehen und uns beschützen vor den bösen "Crackern" Bli bla blub ^^

Hacken ist in erster Line mal zu GAR NICHTS gedacht, sondern einfach eine Möglichkeit die sich zwangsläufig ergab in der Informatik. Das es da vernünftige und unvernünftige Gestalten gibt, wird dir da ja wohl kaum als neu vorkommen oder?

Zumal ist hacken gar nicht das Eindringen in fremde Computersysteme, sondern zieht ein viel weiteres Möglichkeitsfeld mit sich.

Seit Türen erfunden wurden, haben sich auch zwei Zweige entwickelt. Die bezahlten Türschlosser und Sicherheitsfirmen... UND dann noch die Einbrecher, welche entweder Brechstangen nutzen oder die selbe Technik verwenden... da kommt doch auch keiner auf die Idee zu sagen:

Ja früher, also früher hat man das Türaufbrechen ja mal erfunden um Leuten zu helfen, die in ihre eigene Wohnung nicht mehr reinkamen.. aber heute.... ^^
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03.03.2011 10:40 Uhr von pentam
 
+1 | -0
 
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BTW: Falls jemand Langeweile haben sollte...

http://pastebin.com/...

Das ist ein Chatlog aus dem IRC von Anonymous nach dem Hack. Es finden sich Penny Leavy (CEO von HBGary, der Muttergesellschaft von HBGary Federal), Greg Hoglund (Gründer von HBGary) und Aaron Barr zur Diskussion ein. Sehr lang aber unterhaltsam...

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