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Bayern: LKA infiziert Laptop eines Geschäftsmannes mit einem Screenshot-Trojaner

Das bayerische Landeskriminalamt hat für einen Überwachungsskandal gesorgt. Wie jetzt bekannt wurde, haben die Mitarbeiter des LKA einem Geschäftsmann aus Bayern bei einer Sicherheitskontrolle am Flughafen einen Trojaner auf der Festplatte seines Laptops eingesetzt.

Dieser hatte alle 30 Sekunden einen Screenshot erstellt und so den jeweils aktuellen Bildschirminhalt an das Amt übermittelt. Passiert ist es bereits im Jahr 2009.

Bis der Mann die Spionage-Software entdeckte, wurden im Zeitraum von drei Monaten insgesamt 60.000 Screenshots an das LKA übermittelt. Der Mann ist übrigens kein Terrorverdächtiger. Er arbeitet in einer Firma, die Psychopharmaka vertreibt. In den Ermittlungen ging es um den Vertrieb von Betäubungsmitteln.


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WebReporter: irving
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Flughafen, Spionage, Screenshot, Trojaner, Laptop, LKA
Quelle: www.spiegel.de

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.03.2011 17:35 Uhr von meganora
 
+120 | -4
 
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LKA: Soviel zum Thema Überwachungsstaat
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02.03.2011 17:55 Uhr von SN_Spitfire
 
+21 | -44
 
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02.03.2011 18:25 Uhr von Soulfire
 
+28 | -4
 
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Und deshalb vor einem Flug (und am besten auch so) die komplette Platte mit TrueCrypt verschlüsseln. Hilft natürlich nichts wenn der PC angeschaltet ist, aber so kann bei eigener Abwesenheit wenigstens nichts angerührt werden.
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02.03.2011 18:46 Uhr von tobe2006
 
+23 | -3
 
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die: würd ich mal schön verklagen!

gibts denn sowaswie privatsphäre nemmer??!!?
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02.03.2011 19:06 Uhr von SEELENTROST
 
+15 | -1
 
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Das würde sich die "Regierung" (oder zumindest Teile davon (gerade Altbackene in der CSU (keine Ahnung, wie ein PC funktioniert, aber hauptsache alles kontrollieren und überwachen)) doch auf noch vielen Rechnern mehr wünschen.

[ nachträglich editiert von SEELENTROST ]
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02.03.2011 19:11 Uhr von syndikatM
 
+11 | -25
 
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02.03.2011 20:22 Uhr von Johnny Cache
 
+4 | -0
 
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Keine Klage? Selbstverständlich müßte man gegen die beteiligten Beamten juristisch vorgehen können. Wenn ich sowas als zivilist bei irgendjemand mache gibt es auch einen gewaltigen Aufstand, also kann es nicht sein daß es bei denen anders aussieht.
Schon blöd wenn man etwas machen darf und dann seine Kompetenzen überschreitet. Damit kann man sich ganz ordentlich ins eigene Bein schießen und auch die legal erworbenen Informationen gefährden.
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02.03.2011 20:40 Uhr von tim_vollmer
 
+14 | -0
 
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Ist das nicht Verfassungswidrig ? Briefgeheimnis (E-Mails) udn sicherlich auch diverse Firmengeheimnisse...
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02.03.2011 21:08 Uhr von Nafferyllt
 
+2 | -4
 
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Zurücksenden, oder seit ihr alle: zu Blöd dazu??
Ne Antwort schreiben und hinten jede Menge anhängen..DIE haben den Rechner verseucht.. Siehe Beipack.. dadurch sind Sicherheitslücken in einem Kinder-Betriebssystem aufgerissen worden..Ist eben ihr Problem..Haben die auch sowas, wie Windows"...ist eben dumm gelaufen..
Da würd ich in die Kiste hauen, bis sie qualmt!!!!!!!!
Die kriegen Post, nicht nur von den Mugus!!
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02.03.2011 21:12 Uhr von Jaecko
 
+5 | -1
 
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Es fällt schon auf. Auch wenns lokal gelöscht wurde: Die etlichen GB Traffic wurden trotzdem verursacht. Und mir würds z.B. auffallen, da ich ein Programm zur Trafficaufzeichnung laufen hab.
Grund: Reines interesse; zudem schreibt die Fritz.box (sofern vorhanden) ebenfalls mit.

