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"Microsphere-Nanoscope" stellt neuen Rekord im optischen Auflösungsvermögen auf

Professor Lin Li und Dr. Zengbo Wang von der University of Manchester haben ein Mikroskop konstruiert, mit dem der bisherige Rekord für das optische Auflösungsvermögen um den Faktor 20 verbessert werden konnte. Das so genannte "Microsphere Nanoscope" verspricht bahnbrechende Fortschritte in der Zellforschung.

Kernstück des Instruments ist ein optisches Mikroskop, jedoch agieren zusätzlich winzige, transparente Mikrokügelchen quasi als Vergrößerungsgläser. Mit ihrer Hilfe werden virtuelle Nahfeldaufnahmen des zu untersuchenden Objekts erstellt, die sogar das beugungsbedingte Limit normaler optischer Mikroskope übertreffen.

So konnte das Auflösungsvermögen optischer Mikroskope von einem Mikrometer auf 50 Nanometer verbessert werden. Das Gerät könnte demnach also in der Lage sein, lebende Viren in Zellen zu beobachten und bislang kaum realisierbare Einblicke in die Funktionsweisen von einzelnen Zellkomponenten zu ermöglichen.


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WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Rekord, Zelle, Mikroskop, Zellforschung
Quelle: www.astropage.eu

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.03.2011 08:43 Uhr von alphanova
 
+12 | -0
 
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Es tut sich zur Zeit anscheinend sehr viel, was moderne Mikroskopietechniken betrifft. Für die Zellforschung und Untersuchung von lebenden Viren ist das eine positive Entwicklung. Den Wissenschaftlern zufolge gibt es für diese Methode auch kein beugungsbedingtes Auflösungslimit, wie bei normalen optischen Mikroskopen. Ich denke, von denen wird man noch einiges zu erwarten haben.
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03.03.2011 10:44 Uhr von tinagel
 
+3 | -0
 
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Das: klingt wirklich mal spannend. Bin gespannt auf die ersten Ergebnisse.
Danke für die tolle News.
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03.03.2011 15:11 Uhr von Nubis
 
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Sehr interessant. Viren in echtzeit zu sehen ist kaum vorstellbar. Mich würde aber auch interessieren, wie diese Daten genutzt werden könnten

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