Ansonsten lässt sich sowas mit einem Wort verhindern: TrueCrypt.
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02.03.2011 21:27 Uhr von hyperion2206
 
+5 | -0
 
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@syndikatM: was wäre denn eine seriöse quelle? wahrscheinlich die BILD! :P
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02.03.2011 21:38 Uhr von httpkiller
 
+4 | -0
 
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@syndikatM: Das der "Bundestrojaner" schon ein standard Arbeitswerkzeug der Polizei ist, haben schon Gerichtsverhandlungen gezeigt in denen Beweise damit gesammelt wurden. Musst mal auf http://www.lawblog.de/ schauen. Aber dass es hier bei einer Sicherheitskontrolle zu der Infektion kahm ist nicht 100%ig geklärt so wie es aussieht. Generell befürchte ich aber, dass es jetzt wieder zu einem "großen" Lauschangriff kommen könnte wie das schonmal der Fall mit Telefonüberwachung war.
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02.03.2011 21:39 Uhr von Klassenfeind
 
+1 | -8
 
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Ich verstehe einfach nicht: wie die "Verseuchung" bei einem Laptop gehen soll, der ausgeschaltet, also zusammengeklappt ist !

Ausserdem vermute ich, das der Besitzer keine Sicherheitssoftware auf seinem Laptop hatte..denn bei den meisten ist es so, das man seinen Rechner von eben diesem Sicherheitssystem mindestens einmal pro Woche komplett überprüfen lässt, spätestens dann hätte es dem Betroffenen auffallen müssen, das das eine Software auf seinem Rechner ist, die dort nicht hingehört.
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02.03.2011 21:41 Uhr von Pittjes
 
+5 | -1
 
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Wie sollte denn TrueCrypt: einen Screenshot verhindern können?
Sieht man nix mehr auf dem Bildschirm?

Denke, das kann nur Festplatten verschlüsseln.
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02.03.2011 22:12 Uhr von Kaan71
 
+1 | -0
 
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Klassenfeind..meinste die Software würde da helfen: Solche Progs interagieren mit Windows so das sie wohl auch seelenruhig arbeiten können...
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02.03.2011 22:35 Uhr von Herkoo
 
+2 | -1
 
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@Kaan71: Naja,man könnte solche Schadsoftware schon umgehen,indem man sein sekundäres Betriebssystem unter einer virtuellen Umgebung benutzt,zB. VirtualBox.Problem ist bloss,das wissen nur die wenigsten.
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02.03.2011 23:23 Uhr von Zephram
 
+1 | -0
 
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Ists wieder mal so weit ? Stasi Live ...

jm2p Zeph
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03.03.2011 00:37 Uhr von Lykantroph
 
+1 | -0
 
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Naja da ja die Misere jetzt Verteidigungsminister ist, kann er ja die Laptops von echten Terroristen überwachen.
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03.03.2011 05:16 Uhr von STN
 
+0 | -3
 
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Mhhh und wie hat der das dann raus bekommen das dieser "Trojaner" Made by BKA war? (Da schweigt sich der Spiegel ja mal richtig zu aus)

und warum hat dieser "Geschäftsmann" kein Passwort auf sein Laptop? Selbst schuld...
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03.03.2011 06:52 Uhr von frederichards
 
+1 | -0
 
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Auch die Pharma hat Rechte: "Er arbeitet in einer Firma, die Psychopharmaka vertreibt."

Auch wenn Psychopharmaka total überteuert sind, ist das kein Grund, um Ermittlungen dieser Art durchzuführen.
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03.03.2011 09:37 Uhr von U.R.Wankers
 
+3 | -0
 
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jahrelang wird ein Verdächtigter beschnüffelt: und selbst jetzt, wo das Ganze auffliegt,
hat es weder Konsequenzen
noch wird jemand dafür zur Verantwortung gezogen...

[ nachträglich editiert von U.R.Wankers ]
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03.03.2011 22:07 Uhr von klengelhh
 
+0 | -1
 
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somit sollte man: den Akku des Gerätes vorher herausnehmen und auch die "Stromschnur" am besten einer anderen Person geben... die schauen ziemlich doof aus der Wäsche, wenn sie das Teil nicht einschalten können. Möchte mal sehen, was die dann machen... :-)
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04.03.2011 17:08 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -1
 
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Wenn es auch einen Verstoß gegen das richterliche. Gebot gab und der Vorfall nicht sauber ist, war der Typ zumindest kein völlig unbescholtener Mensch, wie´s aussieht. Es gab entsprechende Verdachtsmomente.
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30.03.2011 10:32 Uhr von Alero
 
+0 | -0
 
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Warum, warum: So viele warum. Wer kann sie alle beantworten. Das Betriebssystem war sicher Windows. Also schon erst mal gar kein Problem, da reinzukommen. Es gibt Generalschlüssel. Wußtet ihr nicht? Da wirds Zeit. Ich hab selber Programme, die jedes Passwort aushebeln. Stichwort:Rainbow-Tables. Also reinzukommen in den Rechner war einfach. Akku raus wär ne Option, allerdings gibt es sicher auch Adapter. Wie auch immer. Auf jeden Fall ist das wieder einmal ein gutes Beispiel dafür, wie der Deutsche "Rechtsstaat" funktioniert. STASI läßt grüßen. Nur eines unterscheidet die STASI vom BKA. Bei der STASI kam alles erst nach der Wende raus. Also ohne Wende wohl wahrscheinlich nie. Anders beim BKA. Die sind zu doof für sowas.

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